MEO statt SEO (ma­nic en­gi­ne op­ti­mi­sa­ti­on)

felix schwenzel in über wirres

ich op­ti­mie­re ja ger­ne an mei­nem kir­by rum.

ich weiss gar nicht ge­nau war­um, weil ei­gent­lich ist es mir egal sa­chen rich­tig zu ma­chen und wich­ti­ger din­ge so zu ma­chen, wie sie mir ge­fal­len. an­de­rer­seits gibt es oft über­schnei­dun­gen zwi­schen rich­tig und ge­fällt mir.

so ge­fällt es mir, wenn mei­ne web­sei­te in al­len brow­sern und rea­dern, die ich selbst ger­ne be­nutz­te, gut aus­sieht. re­spon­si­ve de­sign, also dass sich die web­sei­te an die bild­schirm­grös­se an­passt, ist ja mitt­ler­wei­le fast ein no-brai­ner. ge­le­gent­lich schaue ich mir mei­ne web­site auch mit lynx an, ei­nem text­ba­sier­ten kom­man­do­zei­len-brow­ser. da­mit sieht man din­ge, die nor­ma­le brow­ser nicht zei­gen, die aber trotz­dem von man­chen men­schen oder ma­schi­nen, die die web­site be­su­chen, so ge­se­hen wer­den kann. ge­nau­so ger­ne rufe ich mei­ne web­sei­te ge­le­gent­lich mit de­ak­ti­vier­tem css auf. bei­de, lynx und kein-css zei­gen po­ten­zi­el­le pro­ble­me, die ich weg­op­ti­mie­ren oder auf­schie­ben kann.

weil ich selbst ger­ne und vie­le web­sei­ten per RSS lese, prü­fe ich auch re­gel­mäs­sig wie mei­ne sei­te in RSS aus­sieht — und wenn mir was auf­fällt oder mich stört, op­ti­mie­re ich es weg. ne­ben di­ver­sen RSS-feeds, bie­te ich die­se web­sei­te auch so­zu­sa­gen als html-feed an. das geht, weil ich das HTML mit mi­cro­for­ma­ten (mf2) aus­zeich­ne. da­mit lässt sich die­se sei­te als json par­sen (bei­spiel) und so­gar als html-feed abon­nie­ren (vor­schau)

all die­se an­sich­ten, in lynx, ohne css, als gepars­te oder ge­r­en­der­te mf2-mi­cro­for­ma­te oder als RSS-feed, sind an­sich­ten die­ser web­site, wie sie auch ma­schi­nen se­hen, such­ma­schi­nen- oder KI-craw­ler, der riv­va-bot oder an­de­re ag­gre­ga­to­ren. auch screen­rea­der se­hen die web­site eher in die­sen mi­ni­mal­ver­sio­nen, wes­halb ich auch ein in­ter­es­se dar­an habe, dass wir­res.net in die­sen an­sich­ten ganz okay aus­sieht, bzw. mir ge­fällt.

das schö­ne an den ein­ge­bau­ten mf2-mi­cro­for­ma­ten ist auch, dass man mit ge­eig­ne­ten rea­dern auch mei­nen fa­vo­ri­ten- oder book­marks-strom abon­nie­ren könn­te, ob­wohl ich da­für noch kein RSS ge­baut habe.

ich be­mü­he mich na­tür­lich auch um gute ma­schi­nen­les­bar­keit da­mit sich mei­ne web­sei­te gut mit goog­le ver­steht. nach mei­ner blog­pau­se und ein paar mo­na­ten off­line-zeit we­gen tech­ni­scher pro­ble­me, ver­lor ich alle sym­pa­thien die mir goog­le vor­mals ge­währt hat­te. noch nicht mal eine su­che nach mei­nem na­men zeig­te mei­ne heim­stät­te im netz (wir­res.net) mehr auf den ers­ten 10 such­er­geb­nis­sei­ten an. nach­dem ich es hier wie­der schön für goog­le und an­de­re ma­schi­nen ge­macht habe, schickt mir goog­le auch ge­le­gent­lich wie­der be­su­cher vor­bei. der­zeit zwar nur für eine sei­te (er­freu­lich und er­schüt­ternd), aber da­für im ja­nu­ar so um die 1000.

ir­gend­wann vor ein paar mo­na­ten ge­fiel mir die idee, dass ich bil­der hier so un­ter ei­ner cc li­zenz ver­öf­fent­li­chen könn­te, so dass such­ma­schi­nen sie auch mit die­ser li­zenz er­ken­nen. bei flickr klappt das su­per, wenn man dort für sei­ne fo­tos eine cc-li­zenz ge­wählt hat. weil ich das auch woll­te, aber na­tür­lich auch weil ich die idee der rei­bungs­lo­sen ma­schi­nen­les­bar­keit gut fin­de, habe ich an­ge­fan­gen für alle ar­ti­kel json-ld mit aus­zu­lie­fern. da­mit lie­fe­re ich zwar auch nicht viel mehr me­ta­da­ten als mit den mi­cro­for­ma­ten aus, aber un­ter an­de­rem kann man eben auch bil­der ex­pli­zit mit li­zen­zen ver­se­hen.

das klappt ei­ner­seit auch ganz gut, an­de­rer­seits ver­gisst goog­le ein­mal in­de­xier­ten und er­kann­ten li­zen­zen aber auch im­mer wie­der. ir­gend­wie schaf­fe ich es nicht, mit mehr als 50 bil­der von die­ser web­site mit cc li­zenz in den such­er­geb­nis­sei­ten un­ter­zu­brin­gen.

was mit json-ld al­ler­dings su­per klappt ist die ma­schi­nen­les­bat­re aus­zeich­nung von re­zep­ten. so aus­ge­zeich­ne­te re­zep­te nimmt goog­le mit kuss­hand und re­zep­te die im ka­rus­sel oben in den such­er­geb­nis­sen an­ge­zeigt wer­den sind auch der grund, war­um goog­le mir im mo­ment so vie­le be­su­cher schickt. zum ers­ten mal mit ma­schi­nen­les­ba­ren re­zept­da­ten ex­pe­ri­men­tiert hab ich vor 14 jah­ren. mitt­ler­wei­le klappt das wirk­lich gut.

was ich aber ei­gent­lich sa­gen will: die­se gan­zen op­ti­mie­run­gen, die ich auch ger­ne als ex­pe­ri­men­te an­se­he um such­ma­schi­nen- und tech­nik-ge­döns bes­ser zu ver­ste­hen, ha­ben vor al­lem den ef­fekt, dass ich klei­ne, sub­ti­le, aber auch gro­be feh­ler aud wir­res.net fin­de, die ich sonst nie ge­fun­den hät­te oder die mir egal ge­we­sen wä­ren.

vor ein paar mo­na­ten habe ich sehr viel en­er­gie dar­ein ge­steckt in den Pa­ge­Speed In­sights gute punkt­zah­len zu be­kom­men. da­bei habe ich vie­le an­pas­sun­gen am ser­ver vor­ge­nom­men, die html-struk­tur, lazy und eager-loa­ding und die bild­grös­sen op­ti­miert. mit der start­sei­te ist goog­le nicht im­mer 100% zu­frie­den, aber die ein­zel­sei­ten schram­men in der re­gel an den 100%.

