
scheisshaus
früh morgens und bei dieser witterung wirken diese öffentlichen toiletten beinahe einladend und gemütlich.

scheisshaus
früh morgens und bei dieser witterung wirken diese öffentlichen toiletten beinahe einladend und gemütlich.
morgenspaziergang bei -2°C und sonne. manche menschen blieben stehen und konfrontierten die sonne minutenlang. wir sind einfach durch die rehberge gelaufen und haben gesehen wo schneebälle wachsen, dass sich schneemänner auch über sonne freuen und am ende waren wir beide ziemlich müde.

frida mit grauem schneebart

wo die schneebälle wachsen
bank am sperlingsee
afrikanische strasse
kurz vor dem plötzensee
plötzensee
julius caesar statue
steinpilzrisotto
heute gabs wieder mal steinpilzrisotto. ich bin immer wieder erstaunt darüber welches aroma 20 gramm getrocknete steinpilze entwickeln, wenn sie 15 bis 30 minuten in heissem wasser ziehen. und eigentlich schmecken pilze die getrocknet und danach wieder hydriert wurden auch besser als frische pilze, die diese prozedur nicht über sich ergehen liessen.
ich habe mich diesmal nicht an das originalrezept gehalten und die in butter angedünsteten zwiebeln und knoblauch und den kurz danach hinzugefügten und mit angebratenenen reis nicht mit weisswei abgelöscht, sondern mit dem steinpilz-einwechwasser abgelöscht. ich bild mir ein das hat zu der etwas dunkleren farbe als sonst geführt. ansonstenenthält das steinpilzrisotto ausser weisswein, wasser und parmesam — und ganz am ende hinzugefügter petersilie — nichts.
als reis nehme ich seit ewigkeiten nicht den überteuerten risotto-reis, sondern einfachen discounter milchreis. klappt genauso gut, immer.
klimmzugstange gekauft, wurde heute geliefert, gleich montiert (in den türrahmen geklemmt). die beifahrerin meinte: „lass uns einen wettbewerb machen!“ weil wir beide keine klimmzüge können, hab ich gesagt: „ok, lass uns schauen wer länger hängen kann.“
die beifahrerin liess nach 6 sekunden los. ich hab ne minute geschafft. das ist anstrengender als man denkt, einfach so abzuhängen. es zieht in der hand und die schultermuskulatur hat zu tun. soll aber gut für den rücken sein, hab ich danach gelesen. hängen zu können sei auch ein wichtiger schritt zum klimmzug. danach hab ich ein paar negative klimmzüge gemacht, mich also langsam von oben wieder in die hängende position herabgelassen. das ist noch anstrengender.
ich glaube es ist noch ein weiter weg zum ersten richtigen klimmzug. langsame liegestützen sind noch anstrengender. der vorteil ist: man kommt zum atmen. zum spass versuche ich die im januar täglich eben langsam und auf den fäusten zu machen. das ziel sind 100 stück in drei sitzungen über den tag verteilt. ich bin zwei tage lang nur zu einer sitzung (eher liegung) gekommen, immerhin hab ich mich von 10 auf 12 gesteigert.
gemeni meint 60 sekunden hängen zu können sei leicht überdurchschnittlich. daraus folgere ich, dass das abnehmen nicht zu allzu viel muskelverlust geführt hat. trotzdem, wer klimm ziehen will muss auch muskeln ziehen.
unser flur, jetzt mit klimmzugstange
stranger things habe ich nach der ersten staffel aufgehört. waren mir etwas zu viele einfach gestrickte verschwörungstheorien drin. ich wills jetzt nochmal versuchen. bin bis jetzt underwhelmed und schreibe jetzt gerade lieber ins internet, als weiter zu gucken.
gestern running man in der version von 2025 angeschaut. war mir auch zu einfach gestrickt und mit zu viel pathos gespickt. habs trotzdem bis zum bescheuerten ende geschaut. die sozial- und medienkritik fand ich in einem solchen eindeutig auf blockbuster getrimmten film billig, zynisch und unglaubwürdig. lee pace hab ich in der ersten szene an der stimme erkannt.
vorgestern mit the north water angefangen. eine mini-serie mit colin farell in einer der hauptrollen. bisher das einzig überraschende: wie wandlungsfähig und gleichzeitig glaubwürdig colin farell ist. die geschichte ist nicht unspannend, gut erzählt, schön dreckig gefilmt aber fesselt mich nicht im geringsten. mal schauen ob ichs bis zum ende schaffe.
letztes jahr (ab april/mai) habe ich ca. 590 beiträge veröffentlicht. dieses bild auf der rückseite illustriert die frequenz meiner veröffentlichungen und ich möchte das hiermit dokumentieren, weil sich die grafik ja ständig verändert.
