mor­gen­spa­zier­gang 05.04.2026

felix schwenzel in bilder

klei­ne run­de durch das „ju­den­bruch“ wäld­chen in was­sen­berg. die aus holz ge­schnitz­ten ses­sel die über­all rum­stan­den, konn­ten wir uns na­tür­lich nicht als sel­fie-ge­le­gen­hei­ten ent­ge­hen las­sen.


pa­ra­di­se staf­fel 1

felix schwenzel in gesehen

die se­rie war eine emp­feh­lung vom nuf und ich habe die ers­te staf­fel sehr ger­ne ge­se­hen. das the­ma ist auf den ers­ten blick ein biss­chen aus­ge­lutscht, weil sich ak­tu­ell fall­out und silo um ganz ähn­li­che ge­schich­ten dre­hen. dazu kommt ein biss­chen the tru­man show, a house of dy­na­mi­te und way­ward pi­nes — und trotz­dem schafft es die se­rie ori­gi­nell und fes­selnd zu sein, weil sie auf eine art eine true de­tec­ti­ve ge­schich­te ist.

ich moch­te es sehr, wie dif­fe­ren­ziert, viel­schich­tig und nach­voll­zieh­bar die „bö­se­wicht­in“ ge­zeich­net war. der good guy war eine spur zu ein­di­men­sio­nal, aber das pass­te schon.

ich habe ich meh­re­re näch­te in fol­ge über die mo­ra­li­schen kon­flik­te die in der se­rie dis­ku­tiert wer­den ge­träumt. das ist im­mer ein gu­tes zei­chen da­für, dass mich eine se­rie und ihr in­halt ge­packt hat.

theo­re­tisch hät­te ich die ers­te staf­fel schnel­ler als in fünf ta­gen weg­ge­bin­gen kön­nen, weil sie zu kei­nem zeit­punkt lang­wei­lig oder an­stren­gend war oder gar ab­hob. und ich woll­te auch ein biss­chen, dass es nicht zu schnell vor­bei ist, so wie ich da mitt­ler­wei­le oft mit dem abend­es­sen ma­che: wenn ich abends nicht al­les auf­es­se, habe ich ein tol­les, re­a­dy-made früh­stück am nächs­ten tag.

nach der ers­ten staf­fel habe ich mich ge­freut her­aus­zu­fin­den dass die zwei­te staf­fel auch schon streamt. da­mit habe ich noch­mal min­des­tens 5 tage gute abend­un­ter­hal­tung.


fried­hof kar­ken

felix schwenzel in bilder

auf dem fried­hof in kar­ken gibt’s ein herz aus stein und ei­nen lä­cheln­den je­sus mit herz.


mor­gen­spa­zier­gang 03.04.2026

felix schwenzel in bilder

mor­gen­spa­zier­gang in kar­ken durch die fel­der, rü­ber nach vlo­drop und zu­rück. wir ha­ben ei­nen os­ter­ha­sen, ein os­ter-reh und sehr vie­le os­ter­kü­he ge­se­hen.

felder bei karken
fel­der in kar­ken
angekettetes bobbycar an einer braunen hecke
an­ge­ket­te­tes bob­by­car

als ich die­ses an­ge­ket­te­te bob­by­car ge­se­hen habe, habe ich mich ge­fragt, ob ein an­ge­ket­te­tes bob­by­car viel­leicht ein kett­car ist?

adams line in richtungnordost fotografiert
adams lin­de

zu adams line woll­te ich heu­te früh, um mich dort ein­zu­che­cken. das habe ich dann auch ge­macht, aber ich muss­te den ort erst neu an­le­gen, weil es dort nur ei­nen ort na­mens adams ei­che gab. zu­letzt war ich vor drei mo­na­ten an adams lin­de, das war sie et­was fo­to­ge­ner.

info tafel an adams line

auf dem schild ne­ben adams line steht:

Das Na­tur­denk­mal wur­de am 8. Fe­bru­ar 1895 vom Mül­ler der Wolf­ha­ger Müh­le an­läss­lich der Ge­burt sei­nes Stamm­hal­ters Adam ge­pflanzt. Von die­ser mäch­ti­gen Lin­de hat man ei­nen herr­li­chen Weit­blick in die Rurau­en. Un­ter dem Baum lädt eine Bank zum ver­wei­len ein.