gleich­zei­tig habe die speed-op­ti­mie­run­gen wie­der zu feh­lern an an­de­ren ecken ge­führt, die ich dann nach und nach wie­der weg­op­ti­mie­re. so er­gibt sich im prin­zip ein ma­ni­scher kreis­lauf von im­mer neu­en op­ti­mie­run­gen. mach ich aber ger­ne, vor al­lem weil: ist ja al­les meins hier.


tools die ich ger­ne zum rum­op­ti­mie­ren nut­ze:


ho­sen­trä­ger

felix schwenzel in bilder

ich hab mir die bei­fah­re­rin hat mir ho­sen­trä­ger ge­kauft. mei­ne ers­ten ho­sen­trä­ger seit un­ge­fähr 25 jah­ren. bis nach dem stu­di­um hab ich im­mer ho­sen­trä­ger ge­tra­gen, kei­ne ah­nung war­um ich ir­gend­wann an­ge­fan­gen habe ei­nen gür­tel zu tra­gen. der gür­tel nerv­te mich in den letz­ten mo­na­ten zu­neh­mend, weil er aus al­len mei­nen ho­sen so­zu­sa­gen bund­fal­ten­ho­sen mach­te.

das ein­zi­ge foto, das ich fin­den konn­te auf dem ich ho­sen­trä­ger tra­ge ist eins aus lyon aus dem jahr 2003 (hier schon­mal ge­pos­tet). man sieht auch nur die schnal­len der ho­sen­trä­ger.

foto auf eienr brücke in lyon, peter ist von hinten zu sehen, wie er sich bückt und zwischen seinen beinen in die kamera guckt, ich mache einen kopfstand und trage hosenträger, jeans, cowboystiefel und ein jacket mit weste

wenn ich hier schon bei der na­bel­schau bin, kann ich auch noch­was zu mei­nem ge­wicht schrei­ben. über die letz­ten mo­na­te hat sich mein ge­wicht im durch­schnitt sta­bil bei 94 ki­lo­gramm ge­hal­ten, mit ganz leich­ter ten­denz nach un­ten. heu­te stand zum ers­ten mal seit vie­len, vie­len jah­ren eine 92 vor dem kom­ma auf der waa­ge. ge­wichts­ver­lust 1 kg/3 mo­na­te, nicht viel, aber bes­ser als plus. und na­tür­lich mal schau­en, wie es 18 mo­na­te nach dem ab­set­zen von se­maglut­id aus­sieht.

ich esse (und ko­che) wei­ter­hin al­les, was sich die bei­fah­re­rin wünscht, sei es sa­lat, ra­clette, nu­deln mit to­ma­ten­sos­se, ofen­ge­mü­se und zur darm­spie­ge­lung auch mal wie­der „streich­wurst“ mit toast, weils so in der darm­ent­lee­rungs­an­lei­tung stand. nur eben klei­ne­re por­tio­nen und nix süs­ses aus­ser mei­nen täg­li­chen tk-frucht­quark, den ich mit süss­stoff süs­se und sehr ge­nies­se. mein ap­pe­tit ist (na­tür­lich) merk­lich grös­ser als zu se­maglut­id-zei­ten und die por­tio­nen dem­ent­sp­re­chend auch nen ti­cken grös­ser, aber ich den­ke der brin­ger ist viel ge­mü­se, we­nig bis nichts süs­ses und stark re­du­zier­ter al­ko­hol­kon­sum mit we­ni­gen aus­nah­men, zu­letzt weih­nach­ten.

das mit dem mus­kel­auf­bau ist auch eher schlep­pend, das re­gel­mäs­si­ge trai­ning (klimm­zü­ge und lie­ge­stüt­zen) wur­de durch eine heim­tü­cki­sche at­ta­cke ei­nes töd­li­chen män­ner­schnup­fens und ge­le­gent­li­che lust­lo­sig­keit un­ter­bro­chen, aber er­staun­li­cher­wei­se schaf­fe ich mit hil­fe mei­ner bi­zep­se jetzt ein bis zwei 85-pro­zen­ti­ge klimm­zü­ge. bei al­len an­de­ren hand-/arm­hal­tun­gen kom­me ich ge­ra­de mal 30% weit hoch. da ruft die rü­cken­mus­ku­la­tur laut ver­nehm­lich: „bau mich wei­ter auf!“


vereiste, kahle äste gegen einen blauen himmel fotografiert
ver­eis­tes holz

gut ge­al­tert

felix schwenzel in notiert

heu­te habe ich in mei­ner zu­griffs­sta­tis­tik ein paar zu­grif­fe auf die­sen sie­ben jah­re al­ten ar­ti­kel ge­se­hen.

also hab ich an­ge­fan­gen den selbst noch­mal zu le­sen und war — in al­ler be­sch­ei­den­heit — be­geis­tert. ich hang­le mich in dem ar­ti­kel zwar vor­nehm­lich an fremd­ma­te­ri­al ent­lang, in die­sem fall an zi­ta­ten von penn & tel­ler, aber ich schaf­fe es von penn und tel­ler auf jour­na­lis­mus, kunst und den all­ge­mei­nen zu­stand der welt zu kom­men. hier noch zum ap­pe­tit ma­chen ein zi­tat von penn:

For 50 mil­li­on ye­ars our big­gest pro­blems were too few ca­lo­ries, too litt­le in­for­ma­ti­on. For about 50 ye­ars our big­gest pro­blem has been too many ca­lo­ries, too much in­for­ma­ti­on. We have to ad­just, and I be­lie­ve we will re­al­ly fast. I also be­lie­ve it will be wi­cked ugly while we’re ad­jus­ting.

wenn die leu­te wis­sen, wie würs­te ge­macht wer­den …


wäh­rend sich heu­te die meis­ten men­schen, die wir sa­hen, für die di­cke eis­schicht und vie­len klei­nen eis­zap­fen auf ih­ren au­tos in­ter­es­sier­ten, fiel mir beim mor­gen­spa­zier­gang eine (sicht-) ach­se auf, die mir bis­her ver­bor­gen war. da war bish­her das frei­licht­ki­no in mei­ner sicht, heu­te sah ich zum ers­ten mal wie sich in den baum­wip­feln die ach­se ab­zeich­ne­te.

foto von frida die vor dem eingangsbereich des freilichtkino rehberge steht, dahinter sieht man wie sich eine sichtachse in den baumwipfeln abzecihnet
karte auf der drei fotopositionen markiert sind, die die sichtachse vom möwensee über das freilichtkino zeigt
foto eiens geparkten autos das mit eis bedeckt ist und von dem eiszäüfchen an der seite hängen


ei­ne mi­schung aus al­bert ein­stein und clint east­wood

felix schwenzel in notiert

das ist ein le­bens­lauf den emma thomp­son für hugh lau­rie für de­ren da­ma­li­gen thea­ter­ver­ein (cam­bridge foot­lights) schrieb. der voll­text steht in der alt-be­schrei­bung des bilds, aber die­sen satz mag ich sehr ger­ne:

A cross bet­ween Al­bert Ein­stein and Clint East­wood, Hugh is ugly and stu­pid.

1981 President of Footlights, Hugh is also a Cambridge Rowing Blue; indeed, he rowed in the 1980 Boat Race when Cambridge lost by five feet, and If you want to endear yourself to him this fact is weil worth shouting out during the show. A cross between Albert Einstein and Clint Eastwood, Hugh is ugly and stupid. He plays a mean guitar and a rather setfish harmonica.