gestern haben mich die gif-wackelbilder von vor 13 jahren daran erinnert, dass meine neue kamera auch 3d-bilder aufmehmen kann. auf dem telefon machen sie sich gut als home-screenbilder, aber für hier auf wirres.net kann ich den derzeitigen technischen möglichkeiten nichts abgewinnen. mit spatialify kann man zwar weiterhin aus 3d-bildern wackelbilder machen, aber das ist schon sehr unbeeindruckend.
auf den ersten blick beeindruckender: immersify, auch als app. aber das ergebnis ist voller artfakte und verzerrungen. ich glaube 3d ist immer noch überbewertet.
dafür habe ich noch ein paar menschen gefunden, die — auf eine art — die tradition von iwdrm.tumblr.com fortführen:
vor ein paar tagen „sendete“ marques brownlee dieses video, das die grössen- oder besser microverhältnisse in microchips ziemlich gut visualisiert und illustriert. zuerst hatte ich keine lust das video zu sehen, weil das cover so sehr nach apple-stealth-marketing aussah. aber: never judge a youtube video by it’s cover. das ist wohl alles ohne apples hilfe entstanden, wohl aber mit hilfe von epic spaceman.
jedenfalls, ganz ähnlich wie die visualisierung der jahrmillionen erdgeschichte der corridor crew kürzlich, ist das video voller aha-effekte und visualisiert die unglaublichen ingenieur-leistungen der halbleiterherstellung beeindruckend gut.
während ich marques brownlee dabei zusah wie er in microchips rum lief, dachte ich vor allem: wie können wir überhaupt so winzige strukturen schaffen, die gerade mal die breite von ein paar silikon-atomen haben? und wie schaffen wir diese leiterplatten zu belichten, wenn die wellenlänge des EUV lichts eigentlich viel grösser ist, als die strukturen die damit belichtet werden? die entworten lieferte ein paar tage später dieses video von veritasium.
veritasium erklärt die unglaubliche geschichte hinter der modernen „3nm“ und „2nm“ chip-herstellung. allein für die generierung des lichts dieser mehr als 400 millionen dollar teuren maschine waren mehr als 30 jahre forschung nötig und so gut wie niemand hielt es überhaupt für mögich dieses licht im röntgen-spektrum („extreme ultraviolet“) in ausreichender stärke herzustellen. alles was in diesem video zu sehen ist ist unglaublich und extrem faszinierend. und das alles, damit wir auf immer kleineren geräten mit bildschirm doom-scrollen können oder uns fragen von LLMs beantworten lassen können.
nachtrag:
bonus watch: What's Actually Inside Your Phone's Brain? von epic spaceman. dieses ganze micro-chip-gedöns sprengt in gewisser weise jegliche vorstellungskraft. aber diese drei videos versuchen es doch irgendwie verständlich und nachvollziehbar zu machen.
ich habe eine seite angelegt, auf der alle gifs aufgelistet sind, die ich hier auf wirres.net bisher benutzt habe: alle gifs auf wirres.net
eigentlich nutze ich schon lange keine gifs mehr, sondern loope kleine video-dateien (ein mp4 mit den attributen autoplay loop muted playsinline). das klappt in fast allen modernen browsern und ist effektiver als gifs, die meist ein mehrfaches an dateigrösse mitbringen. das machen die grossen plattformen auch schon seit längerer zeit (ca. 2014 fing twitter damit an).
aber ich habe jetzt wieder angefangen gifs zu benutzen als fallback für die video-dateien im RSS-feed. da die meisten anbieter von rss-readern video-attribute ausfiltern, funktionieren die videodateien im feed meistens nicht. also gebe ich per RSS gifs, statt video-loops aus — wenn ich nicht vergesse das gif-fallback zu erzeugen und hochzuladen.