Die Lin­de steht ca. 200 m nörd­lich der Wolf­ha­ger Müh­le, un­weit der nie­der­län­di­schen Gren­ze. Der Weg in nord­öst­li­cher Rich­tung führt nach Vlo­drop und wird von Wan­de­rern und Fahr­rad­fah­rern gern ge­nutzt.

wir sind aber nur an der lin­de vor­bei­ge­gan­gen und ha­ben uns von der bank nicht ein­la­den las­sen. wir sind dann durchs wäld­chen rü­ber in die nie­der­lan­de nach vlo­drop ge­lau­fen, dort wird be­reits der ers­te spar­gel ge­ern­tet und die ers­ten spit­zen ra­gen auch schon raus..

spargelfeld in vlodrop
spar­gel­feld bei vlo­drop
spargelfeld in vlodrop
spar­gel­feld bei vlo­drop mit spar­gel­spit­zen
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ber­lin - heins­berg

felix schwenzel in notiert

heu­te früh um kurz nach neun los­ge­fah­ren in rich­tung rhein­land. in han­no­ver ha­ben wir die kin­der ab­ge­holt, die aus ham­burg mit der re­gio­nal­bahn um kurz vor halb zwei in han­no­ver an­ka­men.

für den ers­ten tank­stopp in al­ler­in­gers­le­ben hat­ten wir viel zeit und ha­ben ihn mit gas­sigang, früh­stück und zwan­zig mi­nu­ten schlaf bis 100% aus­ge­dehnt. weil wir im­mer noch zeit hat­ten, ha­ben wir dann ne­ben dem bahn­hof die war­te­zeit auf die kin­der auch an der la­de­säu­le ver­bracht. der drit­te la­de­stopp bei io­ni­ty in oel­de dann mit mit­tag­es­sen, toi­let­ten­gän­gen und kaf­fee ho­len auch wie­der fast voll (bis 90%) ge­la­den be­kom­men. mit der la­dung sind wir dann durch­ge­kom­men bis heins­berg. sonst ist mei­ne la­de­stra­te­gie im­mer eher vie­le kur­ze tank­stopps, aber die voll-lade-me­tho­de scheint auch ganz zu funk­tio­nie­ren.

glück hat­ten wir auch mit den staus, die wa­ren im­mer auf der an­de­ren au­to­bahn­sei­te. bei uns auf der sei­te gabs höchs­ten mal kurz zäh­flies­sen­den ver­kehr.

statt bei je­dem la­de­stopp ei­nen che­ckin, hab ich nur ei­nen che­ckin und foto beim gas­si­ge­hen in han­no­ver ge­schafft.

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al­les im ne­bel heu­te, auch der baum.



Das Thema ist vor allem deshalb wichtig, weil Speicher gerade extrem teuer und knapp geworden ist und man mit derlei Techniken größere Modelle in we­sent­lich weniger RAM pressen kann.

erinnert mich an die alten zeiten, als es noch den „RAM Doubler“ auf dem mac gab:

RAM Doubler com­pres­sed less-used memory contents of back­ground ap­pli­ca­ti­ons, and recovered free memory for use by the fo­re­ground ap­pli­ca­ti­on. Only when all free physical memory was occupied, would it start writing swap files to disk, like virtual memory.

bleibt irgendwie alles immer gleich.

die stelle an der thomas knüwer in seinem bericht aus austin über nicht so autonome roboter schreibt und ein video von einem fern­ge­steu­er­eten rizzbot einbettet, hatte ich schon in seinem news­let­ter gelesen. hier schrieb er nun:

Ober­fläch­lich be­trach­tet, ist die Zukunft in Austin schon da. Selbst­fah­ren­de Waymo-Taxis gibt es en masse, eine Hand voll von Tesla sind auch in der Stadt, der Konzern prä­sen­tier­te (stehend, nicht fahrend) sein erstes Robotaxi. Auch begegnen einem ständig die Lie­fer­ro­bo­ter des hei­mi­schen Un­ter­neh­mens AVRide, dass bald ebenfalls autonom fahrende Taxis auf Basis des Hyundai Ioniq 5 anbieten will.