(screen­shot aus der gra­ham nor­ton show, you­tube link)


⭐ 👍 ❤️ KW 4 2026

felix schwenzel in favoriten

ein lis­te von din­gen, die ich in den letz­ten ta­gen an­ders­wo ge­lik­ed oder fa­vo­ri­si­ert habe, teil­wei­se kom­men­tiert und wei­ter un­ten mit ein paar an­mer­kun­gen aus dem ma­schi­nen­raum.


eine ober­fläch­li­che recherche zeigt, dass dieses bild in dieser und anderer form seit ungefähr den 2010er jahren durchs internet wobbelt und der vergleich auf mehreren ebenen hinkt und in der debatte um rassismus nicht wirklich hilfreich ist.

auch schon etwas älter (16.12.2025), via @Most­ly­Harm­less@the­ca­na­di­an.social, die vergessen haben das original zu verlinken.

(via)

(via)

die bei­fah­re­rin (katia) hat in letzter zeit viele ihrer bilder in witzigen serien (neu) ver­öf­fent­licht. ich finde das teilweise sehr witzig: partytime!, kulinarik & gas­tro­no­mie 2/2, kulinarik und gas­tro­no­mie 1/2 oder paare.

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man kann es nicht oft genug sagen, aber martin short ist wirklich einer der wit­zigs­ten gäste in ame­ri­ka­ni­schen talkshows. immer schon gewesen und immer noch.

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toll: eine selbst­ge­bau­te lampe, die das wifi-spektrum vi­sua­li­siert.

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steve mould wie immer un­ter­halt­sam und er­kennt­nis­reich. quasi ein youtube-kanal ohne maus, für er­wach­se­ne. diesmal über was­ser­röhr­chen die klacken, das phy­si­ka­li­sche phänomen der ka­vi­ta­ti­on und wie ul­tra­schall-vernebler funk­tio­nie­ren.

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ich frage mich ja, ob man, nachdem man mehr als 100 fallow-videos gesehen hat, behaupten darf, dass man eine koch-aus­bil­dung im fallow re­stau­rant in london ab­ge­schlos­sen hat.


ich hab hier schon ein biss­chen er­klärt wie ich neu­er­dings fa­vo­ri­ten-, bzw. like-lis­ten er­stel­le. aber ich muss noch­mal drauf hin­wei­sen, wie zu­frie­den ich mit die­sem neu­en sys­tem bin. der ab­lauf ist im prin­zip, dass ich sa­chen, die mir ge­fal­len, ein­fach per brow­ser-book­mar­klet in den fa­vo­ri­ten-fluss schmeis­se, ge­ge­be­nen­falls noch ein via oder ei­nen kom­men­tar nach­pfle­ge und, wenn’s geht, auch noch an der quel­le ei­nen na­ti­ven like hin­ter­las­sen, also zum bei­spiel bei you­tube oder mast­o­don.

wenn ich web­sei­ten die web­men­ti­ons un­ter­stüt­zen in den fa­vo­ri­ten fluss wer­fe, lan­det auf der web­sei­te au­to­ma­tisch ein herz (bei­spiel er­geb­nis, ur­sa­che).

das book­mar­klet über­mit­tel beim „li­ken“ nur die url an kir­by, bzw. wir­res.net und kir­by baut dann, je nach url, ei­nen mast­o­don-em­bed, eine link-box oder ei­nen you­tube-em­bed. das funk­tio­niert mitt­ler­wei­le ganz OK, in­sta­gram-em­beds wür­de ich ger­ne nä­her am ori­gi­nal ren­dern, aber das lässt in­sta­gram der­zeit nicht zu, aus­ser man nutzt de­ren na­ti­ven em­bed-code, der ei­nem dann aber ganz vie­le tra­cker und ja­va­script-scheiss be­schert. keins mei­ner em­beds läuft über drit­te, es wer­den mit den em­beds also kei­ne tra­cker, kein ob­sku­res ja­va­script das ich nicht kon­trol­lie­re aus­ge­lie­fert oder http-re­quest an frem­de sei­ten ge­lei­tet.

aus dem was in den fa­vo­ri­ten- oder le­se­zei­chen-flüs­sen liegt, pick ich mir dann ir­gend­wann bei­trä­ge raus und ver­knüf­te die zu ei­nem bei­trag wie die­sem hier.

mit die­sem vor­ge­hen, die­ser teil­aus­to­ma­ti­sie­rung, habe ich jetzt sehr viel rei­bung re­du­ziert und mir vie­les ein­fa­cher ge­macht. und dar­über freue ich mich, auch wenn es sonst kaum je­man­den vorr­an­bringt.

apro­pos rei­bung; es gibt ja ge­ra­de eine meta-dis­kus­si­on zwi­schen ein paar blog­gern, die sich um die fra­ge ent­spann, war­um blog­gen­de of­fen­bar we­nig jung sind, hier kann man sich dazu ein­le­sen, wenn man blog­dings-meta-dis­kus­sio­nen mag:

 
jo­han­nes und kon­stan­tin ar­gu­men­tie­ren vor al­lem da­mit, dass blogs des­halb ver­küm­mert sind, weil in­ter­ak­tio­nen (li­kes, re­posts, men­ti­ons, bi­di­rek­tio­na­le links) auf (kom­mer­zi­el­len) plat­for­men viel rei­bungs­lo­ser funk­tio­nie­ren als in blogs. und tat­säch­lich wünsch­te ich mir auch, dass es für die­ses, im grun­de gross­ar­ti­ge, aber prak­tisch viel zu kom­pli­zier­te in­die­webge­döns, das ich mir jetzt wie­der hier müh­sam zu­sam­men­ge­schraubt habe, ein­fa­che soft­ware-lö­sun­gen ge­ge­ben hät­te oder ge­ben wür­de. an­sät­ze gab’s im­mer wie­der (known oder mi­cro.blog fal­len mir da zum bei­spiel ein), aber auch die wa­ren und sind durch­gän­gig furcht­bar kom­pli­ziert und ge­wöh­nungs­be­dürf­tig.

von aus­sen sieht das sys­tem, das ich mir hier zu­sam­men­ge­baut habe, mög­li­cher­wei­se kom­pli­ziert aus und ich glau­be dass das noch sehr weit weg ist von ei­nem sys­tem, dass ich an­de­ren men­schen emp­feh­len möch­te. aber trotz­dem, falls je­mand an­ders da­mit rum­spie­len möch­te, hier noch­mal kurz die zu­ta­ten­lis­te:

  • mi­cro­pub
  • quill-book­mar­klets
  • kir­by er­wei­te­run­gen und tem­pla­tes für fa­vo­ri­ten und le­se­zei­chen (mit hil­fe von cur­sor ge­codet)
  • viel ge­duld und re­si­li­enz — und ein über­bor­den­des (mit-) tei­lungs­be­dürf­nis.

geschlossener zugang zum aufzug bei kaufland an der müllerstrasse, auf der tür klebt seit 6 wochen ein schild, dass bereits ein techniker „beauftragt“ sei.

