paradise staffel 1

die serie war eine empfehlung vom nuf und ich habe die erste staffel sehr gerne gesehen. das thema ist auf den ersten blick ein bisschen ausgelutscht, weil sich aktuell fallout und silo um ganz ähnliche geschichten drehen. dazu kommt ein bisschen the truman show, a house of dynamite und wayward pines — und trotzdem schafft es die serie originell und fesselnd zu sein, weil sie auf eine art eine true detective geschichte ist.
ich mochte es sehr, wie differenziert, vielschichtig und nachvollziehbar die „bösewichtin“ gezeichnet war. der good guy war eine spur zu eindimensional, aber das passte schon.
ich habe ich mehrere nächte in folge über die moralischen konflikte die in der serie diskutiert werden geträumt. das ist immer ein gutes zeichen dafür, dass mich eine serie und ihr inhalt gepackt hat.
theoretisch hätte ich die erste staffel schneller als in fünf tagen weggebingen können, weil sie zu keinem zeitpunkt langweilig oder anstrengend war oder gar abhob. und ich wollte auch ein bisschen, dass es nicht zu schnell vorbei ist, so wie ich da mittlerweile oft mit dem abendessen mache: wenn ich abends nicht alles aufesse, habe ich ein tolles, ready-made frühstück am nächsten tag.
nach der ersten staffel habe ich mich gefreut herauszufinden dass die zweite staffel auch schon streamt. damit habe ich nochmal mindestens 5 tage gute abendunterhaltung.
