Und dann begegnet einem der Rizzbot, der Passanten dusch­be­lei­digt und einem vor­bei­rol­len­den Bierbike (hier sind die Dinger also gelandet) den Mit­tel­fin­ger zeigt:

Allein, man darf nicht zu genau hin­schau­en. Dann blättert die glänzende Zu­kunfts­fas­sa­de ab: [youtube di­rekt­link]

  • Natürlich wurde der Rizzbot fern­ge­steu­ert, sein Lenker war nur wenige Meter entfernt.
  • Das Tesla-Robotaxi ist niemals in dieser Gestalt brauchbar für den Taxi-Betrieb.
  • Die Zahl der Un­fall­mel­dun­gen für Robotaxis lässt in Austin Stimmen laut werden, ob man ihren Einsatz nicht wieder verbieten sollte.
  • Wer ein Waymo nutzt, kommt oft nicht dort an, wo er gerne würde. Meines setzte mich 3 Geh­mi­nu­ten vom Ziel ab, mein WG-Mit­be­woh­ner Richard kam auf 6 Minuten.

das video hatte ich mir noch nicht angesehen. mir fiel dazu spontan ein: nicht nur der rizzbot wurde fern­ge­steu­ert, sondern auch einen be­waff­ne­ter si­cher­heits­mann, der dem rizzbot auf schritt und tritt folgte. ausserdem: er­staun­lich wie elegant und federnd das teil läuft. und, wenn die fern­steue­rung gut gemacht wird, können fern­ge­steu­er­te roboter grandios, un­ter­halt­sam und tat­säch­lich schlag­fer­tig sein: siehe geoff peterson.

und ich dachte (wieder), dass wir ganz of­fen­sicht­lich noch weit weg von autonomen robotern sind, aber po­ten­zi­ell voll im goldenen zeit­al­t­zer der zentauren.

den artikel habe ich nur über­flo­gen und zwi­schen­über­schrif­ten gelesen, ei­ner­seits weil ich web-pes­si­mis­ti­sches nicht besonders gerne lese (auch wenn die be­schrie­be­nen gefahren alle real sind) und an­de­rer­seits weil mir das was ich las zu raunend war.

aber wirklich be­mer­kens­wert fand ich, dass das auf­ma­cher­bild in anil dashs artikel wie die tunnel von colin furze aussehen.


ein kleiner nadelbaum, der ein bisschen wie ein weihnachtsbaum aussieht, neben einem kleinen hund (frida) im gelben jäckchen.

es weih­nach­tet (schon wie­der) ein biss­chen.


last one laug­hing uk s02

felix schwenzel in gesehen

ges­tern habe ich drei fol­gen der zwei­ten staf­fel von last one laug­hing in der bri­ti­schen ver­si­on ge­schaut. das was ich vor neun mo­na­ten dazu schrieb, nach­dem ich die ers­te staf­fel sah, gilt nach wie vor:

die deut­sche va­ri­an­te von lol (last one laug­hing) er­tra­ge ich ge­ra­de so. „bul­ly“ herbig ist der schlech­tes­te vor­stell­ba­re mo­de­ra­tor so ei­ner sen­dung, aber die ko­mi­ker sind durch­ge­hend fast im­mer sehr gross­ar­tig. selbst otto schaff­te es noch­mal mich von ihm zu be­geis­tern.

die bri­ti­sche va­ri­an­te habe ich nicht nur er­tra­gen, son­dern ge­nos­sen. der mir ei­gent­lich to­tal un­sym­pa­thi­sche jim­my carr ist eine gross­ar­ti­ge be­set­zung als mo­de­ra­tor und sich nicht zu scha­de sich wür­de­voll von sei­nen gäs­ten be­schimp­fen und ver­ar­schen zu las­sen und sei­ne gäs­te gleich­zei­tig re­spekt­voll und re­spekt­los zu be­hand­len. und dann na­tür­lich ri­chard ayoa­de der die gan­ze sen­dung trägt und nicht nur un­fass­bar wit­zig ist, son­dern auch sehr schnell ist im (wit­zi­gen und ab­sur­den) den­ken. auch schön, nie­mand sieht in der sen­dung wirk­lich gut aus, aber alle se­hen sehr sym­pa­thisch aus — und sind es auch (selbst jim­my carr).

es bleibt zu hof­fen, dass ama­zon de sich von ama­zon uk ein paar schei­ben ab­schnei­det und bul­ly herbig mit jan böh­mer­mann aus­tauscht.