(mit SKRWT ent­zerrt)

ein tech­ni­ker ist be­reits be­auf­tragt


foto einer terrier figur die den kopf in den sand zu stecken scheint

bin un­ent­schlos­sen; sagt ihr, ob das wit­zig ist.


ich sage ja oft, dass mir recht­schrei­bung egal ist. ist sie mir auch zu gros­sen tei­len, dann aber auch wie­der nicht. heu­te beim mor­gen­spa­zier­gang habe ich dar­über nach­ge­dacht, ob ich ein wort in mei­nen links rich­tig ge­schrie­ben habe und gleich­zei­tig drü­ber nach­ge­dacht, dass ich das nicht goo­geln wer­de, son­der ge­mi­ni fra­gen wer­de: „nazi-gräul oder nazi-gräu­el?“

die ant­wort war kurz und bün­dig und auf den punkt. frü­her™ war recht­schrei­bung goo­geln schreck­lich. SEO-op­ti­mier­te sei­ten ganz oben, die eben nur SEO op­ti­miert wa­ren, aber nicht auf kur­ze und bün­di­ge ant­wor­ten. für so­was sind LLMs wirk­lich ein se­gen.


beim lesen der anleitung musste ich ein bisschen lachen. das ist die anleitung im volltext:

Alles verrühren und etwa 70 Minuten bei 160 Grad backen. Fertig.

mög­li­cher­wei­se backe ich den nachher einfach mal.

ich hab meine ober­stu­fen- und abi-zeit und auch meine schreiner-lehrzeit in der nähe der nie­der­län­di­schen stadt roermond verbracht. aber diese nazi-gräuel-ge­schich­te kannte ich noch nicht. bei der ge­denk­ver­an­stal­tung sagte die bür­ger­meis­te­rin von roermond: „Das, was wir hier tun, ist keine Ver­pflich­tung aus der Ver­gan­gen­heit, sondern ein Wunsch für die Zukunft“

Denn mit der EU ist es ähnlich, wie mit Gott. Sie existiert solange wie die Menschen daran glauben. Wenn der Glaube schwindet, schwindet auch die EU. Und niemand ist da, um Hilfe zu leisten, die Ame­ri­ka­ner tun so, als würden sie uns gar nicht kennen.

  1. fake auswahl: „willst du die jacke hier anziehen oder lieber draussen anziehen?“
  2. eigene emotionen re­du­zie­ren indem man mit antworten andertalb minuten lang wartet
  3. die per­spek­ti­ve der anderen sehen, bzw. auf augenhöhe kom­mu­ni­zie­ren, so dass das gegenüber sich drauf ein­stel­len kann was kommt und sich ein­be­zo­gen fühlt : „wenn wir heute spazieren gehen müssen wir unsere reinhold-jacken anziehen.“

(via)


star trek

felix schwenzel in artikel

ich bin kein star trek-fan, aber ich gu­cke star trek seit über 40 jah­ren sehr, sehr ger­ne. als das „ori­gi­nal“ im fern­se­hen lief, war ich noch ein kind und ei­gent­lich hat mich nur die tat­sa­che in­ter­es­si­ert, dass es da ein raum­schiff gibt, das durch den welt­raum glei­tet und un­be­kann­te wel­ten er­kun­det. das war span­nend ge­nug für mich. mir wa­ren das bil­li­ge, grel­le set­de­sign und die er­zähl­ten ge­schich­ten egal.

in den acht­zi­ger und neun­zi­ger jah­ren fing star trek plötz­lich mit TNG an, auf­ge­räumt aus­zu­se­hen, und ich fing an zu ver­ste­hen, dass es in star trek nicht um die er­kun­dung des welt­raums ging, son­dern um die er­kun­dung von hu­ma­ni­tät, die fra­ge, was uns men­schen aus­macht, wie wir über uns hin­aus­wach­sen kön­nen, als ge­sell­schaft und als in­di­vi­du­en.

mit dem frag­men­tier­ten deep space nine, das im fern­se­hen ver­sen­det wur­de, konn­te ich nicht so viel an­fan­gen, bis ich dank net­flix die mög­lich­keit be­kam, DS9 se­quen­ti­ell, fol­ge für fol­ge zu se­hen. da er­kann­te ich, dass es ne­ben der er­kun­dung von hu­ma­ni­tät, ge­rech­tig­keit und mo­ral in star trek auch um epi­sches er­zäh­len ging, um das ab­klop­fen von phi­lo­so­phi­schen ideen und so­gar um den kon­flikt zwi­schen ra­tio­na­lis­mus und re­li­gi­on. DS9 voll­brach­te das kunst­stück, zu un­ter­hal­ten und gleich­zei­tig zu zei­gen, dass wahr­heit und mo­ral oft eine fra­ge der per­spek­ti­ve sind.

mit voy­a­ger wur­de dann klar, dass star trek auch ner­vig sein kann – ich sag nur nee­lix. ich moch­te es trotz­dem, es sah gut (viel­leicht et­was zu clean) aus und es fie­len ge­le­gent­lich tol­le ge­schich­ten hin­ten raus. in den spä­ten 90ern und frü­hen 00ern fand ich voy­a­ger trotz nee­lix und ge­sichts-ta­too toll und auch das spä­te­re durch­bin­gen auf net­flix war nur zu 30 % lang­wei­lig.

en­ter­pri­se, also die se­rie mit cap­tain ar­cher, die um das jahr 2150 spiel­te, sah wie­der fast so bil­lig und kam­mer­spiel­ar­tig aus wie das „ori­gi­nal“ mit cap­tain kirk. ich fand kaum eine fol­ge lang­wei­lig, als ich mir das vor ein paar jah­ren am stück rein­zog.

dis­co­very und spä­ter pi­card emp­fand ich dann als ex­tre­men bruch. star trek woll­te plötz­lich kein kam­mer­spiel mehr sein, son­dern am­bi­tio­nier­te ac­tion-un­ter­hal­tung. ich habe alle fol­gen von dis­co­very und pi­card ge­se­hen und nach je­der fol­ge dach­te ich ge­nau drei buch­sta­ben: WTF? ich dach­te auch: kann ja nur bes­ser wer­den — wur­de es dann aber nicht.

pa­thos hat­te star trek im­mer schon, aber seit dis­co­very wur­de das pa­thos un­er­träg­lich. sub­til war star trek auch nie, aber seit dis­co­very ver­schwand das hin­ter­grün­di­ge: statt dem pu­bli­kum die in­ter­pre­ta­ti­on des ge­se­he­nen zu über­las­sen, wur­de star trek ex­pli­zit und konn­te vor lau­ter ex­po­si­ti­on kaum noch at­men.

pi­card emp­fand ich dann ei­gent­lich nur noch als fan-ser­vice und nost­al­gie-quark — für den sich al­ler­dings kaum noch fans zu in­ter­es­sie­ren schie­nen. pi­card war die ers­te star trek-se­rie, die mich ag­gres­siv mach­te, weil sie gleich­zei­tig an­ge­strengt und lieb­los war.

pro­di­gy und stran­ge new worlds ge­fie­len mir dann wie­der. in stran­ge new worlds zog wie­der hu­mor ins star trek-uni­ver­sum ein, den ich seit worf in TNG und DS9 so sehr lieb­te. pro­di­gy war teil­wei­se ner­vig, wag­te aber auf eine art so was wie eine mu­ti­ge neu­in­ter­pre­ta­ti­on des gu­ten al­ten star trek-the­mas: die er­kun­dung der fra­ge, was mensch­lich­keit, was hu­ma­nis­mus aus­macht.

lower decks fand ich vor­wie­gend lang­wei­lig und bil­lig und wenn über­haupt, hab ich das sehr spo­ra­disch und un­ent­hu­si­as­tisch ge­se­hen.

und jetzt: star­fleet aca­de­my. drei fol­gen sind ver­sen­det und ich bin hin und her ge­ris­sen. vi­su­ell stim­me ich tho­mas gi­gold zu:

Die Sets sind, wie im­mer in neu­em Trek, über­bor­dend.

mit dem un­ter­schied dass tho­mas das of­fen­bar ge­fällt und ich es gräss­lich fin­de. mir ist das zu viel von al­len, vor al­lem zu viel bling, zu dick auf­ge­tra­gen, als ob man eine swa­row­ski-fi­lia­le oder den trump tower be­tritt.