ein mp4 zu einem anständigen gif umwandeln geht mit diesem script ganz einfach (wenn ffmpeg installiert ist):
#!/usr/bin/env bash
set -euo pipefail
if [ $# -lt 1 ]; then
echo "Usage: $0 input.mp4 [fps] [width]" >&2
exit 1
fi
INPUT="$1"
FPS="${2:-15}" # Default: 15 fps
WIDTH="${3:-640}" # Default: 640px Breite
if [ ! -f "$INPUT" ]; then
echo "Input file not found: $INPUT" >&2
exit 1
fi
BASENAME="$(basename "$INPUT")"
NAME="${BASENAME%.*}"
# temporäre Palette
PALETTE="$(mktemp "/tmp/${NAME}_palette_XXXX.png")"
OUTPUT_GIF="${NAME}.gif"
# Palette erzeugen
ffmpeg -y -i "$INPUT" \
-vf "fps=${FPS},scale=${WIDTH}:-1:flags=lanczos,palettegen" \
"$PALETTE"
# GIF erzeugen
ffmpeg -y -i "$INPUT" -i "$PALETTE" \
-lavfi "fps=${FPS},scale=${WIDTH}:-1:flags=lanczos[x];[x][1:v]paletteuse" \
"$OUTPUT_GIF"
rm -f "$PALETTE"
echo "$OUTPUT_GIF"
das script analysiert zuerst die farben des videos und passt die (eingeschränkte) farbpalette für das gif entsprechend an.
beispiel:
mp4 (899 kb)
das schöne an gifs ist, dass sie (weiterhin) überall funktionieren. andererseits funktionieren mp4s auch fast überall, ich kann sie bei bluesky hochladen und in den meisten mastodon cients werden sie auch bewegt angezeigt. aber trotzdem fand ich es (für mich) praktisch eine übersicht über meine verwendeten echten gifs zu haben.
und kein artikel über gifs, in dem ich nicht auf das nach wie vor grossartige, 2015 eingestellte IF WE DON'T, REMEMBER ME. (iwdrm), wo irgendwer mit viel geduld subtil bewegte einzelbilder animierte und als gifs veröffentlichte. ich bin nach wie vor ein sehr grosser fan dieser animationen.
mein workflow um „live fotos“ vom iphone hier zu posten geht übrigens so:
mit kirby baue ich dann ein figcaption-video-html konstrukt das in etwa so aussieht:
<figure class="video">
<a href="https://wirres.net/media/pages/articles/gifs/e4e8b3d576-1767369338/img_5687.mp4_1080_h264.mp4">
<video
class="videosrc"
height="480"
width="640"
autoplay loop muted playsinline
preload="metadata"
poster="https://wirres.net/media/pages/articles/gifs/e213b3af88-1767369369/img_5687-960x-q70.jpg"
title="">
<source
src="https://wirres.net/media/pages/articles/gifs/e4e8b3d576-1767369338/img_5687.mp4_1080_h264.mp4"
type="video/mp4">
</video>
</a>
<figcaption>mp4 (899 kb)</figcaption>
</figure>
alle geschichten die wir uns erzählen handeln von reisen. das können innere reisen sein, aber auch reisen zu orten. jede reise verändert uns und jede reise in einer geschichte verändert die protagonisten, ihre sicht auf ihre identität, ihre vergangenheit, ihre ziele oder die welt in der sie leben. gute geschichten sollten uns staunen lassen, uns überraschen und mit mehr fragen zurücklassen, als wir vorher hatten. gute geschichten lassen uns nicht nur anders auf die welt oder uns selbst blicken, sondern vor allem tiefer. sie legen schichten frei, die vorher nicht sichtbar waren.
pluribus liegt eine einfache idee, eine art gedankenexperiemnt zugrunde. über die erste staffel hinweg wird aus dieser einfachen idee eine komplexe melange. die einfache idee entfaltet sich zu einem komplizierten, vielschichtigen etwas. die antworten die wir bekommen, werfen immer neue fragen auf.
ich mag serien die nachvollziehbar sind. viele serien bekommen das anfangs gut hin und verlieren mich dann auf der reise oder wenn die protagonisten sich im laufe ihrer reise entscheiden, dass die probleme denen sie begegnen am besten mit faustkämpfen oder schnellen autofahrten zu lösen sind. gute serien lassen mich der reiseroute folgen, ohne mich an die hand zu nehmen.
pluribus hat es geschafft mich an jeder stelle mitzunehmen und nachvollziehbar zu bleiben, obwohl ich mich mit keinem der protagonisten identifizieren konnte. aber die fragen die mir beim zuschauen in den sinn kamen, waren so interessant, dass ich gar nicht genug über die pluribus-welt erfahren konnte. obwohl natürlich jeder aspekt dieser welt sorgfältig konstruiert ist, wirkt nichts daran konstruiert. obwohl alles nachvollziehbar bleibt und man ständig bekannte elemente des geschichtenerzählens erkennt, wird man ständig überrascht.
james baldwin hat mal gesagt:
The purpose of art is to lay bare the questions which have been hidden by the answers.
der zweck von kunst ist es also, fragen blosszulegen, die von den antworten verdeckt werden. insofern hat die erste staffel von pluribus gute arbeit geleistet und schon früh klar gemacht, dass es zwar auch antworten geben wird, aber keine endgültigen. was es gibt sind fragen über fragen, die schicht für schicht freigelegt werden.