mir fiel dies­mal auch auf, wie schnör­kel­los die UK va­ri­an­te ist. kei­ne ani­ma­tio­nen für gel­be und rote kar­ten, wenn die ko­mö­di­an­tin­nen ver­warnt oder raus­ge­schmis­sen wer­den, kein saal­pu­bli­kum, kein lach­sack. und, am auf­fäl­ligs­ten: der mo­de­ra­tor ist wit­zig und ver­sucht nicht nur wit­zig zu sein.


abend­essen 29.03.2026

felix schwenzel in gekocht

entenbrust in scheiben geschnitten mit TK-rotkohl auf einem weissen teller

TK-en­ten­brust 20 mi­nu­ten im air­fry­er ge­ba­cken, TK rot­kohl 20 mi­nu­ten im topf ge­schmol­zen. war sehr le­cker, aber auch ein biss­chen ein­seitg.
en­ten­brust im air­fry­er funk­tio­niert wirk­lich gut.


me­t­abe­ne trmnl

felix schwenzel

ich fürch­te ro­bin / @meta_bene wird das für ein sa­kri­leg hal­ten, aber ich bin ehr­lich ge­sagt be­geis­tert da­von, wie gut sich tu­sche auf dem e-pa­per macht. je­den tag ein zu­fäl­li­ges neu­es bild. bei der aus­wahl der 67 bil­der, aus de­nen eine zu­falls­funk­ti­on um mit­ter­nacht ein neu­es bild aus­sucht, war ich wie­der baff, wie gut und in­tel­li­gent die zeich­nun­gen von me­t­abe­ne sind. ich fand die im­mer schon toll und habe auch mal ein ori­gi­nal ge­kauft, aber heu­te war ich wie­der neu be­geis­tert und jetzt vor­aus­sicht­lich auch täg­lich neu.

eine zeichnung von metabene auf meinem neuen trmnl e-paper-display. diese sagt: „immer streiten wir über dasselbe.“ „das gleiche.“
grossaufnahme eines der tusche-vögel.
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spargel, kartoffeln, schinken, olivenöl, parmesan.

spar­gel­zeit



selfie mit frida im hintergrund. aus unerfindlichen gründen heute auf dem kopf.

kur­ze pau­se mit fri­da im hin­ter­grund #mor­gen­spa­zier­gang


abend­essen ges­tern

felix schwenzel in gekocht

als ich kürz­lich mit mei­nen ar­beits­kol­le­gin­nen mit­tag­es­sen war, be­schwer­te sich ei­ner von ih­nen über die an­ge­wohn­heit man­cher men­schen im re­stau­rant zu­erst ihr es­sen zu fo­to­gra­fie­ren und dann zu pos­ten. ich fo­to­gra­fie­re in re­stau­rants zwar lie­ber die de­cke und pos­te/check-inne die dann, aber die an­mer­kung in­spi­rier­te mich: war­um hab ich auf­ge­hört mein all­tags­es­sen zu pos­ten?

ich glau­be das ma­che ich jetzt erst­mal min­des­tens ei­nen mo­nat lang: #all­tags­es­sen

ins in­ter­net schrei­ben/blog­gen soll und darf ja lang­wei­lig und re­pe­ti­tiv sein.

je­de­falls gabs ges­tern abend hüh­ner­fri­ka­sse nach ei­nem al­ten re­zept von tim mäl­zer. das war mal wie­der sehr le­cker und auch wenn die bei­fah­re­rin mehl­schwit­ze hasst, hat es auch ihr her­vor­ra­gend ge­schmeckt. das huhn be­stand ges­tern nur aus hüh­ner­brust und das ist nicht op­ti­mal. es muss schon auch dunk­les fleisch sein. nächs­tes mal dann.

hühnerfrikasse nach tim mälzer. man sieht den reis kaum unter dem blob sambal olek (nicht nach tim mälzer)
der reis wird et­was vom sam­bal olek ver­deckt. das sam­bal olek ist der er­satz für „eine pri­se ca­yene pfef­fer“ aus dem re­zept.


trmnl (od)

felix schwenzel in artikel

wir ha­ben ei­gent­lich mehr als ge­nug bild­schir­me in der woh­nung. aber ich habe mich vor zwei ta­gen von snaz­zy labs, ge­nau­er, die­sem vi­deo, be­quat­schen las­sen das trmnl (og) zu kau­fen.