„al­les fake“ ist ein al­tes, be­währ­tes star trek mus­ter, aber in aca­de­my ist es so dick, bunt und glän­zend auf­ge­tra­gen, dass es un­er­träg­lich wird. ich über­le­ge ernst­haft mei­nen bild­schirm für die nächs­ten fol­gen auf schwarz/weiss zu stel­len um das über­haupt noch er­tra­gen zu kön­nen.

et­was zu dick auf­ge­tra­gen sind für mei­nen ge­schmack auch die mus­keln von ca­leb. in den ers­ten bei­den fol­gen hat­te ich noch den ein­druck, dass das en­sem­ble zwar mit al­len mög­li­chen kör­per­for­men aus­ge­stat­te ist und nicht nur de­nen, die gän­gi­gen schön­heits­idea­len ent­spre­chen, aber das auf­trit­te in un­ter­hem­den oder frei­em ober­kör­per den durch­trai­nier­ten kör­pern vor­be­hal­ten wa­ren. das wur­de in fol­ge 3 dann aber re­la­ti­viert, in dem das gan­ze en­sem­ble in ba­de­ho­sen und -an­zü­gen auf­tre­ten muss­te.

auch wenn ich nach drei fol­gen aca­de­my hin und her ge­ris­sen bin und vie­les doof fin­de, habe ich an­knüp­fungs­punk­te ge­fun­den die mich — glau­be ich — wei­ter am ball hal­ten wer­den. ich fin­de die ge­schich­ten gar nicht mal sooo schlecht und ich bin froh, dass (aus­ser beim set­de­sign) das bom­bas­ti­sche der dis­co­very-ära wie­der zu­rück­ge­fah­ren wur­de. aca­de­my fühlt sich wie­der kam­mer­spiel­ar­ti­ger an und hat es in fol­ge 2 zwei­mal ge­schafft mich dazu zu brin­gen mir zi­ta­te zu no­tie­ren:

Child­ren are our am­bassa­dors to now.

und:

- Would you agree pro­gress is im­pos­si­ble wi­t­hout ch­an­ge?

- I be­lie­ve that most peo­p­le who say they want pro­gress don’t re­al­ly want to ch­an­ge. Which of­ten makes both im­pos­si­ble.

- Tou­ché.

das ers­te zi­tat fin­de ich nach ei­ner wo­che im­mer noch so klug wie vor ei­ner wo­che, das zwei­te ist schlech­ter ge­al­tert, ist aber gar nicht mal so dumm.

als zwi­schen­fa­zit wür­de ich über star­fleet aca­de­my sa­gen: es macht mich nicht ag­gres­siv, dass es scheis­se aus­sieht stört mich nicht wirk­lich und die ge­schich­ten sind zwar kei­ne welt­klas­se, aber er­träg­lich. wenn ich schul­no­ten ver­ge­ben müss­te: ge­ra­de noch be­frie­di­gend, hat luft nach oben.


zi­ta­te mit fonts

felix schwenzel in notiert

eben hat­te ich eine schnaps­idee, ob­wohl ich kei­nen schnaps trin­ke. ich dach­te kurz, wie das wohl aus­sieht, wenn man zi­ta­te aus an­de­ren blogs in de­ren schrift­art ein­färbt. ich woll­te es mal aus­pro­bie­ren, jetzt sehe ich, es ist we­ni­ger be­ein­dru­ckend als ich ge­hofft hat­te. aber wie das beim „blog­gen“ so ist, auch wenns scheis­se ge­wor­den ist, kann man es ja trotz­dem ver­öf­fent­li­chen.


me­qui­to.org (EB ga­ra­mond):

Mei­ne Frau hat gro­ße Plä­ne für die Ver­schö­ne­rung un­se­rer Woh­nung. Ihre Plä­ne er­for­dern je­doch im­mer mei­ne tat­kräf­ti­ge Un­ter­stüt­zung. Al­les, was Kraft und Ma­schi­nen ver­langt, wird di­rekt in mei­ne Auf­ga­ben­lis­te ge­schrie­ben. Ich füh­le mich sehr ge­ehrt da­von, wenn ich sehe, was sie mir al­les zu­traut. Ich stren­ge mich na­tür­lich an, die hand­werk­li­che Er­war­tung an mich zu er­fül­len. Viel­leicht macht sie das aber auch mit Ab­sicht. Ich habe sie nach 17 Jah­ren noch nicht ganz durch­schaut.

bei uns ist das an­ders: al­les was kraft und ma­schi­nen ver­langt, neh­me ich aus der auf­ga­ben­lis­te der bei­fah­re­rin raus und schrei­be es in mei­ne lis­te.

eine brot­schnei­de-ma­schi­ne ha­ben wir uns un­ter an­de­rem des­halb ge­kauft, da­mit sich die bei­fah­re­rin we­ni­ger oft beim brot­schnei­den ver­letzt. mei­ne sor­gen um ihre fin­ger be­ru­higt die brot­schnei­de­ma­schi­ne, nur mal so als bei­spiel, dann aber auch nicht wirk­lich. an­de­rer­seits ha­ben die bei­fah­re­rin und ich bei­de eine gros­se af­fi­ni­tät zu ma­schi­nen. wir lie­ben bei­de un­se­re werk­zeu­ge und ma­schi­nen und un­term strich stimmt es gar nicht was ich im ers­ten ab­satz schrieb: wir nut­zen ein­fach bei­de un­se­re ma­schi­nen.


an­ke­groe­ner.de (quat­tro­cen­to sans):

Vor­ges­tern abend gab’s bei mir ei­nen Kra­cher­sa­lat aus den neu­en Meal Plans von Ni­sha, den ich ges­tern noch­mal in der Mit­tags­pau­se ge­noss. Und weil gleich zwei Kol­le­gin­nen das Re­zept ha­ben woll­ten, tip­pe ich es aus­nahms­wei­se mal ins In­ter­web, was ich ei­gent­lich mit den Re­zep­ten aus den Meal Plans nicht ma­che, weil Ni­sha da­mit ihr Geld ver­dient. Aber die­ser Sa­lat soll­te nicht nur von uns Abon­nen­tin­nen ge­ges­sen wer­den!

wir wa­ren auch ein paar mo­na­te abon­nen­ten von ni­sha. das war im­mer sehr le­cker und lehr­reich mit dem food-prep und den teil­wei­se un­ge­wöhn­li­chen zu­be­rei­tungs­ar­ten von alt be­kann­tem. ich glau­be nach ein paar mo­na­ten wur­de es uns dann doch ein biss­chen zu ki­cher­erb­sig und ein­tö­nig, aber den grü­nen sa­lat den anke hier ab­ge­schrie­ben hat, den ko­che ich noch­mal nach.


couch­blog.de (over­pass):