was ich sagen will: die erste staffel von pluribus hat mir sehr gut gefallen, die letzte, neunte folge war ein würdiger abschluss. und beim abschluss-cliffhanger habe ich gelacht, einerseits weils witzig war und andererseits weil der cliffhanger so viele neue fragen aufwarf.
zum jahreswechsel gingen die beifahrerin und frida gegen 22 uhr ins bett. ich beschäftigte mich damit mein zigbee-netzwerk mit dem zbt-2 zum laufen zu bringen, was komplizierter und nervenaufreibender war als ich mir wünschte. aber dafür war ich konzentriert und bekam vom lärm draussen nur am rande etwas mit, zum beispiel als die feuerwehr wasser auf einen balkon in der nachbarschaft goss. vielleicht lag es an meiner konzentration aufs debuggen, aber ich bilde mir ein, dass es dieses jahr etwas ruhiger als sonst war. auch der sprengstoffverpackungsmüll auf den strassen schien mir dieses jahr etwas weniger zu sein.
frida war der krach nicht egal, aber er hielt sie nicht davon ab die nacht durchzuschlafen. gegen 21 uhr machte sie auf sich aufmerksam und liess mich wissen, dass sie etwas wollte. leider gab sie mir keine hinweise was es ist was sie wollte, also bot ich ihr an raus zu gehen. sie blieb dann aber angesichts des lärms in der haustür stehen und obwohl ich sie, in der hoffnung dass sie mal schnell pinkeln würde, zwei meter von der haustür weglocken konnte, wollte sie dann doch lieber wieder rein. obwohl sprengstoff lediglich ein paar metern entfernt von uns gezündet wurde, zeigte sie keine zeichen von panik, wohl aber deutliches missfallen. zu hause stellte sich dann heraus, dass sie essen wollte. eine prall gefüllte futterschale stand für sie schon lange bereit, aber heute wollte sie, dass sich jemand zum essen neben sie setzte. das begleitete futtern befriedigte sie dann und sie blieb bis acht uhr morgens im bett.
um halb neun waren die strassen menschenleer und ruhig. ich dachte die ganze zeit: da knallen die knalltüten die ganze nacht um dämonen zu erschrecken und zu vertreiben und checken nicht, dass die dämonen und monster sich denken: na dann schnappen wir uns die seelen halt nicht nachts, sondern vormittags, wenn die eierköppe ruhig im bett liegen.
der spaziergang durch die regberge war dann extrem entspannt, etwas frisch und windig wars, aber die sechs kilometer bewegung taten uns beiden gut.
ich hab noch ozempic im kühlschrank liegen, 3 oder 4 portionen. seit dem 03.10.2025 hab ich mir keine spritze mehr gesetzt, hatte aber vor weihnachten überlegt mir vor oder nach weihnachten vielleicht nochmal eine zu setzen. dann hab ichs erstmal gelassen und wollte mal schauen was über weihnachten passiert.
es hat sich nach mehreren weihnachtsessen und fünf tagen essen bei meinen eltern gezeigt, dass ich über die feiertage eher abgenommen habe.
den ganzen dezember über schwankte mein gewicht stabil um die 94,5 kg. bei meinen eltern zeigte die waage zwischendurch sogar mal 93,5 kg an, aber die erste wäägung zuhause, auf meiner eigenen waage, zeigte wieder 94,5 kg.
mein gewicht nach tagen im dezember 2025
gestern auf dem rückweg von meinen eltern nach hause haben frida und ich uns ein bicmac-menü bei mcdonalds geteilt. also sie hat ein bisschen rinderhack und ein paar pommes bekommen. das menü war „small“, aber ich mochte die pommes dann doch nicht aufessen. nicht wegen der kalorien, sondern weil sie einfach nicht so gut schmecken, wie das was ich mittlerweile zuhause hinbekomme. gleiches gilt für burger. meine selbstgemachte „bignmac sauce“ und pattis von beyond meat sind einfach leckerer. und aufessen um des aufessens willen, auch wenns nicht wirklich gut schmeckt, hab ich mir abgewöhnt.
aber was mcdonalds bietet ist: dort schmeckt’s (und riecht es) nach früher. es schmeckt nach mcdonalds und dieser geschmack ist an viele positive assoziationen gebunden. aber gestern haben mir der dreiviertel big mac und ein paar pommes gereicht um die nostalgie (und den appetit) zu befriedigen.