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die lie­fe­rung war promt (2 tage) und kos­ten­los. der preis nicht so irre güns­tig, al­ler­dings gab’s mit dem re­fe­rer-code von snaz­zy labs 10% ra­batt.

das trmnl ist ein klei­ner epa­per-bild­schirm mit akku und mi­cro­con­trol­ler, ähn­lich dem switch­bot-bil­der­rah­men, nur eben in schwarz-weiss.

was mich über­zeugt hat war das en­ga­ge­ment von trmnl im open source be­reich, von dem im vi­deo viel die rede ist. sprich, wenn ich woll­te könn­te ich das ge­rät auch ohne die trmnl-cloud be­trei­ben, in­dem ich ein­fach ei­nen do­cker con­tai­ner hoch­fah­re (repo) und das trmnl da­mit ver­bin­de, statt der trmnl-cloud.

die ein­rich­tung (mit der cloud) war wie­der mal et­was ha­ke­lig. die cloud schien auch mehr­fach wäh­rend mei­ner ein­rich­tung aus­fäl­le ge­habt zu ha­ben und das trmnl mel­de­te zu­erst mehr­fach, dass es sich nicht mit dem wlan ver­bin­den könn­te — und spä­ter be­klag­te es sich, dass es sich zwar mit dem wlan ver­bin­den, aber nicht mit der api ver­bin­den konn­te.

es gibnt eine viel­zahl von er­wei­te­run­gen mit de­nen man in­hal­te auf das trmnl brin­gen kann. das ein­fachs­te ist plain text, der auf dem dis­play auch sehr kna­ckig und scharf aus­sieht.

als ich die home as­sistant er­wei­te­rung fand war ich sehr er­freut. ich habe schon seit jah­ren nach ei­ner mög­lich­keit ge­sucht screen­shots von home as­sistant da­sh­boards au­to­ma­tisch an­fer­ti­gen zu las­sen. lö­sun­gen gibt’s, aber das war al­les fum­me­lig, auf­wän­dig und bas­te­lig. trmnl hat eine lö­sung ent­wi­ckelt, trmnl-home-as­sistant, die nicht nur von home as­sistant da­sh­boards screen­shots ma­chen kann, son­dern von be­lie­bi­gen web-sei­ten. die kann man dann als jpg, png oder bit­map aus­ge­ben las­sen, für das epa­per-dis­play di­thern las­sen — oder eben nicht. und das al­les in­dem man — mal wie­der — ein­fach ei­nen do­cker-con­tai­ner hoch­fährt: do­cker-com­po­se.yml in der doku.

al­lein für die­se ent­de­ckung hat es sich ge­lohnt > 100 € für das teil aus­zu­ge­ben. wenn ich mal in bas­tel­lau­ne bin wer­de ich da­mit bil­der auf ei­nen cheap yel­low dis­play bea­men. jetzt hab ich erst­mal mei­nen wet­ter-gra­phen aufs trmnl ge­beamt.

links das switch­bot epa­per-dis­play, rechts ein bild der bei­fah­re­rin, un­ten das trmnl (od)
oben wol­ken­de­cke und son­nen­schein­dau­er, mit­te tem­pe­ra­tur, un­ten re­gen­wahr­schein­lich­keit und nie­der­schlag laut dwd re­gen­ra­dar

da las­sen sich noch ei­ni­ge span­nen­de sa­chen draus bas­teln.



Ich finde, wir sollten nicht mehr von sozialen Medien reden, denn es geht ja gar nicht mehr um unser soziales Umfeld, also darum, wem wir folgen. Wir sehen das, was uns dem Al­go­rith­mus zufolge in­ter­es­siert und unsere Auf­merk­sam­keit möglichst lange bindet. Deshalb finde ich den Begriff al­go­rith­mi­sche Medien tref­fen­der. Und die be­vor­zu­gen eben po­la­ri­sie­ren­de, zu­ge­spitz­te Inhalte.

den ar­ti­kel kann man bei chris­toph-koch.net und brand­eins.de nicht zu­en­de le­sen ohne zu be­zah­len, aber das in­ter­view zeigt, dass es sich loh­nen könn­te noch­mal geld für die brand­eins aus­zu­ge­ben.