Wie auch im­mer, [Der Schim­mel­rei­ter] ist ein in­ter­es­san­tes, sehr auf­re­gen­des, aber auch ir­ri­tie­ren­des Buch. Be­son­ders die Schluss­sze­ne ist so span­nend er­zählt, wie ich es sel­ten er­lebt habe. Hier kann man das gan­ze Buch on­line le­sena.

ich will die­ses jahr auf je­den fall mehr klas­si­ker le­sen. des­halb ist der link auf den schim­mel­rei­ter voll­text eine no­tiz an mich selbst.


nach­trag 23.01.2026:

grü­nen sa­lat nach­ge­kocht; war le­cker aber die bei­fah­re­rin ha­ben nur die ge­rös­te­ten man­deln um­ge­hau­en. ich fand auch die ge­rös­te­ten ki­cher­erb­sen gut, das dres­sing war OK, aber wir muss­ten frü un­se­ren ge­schmack kräf­tig nach­säu­ern. auf je­den fall sieht der sa­lat gut aus.


der #mor­gen­spa­zier­gang war kalt (-6°C) und kurz. da­für ne sehr fo­to­ge­ne bau­stel­le ge­se­hen.


ich sehe in mei­ner „blogrol­le“ und mei­nem feed­rea­der, dass sehr vie­le men­schen aus mei­ner blog­bla­se jetzt wie­der re­gel­mäs­sig oder gar täg­lich ins in­ter­net schrei­ben.

zum bei­spiel schreibt anke grö­ner die­ses jahr je­den tag und das freut mich sehr, nach­dem es dort lan­ge sehr ru­hig war.

oder eay.cc der laut sei­nem ar­chiv 2025 im ø alle zwei tage schrob, jetzt auch min­des­tens täg­lich.

oder nico, 20 tage am stück.

tho­mas gi­gold hat sich vor­ge­nom­men „7× blog­gen in der Wo­che“ und bis jetzt lo­cker durch­ge­hal­ten.

ma­xi­mil­li­an bud­den­bohm (aka bud­den­blum) macht das glau­be ich schon seit 10-20 ewig­kei­ten ohne mit der wim­per zu zu­cken, ge­nau wie die kalt­mam­sell, ob­wohl ich bei ihr ge­ra­de ein wim­pern­zu­cken be­ob­ach­tet habe.

auch sehr schön, dass der knsu­per­ma­gi­er jetzt auch (wie­der?) täg­lich schreibt und of­fen­bar spass da­bei hat.

ben_, kon­stan­tin, meq (aka mpf) und herr­paul_ ma­chen das al­ler­dings auch schon — glau­be ich — seit ewig­kei­ten.

auch wenn ich anje noch nicht so lan­ge fol­ge, aber seit ich ichs tue kommt täg­lich ein bei­trag.

je­den­falls freut mich das aus­nahms­wei­se mal sehr teil ei­nes trends zu sein. ak­tu­ell ist mein streak bei 271 ta­gen, das heißt seit dem 26.04.2025 habe ich je­den tag min­des­tens ei­nen bei­trag ver­öf­fent­licht. ei­ni­ge der bei­trä­ge be­stehen vor­wie­gend aus bild-/bi­när da­tei­en und me­ta­da­ten, aber ich glau­be ich habe auch ziem­lich viel ge­schrie­ben. wer das lie­ber ein biss­chen vor­ge­fil­tert ha­ben möch­te: un­ter /top gibt nur die bei­trä­ge die min­des­tens 10 „li­kes“ (oder 25 oder 50) be­kom­men ha­ben. für den 10er-fil­ter gibt’s auch RSS.

was mich aber be­son­ders freut: täg­lich ins in­ter­net zu schrei­ben fühlt sich auch nach 271 ta­gen gut und ger­ne an.


nach­trag 23.01.2026:

Für mich Anlass, meine eigene Blog­his­to­rie einmal nach­zu­schla­gen und ich habe dabei fest­ge­stellt, dass auf diesem Blog seit dem 9.10.2015 jeden Tag ein Beitrag er­schie­nen ist. Wenn man das als Serie durch­num­me­riert, dann sind das bis heute immerhin 3.758 Beiträge ohne Un­ter­bre­chung.

anje schreibt vor allem auch, was sie dazu ver­an­lass­te über 10 jahre täglich einen beitrag zu schreiben und zu ver­öf­fent­li­chen. gerne gelesen.


ein bild, 572 wor­te, kei­ne wer­bung

felix schwenzel in artikel

aus dem bett aufgenommes bild meines kleiderschranks und der tür zum flur. in der spiegeltür des pax sieht man die balkontür. eigentlich sieht man noch viel mehr, das beschreibe ich aber sepaarte im artikel.

pax-, zim­mer- und bal­kon­tü­ren

als ich in den letz­ten ta­gen et­was öf­ter im bett lag, fiel mir auf, wie gut die an­ge­pass­te be­leuch­tung (ad­ap­ti­ve light­ing) der gar­di­nen­stan­ge funk­tio­niert. kon­kret: das die licht­far­be die durch die bal­kon-tür ins zim­mer dringt, der licht­far­be des LED-strei­fen über der bal­kon­tür äh­nelt. der LED-strei­fen auf der gar­di­nen­stan­ge be­leuch­tet die de­cke in­di­rekt, je nach ta­ges­zeit, oder ge­nau­er, je nach son­nen­stand je­weils an­ge­passt an die licht­far­be draus­sen.

man kann es auch ein­fach sa­gen: mor­gens und abends ist das licht rot/gelb sti­chig (warm­weiss), tags­über eher kalt­weiss, nachts leuch­tet es blau. blau leuch­tet es ers­tens weil ich es an­ge­nehm fin­de und zwei­tens, da­mit ich je­dem der be­haup­tet blau­es licht stö­re den schlaf sa­gen kann, dass ich seit fünf jah­ren bes­tens un­ter (schwa­chem) blau­licht schla­fe.

je­den­falls woll­te ich mei­ner be­frie­di­gung mit der home as­sistant ad­ap­ti­ve light­ing er­wei­te­rung aus­druck ver­lei­hen und ein be­weis­fo­to mei­ner be­frie­di­gung ver­öf­fent­li­chen. dann fiel mir fas­zi­niert auf, was man sonst noch so auf die­sem bild al­les se­hen kann.

klar zum ei­nen: wir lie­ben ikea und spe­zi­ell pax. vor 13 jah­ren habe ich pax zum ers­ten mal mei­ne lie­be er­klärt, dann ein paar tage spä­ter habe ich mir mit pax ei­nen traum er­füllt und vor sie­ben jah­ren ha­ben wir pax so­gar er­wei­tert. auf dem bild hier sieht man auch, dass wir die pax-spie­gel­tür ka­putt ge­macht ha­ben, aber schwar­zes gaf­fa-tape ver­deckt den scha­den ganz her­vor­ra­gend.

dann sieht man auch das „neon“ schild, dass ich mir vor acht jah­ren ge­baut habe (do­ku­men­ta­ti­on für die ers­te ver­si­on, die ich dem kind ge­schenkt habe).