andererseits: wo gibt’s das denn sonst noch, dass essen so wie vor 45 jahren1 schmeckt? selbst bei meiner mutter schmeckt’s heute anders als vor 45 jahren. sie probiert ständig neues aus. ein rezept das ich vom diesjährigen weihnachtbesuch mitgenommen habe sind gurkensticks:
that's it.
bei mcdonalds in ingersleben, wo frida und ich uns das bigmac-menu geteilt haben, wollte eine angestellte frida unbedingt hallo sagen. hat sie dann auch gemacht, während wir an der essensausgabe warteten. als wir wieder aufbrachen und nochmal kurz aufs klo gingen, fing sie uns am ausgang ab und fragte ob sie dem hund etwas geben könne. sie hatte einen burgerkarton mit drei chicken-filets („ohne salz“) und wollte mir den in die hand drücken. abgesehen davon, dass das mengenmässig zwei bis drei tagesportionen für frida wären, verträgt sie huhn nicht besonders gut. deshalb musste ich bedauernd und dankend ablehnen.
(rind verträgt frida eigentlich auch nicht, aber weil die rinderbrühe bei meiner mutter ganz gut vertrug, hatte ich ihr auch vom burger patti abgegeben. normalerweise bekommt und verträgt frida wild.)
ich fand das auf jeden fall herzallerliebst und ehrlichgesagt tragen aus meiner sicht solche erlebnisse auch dazu bei, dass mcdonalds so beliebt ist. durch die konsequente standardisierung (des essens, der mitarbeiter mit migrationshintergrund, der zurückhaltenden gemütlichkeit, des geruchs) ist jedes mcdonalds weltweit eine insel des gewohnten und bekannten in der fremde. der aral-pulse ladepark in ingersleben war kalt, dunkel, in der tiefen sachsen-anhaltinischen provinz, aber direkt hinter der eingangstür von mcdonalds war es warm, hell, vertraut — und freundlich.
2026 wird das jahr an dem ich ernsthaft an meinem bucket-listen-eintrag „klimmzüge“ arbeiten werde. jetzt nach weihnachten werde ich mir eine klimmzugstange kaufen die man im türrahmen einhängen kann. damit trainiere ich das systematisch. mittlerweile weiss ich durch den konsum von schwer erträglichen fitness-videos auf youtube, dass es zu mindestens 50% auf die technik ankommt und es gar nicht mal so einfach ist einen bewegungsablauf hinzubekommen in dem die rückenmuskulatur die arme beim hochziehen unterstützt. und die rückenmuskulatur will auch aufgebaut werden. nicht auf der bucket list, aber fest vorgenommen: täglich 50-100 liegestützen in dreier-einheiten über den tag verteilt mindestens 3 monate durchziehen. früher hab ich 100 schnelle, sloppy liegestützen am stück geschafft, mittlerweile schaff ich von den sloppy liegestützen wieder 30 am stück. aber ich versuche jetzt 20-30 langsame am stück aufzubauen. 8-14 schaffe ich davon im moment, das ist also noch ausbaufähig und durch die hand- und armhaltung auch sehr gut variierbar.
in aachen hat 1978 am markt das erste mcdonalds eröffnet. seit den frühen 80ern ging ich dort relativ regelmässig hin. einmal sind wir auch des restaurants verwiesen worden, weil wir andere gäste mit papierkügelchen aus strohhalmen beschossen haben. big macs esse ich gerne, seitdem ich mitte der 90er 3 tage lang non-stop von tennessee nach washingon state mit dem greyhound-bus gefahren bin. der greyhound hielt gelegentlich an mcdonalds-restaurants und meine enttäuschung war riesig, wenn wir morgens bei mcdonalds hileten und es dort „nur“ frühstück und keine bigmacs gab. ↩
auch wenn mein gewicht im dezember konstant bei 94,5 lag, sind die jahres- und sechs-monats-grafik aus apple health optimistisch. aber der bereich 90-95 kg ist eigentlich ein bereich in dem ich bleiben will. meine klamotten passen mir noch, meine eltern haben erst nach dem dritten bis vierten blick gesehen, dass ich 18 kilo abgenommen habe und die werte die ich erfasse (blutdruck, ruhepuls, caridofitness) haben sich signifikant verbessert. und ich kann auch wieder auf dem rücken schlafen ohne mich selbst durch infernalisches schnarchen selbst zu wecken. und durch die kombination aus bewegung und gewichtsverlust haben sich die krampfadern die sich in den letzten vier, fünf jahren an meinen unterschenkeln vorwagten, wieder alle verdünnisiert.
morgenspaziergang über die felder um karken (ca. 7 km), an adams loinde vorbei, kurz über die grüne grenze in die niederlande und zurück über den (ehemaligen) grenzübergang.














