mein rp26 programm
stefan niggemeiers bluesky-post erinnerte mich eben daran, dass ich noch mein #rp26 programm zusammenstellen wollte. und ich freue mich, dass stefan sein blog wieder reaktiviert hat.
damit ist Besser Diskutieren – ein Gespräch am montag um 13:45 schon mal gesetzt.
auch auf stage 2 am montag: Never Gonna Give (You) Up – Warum wir immer weiter machen mit constanze kurz, alice hasters, luisa neubauer, carolin emcke und isabella hermann. mir ist die ankündigung des panels egal (diskussion „über Engagement, Verantwortung und die Kunst des Durchhaltens“), die teilnehmerinnen versprechen genug interessanz.
um 13:00 schaue ich mir am energiemobil an, Wieso wir uns über Webarchivierung Gedanken machen müssen. die beiden „speaker“ sind beide „referentinnen webarchivierung“ und beide haben „404“ in ihren profilbildern. den vortrag gucke ich mir auch deshalb an, um zu sehen wie die aussenbühne am energiemobil so funktioniert, weil ich ja am nächsten tag auch dort sprechen werde.
Upgrade fürs Gehirn? Psychotechnologie zwischen Selbstbestimmung und mentaler Freiheit um 13:45 auf stage 3 steht in konkurenz zu stefan niggemeier und dirk von gehlen auf stage 2, aber ich habe mir das trotzdem markiert, weil ich vorträge über scinece fiction immer toll finde:
Psychotechnologie verbindet Neurotechnologie, Digitalisierung und Erkenntnisse aus der Psychedelika-Forschung. Sie eröffnet neue Perspektiven für die Behandlung psychischer Erkrankungen und die Förderung kognitiver Leistungsfähigkeit.
um 15 uhr redet cory doctorow auf stage 1 über Enshittification – and what can be done about it. cory doctorow mag ich eigentlich lieber lesen als zu hören, oder andersrum seine vorträge sind mir manchmal zu oberchecker-mässig. andererseits muss man ihm auch ganz ironiefrei lassen, dass er halt auch ein oberchecker ist.
um 17:30 hab ich mir KI und der neue Faschismus mit rainer mühlhoff („Professor für Ethik und kritische Theorien der Künstlichen Intelligenz“) matkiert. mal schauen ob mich rainer mühlhoff mit neuen erkenntnissen überraschen kann.
um 18:45 treffe ich mich mit alex matzkeit, franziska bluhm und der kaltmamsel um über den Mythos Blogosphäre zu reden. alex fragt sich: „War alles wirklich so besonders, wie es heute oft beschrieben wird?“ und ich kann jetzt schon sagen: natürlich nicht. war halt irgendwie neu, aber das ist ja nichts besonderes in unseren zeiten.
um 19:15 redet caroline mohr darüber, dass politiker:innen, CEOs und andere machtmenschen wie 1987 kommunizieren und ihnen deshalb niemand zuhört. ich weiss zwar nicht ob sich das tatsächlich machtmenschen anschauen werden, aber ich schau mal rein.

die republica-website bietet in diesem jahr an, geherzte artikel in die app zu importieren. das geht für die hier erwähnten session am montag mit diesem link oder diesem QR code.
dienstag
am dienstag haben eckart von hirschhausen, chan-jo jun und jessica flint die arschkarte gezigen und müssen um 10:00 uhr auf bphne eins darüber reden was Deepfakes mit Menschen, Marken und Marketing machen. ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass ich es bis 10 aufs republica gelände schaffe, aber falls nicht, schaue ich mir das auf jeden fall in der aufzeichnung an.
bis 11:15 könnte ich es bis zur stage 1 geschafft haben uidn schaue mir dann Dopamine Nation: Finding Balance in the Age of Indulgence an, wo anna lembke (unter anderem) über dopamin-fasten redet. ich leide an einer ständigen natürlichen dopamin überproduktion, weshalb ich auch bei langeweile keinen dopamin turkey bekomme. aber das könnte trotzdem interessant sein.
um dreizehn uhr ist meine session geplant: die welt ist scheisse — und das ist auch gut so. ich werde darüber reden wie ich optimismus gerne leicht umdefinieren würde und möglicherweise sogar die im titel aufgeworfene frage beantworten, warum das denn jetzt gut sei. die bühne „energiemobil“ ist eine aussenbühne die laut programm 20 plätze hat, aber aussenbühne bedeutet ja vielleicht auch lautsprecher und eine grössere anzahl potenzieller zuschauer. das mit den bilder-folien klappt dann vielleicht nicht so gut, aber der vortrag ist so geschrieben, dass er auch ohne folien gut funktioniert.
um 15 uhr reden ricarda lang, philipp amthor, vincent g, victoria reichelt und wulf schmiese über irgendwas. völlig egal was gesprochen wird, ich glaube das wird eine volle stage 2 und ich werde alles daran setzen dort einen platz zu bekommen.
den gyncast kenne ich aus der ubahn, weil die tagesspiegel den immer auf den ubahn-bildschirmen bewirbt. um 15 uhr hätte ich mir dann eigentlich gerne angesehen, warum die Klitoris zweimal entdeckt werden musste. aber ich bin ja um 15 uhr schon auf stage 2.
ich habe dreimal versucht zu lesen was hier steht: Godwin’s Engine: Muskism and the Automation of Consent, aber ich habe keine ahnung um was es geht. irgendwas mit geschichte und cyborgs. ich schau da einfach mal rein, was quinn slobodian ab 16:15 auf stage 1 erzählt. hört sich interessant an.
um 18 uhr redet johannes franzen über *Die Rache der Konsumentinnen. Streiten über Kunst und Kultur im Internet**. hört sich interessant an.
um 18:45 wieder ein panel auf stage 1, das ich wegen der panelisten sehen möchte: jutta allmendinger und kevin kühnert reden mit geraldine de bastion über die gesellschaft und die welt: Warum wir uns eine ungleiche Gesellschaft nicht leisten können. Ein Gespräch..
dienstag und mittwoch ergänze ich hier im lauf des tages weiter. das sind vorab schonaml der import-link für dienstag, das ist der import-link für mittwoch.



