man sieht die „pre­view edi­ti­on“ des home as­sistant voice dings, mit der ich sehr zu­frie­den bin und mit der ich mit home as­sistant spre­che und home as­sistant mit mir. man sieht auch, dass da noch eine play­sta­ti­on eye steht, die ich als mi­kro­fon be­nut­ze um da­mit die acht jah­re al­ten bi­na­ries des ori­gi­nal snips.co wa­ke­words „hey snips“ zu be­lie­fern. die­ses wirk­lich ur­alte wake word­funk­tio­niert wei­ter­hin sehr sen­si­bel (ich kann „hey snips“ auch flüs­tern) und mit so gut wie kei­nen fal­se po­si­ti­ves, dass ich sehr froh bin die al­ten bi­na­ries in ei­nem do­cker con­tai­ner am lau­fen hal­ten zu kön­nen. die play­sta­ti­on eye ist an ei­nem ra­spi an­ge­schlos­sen, auf dem ein rhass­py:2.5.11-con­tai­ner läuft, der nichts an­de­res macht als den mi­kro­fon­in­put per mqtt an die alte snips-bi­na­ry zu lie­fern.

da oben steht auch noch eine alte xiao­mi dafang ka­me­ra, die ge­ra­de weg­guckt, aber zur bal­kon­tür guckt, wenn wir die woh­nung ver­las­sen ha­ben. der dafang konn­te man da­mals eine ei­ge­ne firm­ware auf­spie­len, sie macht nach wie vor was sie ma­chen soll.

screenshot vom ipad, das bei uns flur hängt. man sieht ein vereinfachtes home assistant dashboard vor allem mit wetter-inormationen

aus­ser­dem sieht man im flur sche­men­haft un­se­ren brot­her dru­cker, links da­ne­ben ein ipad, das nur an­geht wenn der flur be­setzt ist und sonst das wet­ter zeigt. aus­ser­dem sieht man un­se­ren luft­rei­ni­ger AC2889/10 von phil­ips, der sich an­fangs et­was stö­risch, mitt­ler­wei­le dank kon­go09 aber sehr zu­ver­läs­sig mit home as­sistant steu­ern lässt.

was man auch sieht: den roll ho­cker, den sich die bei­fah­re­rin ei­gent­lich ge­kauft hat­te, der mir dann aber so gut ge­fiel, dass ich ihn seit­dem be­nut­ze. ich moch­te noch nie be­son­ders ger­ne auf stüh­len sit­zen. am liebs­ten sit­ze ich auf bar­ko­ckern oder sol­chen nied­ri­gen ho­ckern. ich bin qua­si ein stu­ben-ho­cker-ho­cker. die­sen spe­zi­el­len ho­cker (bei­spiel­k­auf­link) kann ich je­de­falls von gan­zem her­zen emp­feh­len, die rol­len funk­tio­nie­ren auf tep­pich oder jetzt neu, auch ohne tep­pich.


win­ke­kat­ze vs. trink­vo­gel

felix schwenzel in notiert

seit weih­nach­ten wohnt ein trink­vo­gel bei uns. naja, hier woh­nen schon län­ger ei­ni­ge trink­vö­gel, aber jetzt wohnt hier eben auch der trink­vo­gel. der trink­vo­gel ist aus der ge­ne­ra­ti­on mei­ner el­tern (pa­ten­tiert 1946).

je­den­falls fiel mir auf, dass der trink­vo­gel ei­gent­lich auch der le­gi­ti­me vor­gän­ger der win­ke­kat­ze ist. mit dem un­ter­schied, dass der trink­vo­gel kei­ne bat­te­rie be­nö­tigt und we­ni­ger ex­tro­ver­tiert als die win­ke­kat­ze ist.


ich kann mich noch dar­an er­in­nern die­sen trink­vo­gel als kind im schau­fens­ter des haus-eu­len­spie­gel in aa­chen ge­se­hen zu ha­ben (als es noch ein scherz­ar­ti­kel-la­den war). nur habe ich als kind nie ver­stan­den was dar­an be­son­ders sein soll. jetzt weiss ich: so­lan­ge der trink­vo­gel et­was was­ser hat, in das er sei­nen schna­bel tun­ken kann, be­wegt er sich im­mer wei­ter. er ist ei­gent­lich eine fein aus­ba­lan­cier­te wär­me­kraft­ma­schi­ne.


mor­gen­spa­zier­gang 20.01.2026

felix schwenzel in bilder

heu­te früh nur ne klei­ne run­de (2,2 km).
es war -4°C, da­für hat­te ich drei ja­cken an.

foto des eines restaurant schaufensters mit der neonschrift „MY FUCKING RESTAURANT“ an der müllerstrasse gegenüber kaufland (man sieht die reflektion von kaufland im schaufenster)
„MY FUCK­ING RE­STAU­RANT“ (mehr dzu beim wed­ding­wei­ser)
frühmorgentliches foto auf der edinburger strasse richtung süd-ost. in der entfernung sieht man den fernsehturm
edin­bur­ger stras­se (am ende sieht man den fern­seh­turm)
frühmorgentliches foto des beleuchteten eiffelturm am centre français
„eif­fel­turm“ am cent­re fran­çais
frühmorgentliches foto in der dauer-kleingartensiedlung „togo“ e.V.
klein­gar­ten­sied­lung „togo“ e.V.

ich lie­ge seit mon­tag mit ei­nem schwe­ren män­ner­schnup­fen über­wie­gend im bett. an­ders als ka­me­le habe ich kei­ne ein­ge­bau­te ge­hirn-kli­ma­an­la­ge, wes­halb es mir schwer­fällt mit dem leicht über­hitz­ten kopf klar zu den­ken. wo­bei das mit dem klar den­ken ja oh­ne­hin sehr re­la­tiv ist, aber mo­men­tan eben re­la­tiv un­klar.

ei­gent­lich wenig über­ra­schend, dann aber doch irgendwie. via

Dabei wären [Koh­le­berg­wer­ke] aus­ge­spro­chen wichtig für unsere En­er­gie­ver­sor­gung. Nein, nicht um noch mehr Kohle zu fördern, sondern um die Körbe, jetzt gefüllt mit ir­gend­wel­chem schweren Kram, bei Son­nen­strom­über­schuss hoch­zu­zie­hen und sie dann, zum Beispiel nachts, wieder ab­zu­las­sen und dabei elek­tri­sche Energie zu erzeugen. Oder eben zu­rück­zu­ge­win­nen. Koh­le­berg­werks­schäch­te sind gross­ar­ti­ge Gra­vi­ta­ti­ons­bat­te­rien.

YouTube Video Vorschaubild
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This is the kind of video we’ve wanted to make for a long, long time: telling stories that bring forgotten people and distant eras to life. We are creating this channel on top of ever­y­thing else we do, because we have so many stories we want to tell! Ever­y­thing you see and hear is human made and no AI slop.

gute ge­schich­te, gut erzählt, über eine be­ein­dru­cken­de person (die „mäch­tigs­te piratin der ge­schich­te“).

The time is ripe for the founding of a di­sen­s­hit­ti­fi­ca­ti­on nation, an Ireland for di­sen­s­hit­ti­fi­ca­ti­on. I have no doubt that even­tual­ly, most or all of the countries in the world will drop their anti-cir­cum­ven­ti­on laws (the laws that ban the mo­di­fi­ca­ti­on of US tech exports). Once one country starts making these di­sen­s­hit­ti­fy­ing tools, there'll be no way to prevent their export, since all it takes to buy one of these tools from a cir­cum­ven­ti­on haven is an internet con­nec­tion and a payment method.

The Ireland for di­sen­s­hit­ti­fi­ca­ti­on wouldn't just have their pick of in­ter­na­tio­nal tech­no­lo­gists – they'd have plenty of Americans hungering for a better life. Two-thirds of young Americans "are con­side­ring leaving the US":

zwei drittel der jungen ame­ri­ka­ner überlegen die USA zu verlassen? wow. quelle ist eine studie der American Psy­cho­lo­gi­cal As­so­cia­ti­on über die newsweek schrieb. (her­vor­he­bung von mir.)

Ein wun­der­ba­rer Film, ac­tion­reich, politisch, witzig, sar­kas­tisch. Womit ich die Zu­sam­men­fas­sung mal an der Anfang setze. Schaut euch diesen Film an, er ist sehr gut.

sehe ich genauso.


ix ❤️ RSS

felix schwenzel in über wirres

ich lebe seit ewig­kei­ten so­zu­sa­gen in mei­nem RSS-rea­der. neu­ig­kei­ten je­der art er­fah­re ich aus mei­nen > 419 abon­nier­ten feeds. der ein­zi­ge al­go­rith­mus dem ich in mei­nem RSS-rea­der be­geg­ne ist der, der nach da­tum sor­tiert.

es gibt we­ni­ge aus­nah­men zu die­ser re­gel: eine ist spie­gel.de, des­sen start­sei­te ich täg­lich ein­mal auf­ru­fe und „durch­ar­bei­te“ und eine an­de­re ist you­tube.com, des­sen al­go­rith­mus mir mei­ner mei­nung nach eine gute und pas­sen­de aus­wahl prä­sen­tiert. alle paar tage rufe ich hei­se.de auf. und neu­er­dings gehe ich ein- bis drei-täg­lich auf kon­stan­tins rea­der.kon­ne­xus.net. die feeds die dort an­ge­zeigt wer­den habe ich zwar auch zum gröss­ten­teil abon­niert, aber so kom­me ich dann bei der ei­nen oder an­de­ren quel­le auch mal auf der web­sei­te vor­bei, statt nur die fee­dan­sicht zu se­hen.

kon­stan­tins rea­der hilft mir auch kurz­fris­tig even­tu­el­le pro­ble­me mit mei­nem feed zu er­ken­nen. wenn man die gan­ze zeit an sei­nem kir­by rum­spielt, geht ja auch mal was ka­putt. na­tür­lich habe ich mei­ne feeds auch selbst abon­niert um ge­ge­be­nen­falls feh­ler oder pro­ble­me zu er­ken­nen. ich hab jetzt auch mein feed­ly-kon­to re­ak­ti­viert (in der kos­ten­lo­sen va­ri­an­te), um auch dort zu prü­fen, ob al­les in ord­nung mit mei­nen feeds ist.

und da fiel mir ges­tern und heu­te lei­der auf, dass die neu­en tem­pla­tes, die ich rund um mein neu­es fa­vo­ri­ten und book­mark sys­tem ge­baut habe, noch nicht für die RSS aus­ga­be op­ti­miert wa­ren.

ka­put­ter you­tube em­bed in feed­ly.com

ei­gent­lich gebe ich you­tube-em­beds, bil­der, vi­de­os, mast­o­don- und blues­ky-em­beds im RSS-feed mit ver­ein­fach­ten tem­pla­tes aus. im screen­shot sieht man, dass hier ein you­tube-em­bed mit dem front­end-code aus­ge­lie­fert wur­de. im front­end gibt’s den em­bed-code erst nach ei­nem (ja­va­script-) klick auf ein lo­ka­les vor­schau­bild. per RSS lie­fe­re ich den (you­tube) na­ti­ven em­bed-code aus, weil ja­va­script-ge­döns im RSS-feed nicht zu­ver­läs­sig funk­tio­niert und von ver­ant­wor­tungs­vol­len feed-rea­dern aus­ge­fil­tert wird.

je­den­falls soll­te das jetzt wie­der so funk­tio­nie­ren wie ge­dacht. die neu­en tem­pla­tes be­ach­ten jetzt alle die vor­ga­be im RSS ver­ein­fach­ten code aus­zu­ge­ben. ent­schul­di­gung für die sub­op­ti­ma­len RSS-lie­fe­run­gen in den letz­ten ta­gen.


wäh­rend ich da so bei feed­ly rum­klick­te, fiel mir auf, dass mei­ne alte feed-adres­se (wirres.net/index.xml), die wei­ter­hin funk­tio­niert, bzw. auf die neue feed-adres­se (wirres.net/feed/) wei­ter­lei­tet, laut feed­ly die­se ei­gen­schaf­ten hat:

2K fol­lo­wers / 13 ar­tic­les per week / #kul­tur #me­di­en #news

2K fol­lo­wers? das woll­te ich ei­ner­seits nicht glau­ben und dach­te an­de­rer­seits, dass feed­ly dann ja wohl eine ziem­lich gros­se an­zahl schlum­mern­der, also un­ge­nut­zer kon­ten ha­ben muss. ich hat­te mein feed­ly kon­to auch 3 bis 4 jah­re nicht ge­nutzt, bzw. ei­gent­lich oh­ne­hin nur für test­zwe­cke an­ge­legt. aber mei­ne neu­gier war ge­weckt und weil ge­mi­ni mir sag­te, dass feed­ly die ge­naue an­zahl der sub­scri­ber beim ab­ho­len des feeds nennt, ak­ti­vier­te ich heu­te nacht mei­ne apa­che ac­cess logs (die sind nor­ma­ler­wei­se de­ak­ti­viert) — und sie­he da:

- - - [18/Jan/2026:05:58:46 +0100] "GET /feed/ HTTP/1.1" 200 92596 "-" "Feedly/1.0 (+https://feedly.com/poller.html; 2483 subscriber>

die­se zahl wi­der­spricht al­ler­dings mei­nen ei­ge­nen mes­sung. seit ca. 30 ta­gen habe ich mei­nen feeds ei­nen ma­to­mo-image-tra­cker hin­zu­ge­fügt (ma­to­mo an­ony­mi­si­ert die letz­ten zwei bytes der IP-adres­se) und ma­to­mo zählt eher so um die 300 RSS-feed le­sen­de (uni­que vi­si­tors pro tag).

da mei­ne ma­to­mo-in­stanz (stats.wirres.net) auf ein­schlä­gi­gen wer­be­blo­cker-lis­ten steht, gehe ich da­von aus, dass min­des­tens ein drit­tel der auf­ru­fe un­ge­trackt sind. das wä­ren dann so um die 400 ak­ti­ve rss-abos — und wür­de be­deu­ten dass feed­ly min­des­tens 2000 schla­fen­de/un­ge­nutz­te wir­res.net abos hat. (feed­ly reicht den image tra­cker durch, fil­tert den nicht aus.)

auf­fäl­lig beim RSS-feed track­ing war üb­ri­gens, dass der ar­ti­kel darm­spie­ge­lung per RSS über­durch­schnitt­lich oft ge­le­sen wur­de. oder um­ge­kehrt dürf­te das ein zei­chen da­für sein, dass vie­le le­sen­de die ar­ti­kel­vor­schau mei­ner ar­ti­kel gar nicht an­kli­cken, aus­ser es in­ter­es­si­ert sie. und darm­spie­ge­lung scheint ein gu­ter in­ter­es­se-trig­ger zu sein.

tl;dr: ich gebe mir mühe mei­ne rss-feeds zu op­ti­mie­ren, das ge­lingt mir nicht im­mer. pro tag zäh­le ich der­zeit laut ma­to­mo bis zu 250 ein­zel­ne be­su­cher auf der web­sei­te und 300-400 ein­zel­ne le­ser per RSS.


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