be­weg­te und un­be­weg­te bil­der vom mor­gen­spa­zier­gang am 11.04.2026

felix schwenzel in bilder

wir ha­ben ei­nen ball aus stein ge­fun­den, fri­da hat ih­ren ball wie­der in die spree fal­len las­sen, ein gleich­zei­tig miss- und ge­lun­ge­ner sel­fie und eine miss­lun­ge­ne auf­nah­me von ei­nem vor­bei­fah­ren­den schiff.

ball aus steim

ein­ru­hi­ger fluss und ein vor­bei­fah­ren­des schiff

frida blickt am rand der spree auf ihren ball, der in der spree davonschwimmt
der ball ist schon wie­der weg

Die Welt: „Der Artikel be­schreibt, wie günstige Drohnen die klas­si­sche mi­li­tä­ri­sche Über­le­gen­heit in der Luft verändern. Während teure Ab­wehr­sys­te­me wie die MIM-104 Patriot Millionen kosten, sind einfache Drohnen extrem billig – wodurch Angriffe wirt­schaft­lich im Vorteil sind.

ich bin ja ein großer freund der be­haup­tung, dass viele ent­wick­lun­gen und phänomene unserer zeit ei­gent­lich gar nicht neu sind, sondern alt­be­kann­te vorgänge in neuem anstrich oder mit anderem tech­no­lo­gi­schem unterbau. ohne hier eine besondere expertise vor­täu­schen zu wollen: kriege sind, soweit ich es mit­be­kom­men habe, noch nie alleine mit tech­no­lo­gi­scher oder öko­no­mi­scher übermacht zu gewinnen gewesen. das haben die ame­ri­ka­ner in vietnam erfahren, nur dass der vietkong dort statt drohnen menschen ein­ge­setzt hat, um das öko­no­mi­sche gleich­ge­wicht des krieges zu seinen gunsten zu kippen.

wo kriegs­her­ren (das wort braucht man derzeit wahr­schein­lich nicht zu gendern) oder der wi­der­stand gegen invasoren heute drohnen einsetzen, wurden früher men­schen­schwär­me oder sa­bo­ta­ge­ak­te genutzt. in af­gha­ni­stan und im irak waren im­pro­vi­sier­te spreng­fal­len der wi­der­stands­grup­pen die drohnen der 2000er; die ka­mi­ka­ze­f­lie­ger der japaner im zweiten weltkrieg sind die kon­zep­tio­nel­len ur­groß­vä­ter der heutigen drohnen. drohnen sind in diesem sinne die kon­se­quen­te fort­füh­rung von guerilla-taktiken mit digitalen mitteln.

es bleibt — mehr oder weniger — auch beim krieg alles beim alten: krieg ist scheisse und im prinzip auch nicht zu gewinnen. öko­no­misch lohnt sich der scheiss kaum noch und zi­vi­li­sa­to­risch oder moralisch sowieso nicht. egal wie über­mäch­tig man sich fühlt, egal wie „günstig“ drohnen oder wi­der­stand auch sind oder werden: am ende ist der preis von krieg immer um ein viel­fa­ches höher als der wert des friedens vorher. nur leider erinnern sich die ent­schei­den­den deppen da nie dran.

sehr gute app enmp­feh­lung von eay.cc: On This Day Rewind
die app macht nicht viel anderes als fotos an­zu­zei­gen die in den vorjahren dieses tages auf­ge­nom­men wurden (und in der iphone bild­me­dia­thek sind). 365 × x tage sind zwar ein her zu­fäl­li­ger, will­kür­li­cher parameter, aber immer gut um eine er­in­ne­rung zu wecken. hier auf wirres.net habe ich diese funktion auch in jeder artikel-beilage.

… und das führt mich dann zum bei­spiel zu posts wie die­sem von vor ge­nau 10 jah­ren:

If Do­nald Trump re­places Oba­ma it only fur­ther pro­ves Oran­ge Is The New Black

Ab­di­noor² (@ab­di­noorx231.03.2016 23:11

ursprünglich veröffentlicht am 11.04.2016



hand mit uhr

felix schwenzel in checkins

find ich gut, die fin­ger­nä­gel


abend­essen 10.04.2026

felix schwenzel in gekocht

vom gan­zen hahn (22 €) des­sen schen­kel ges­tern ins fri­ka­see wan­der­ten, wa­ren noch zwei sehr gros­se brüs­te üb­rig, die heu­te in den air­fry­er wan­der­ten. 10 mi­nu­ten bei 180°C wa­ren et­was knapp für die sehr gros­sen brüs­te, wir muss­ten noch et­was nach-air­fry­en. aber die brüs­te wa­ren saf­tig und weich, un­ge­fägr 10 mal bes­ser als die ein­zel­nen hähn­chen­brüs­te die man sonst paar­wei­se ein­zeln kauft. dazu ruc­cu­la mit ge­mü­se.

ruccola mit gemüse und hähnchenbrust

Es ist ja überhaupt keine Com­pe­ti­ti­on weil alles, wirklich alles an der Artemis II Mission so toll ist, und natürlich ist dieses Foto hier, dass gerade überall geteilt wird absolut be­ein­dru­ckend, aber für mich... für mich ist es im Moment dieser Shot. Holy shit. Unbedingt in Ori­gi­nal­grö­ße ansehen, die Kom­pres­si­on hier macht leider viele Details zunichte.

Noch viel mehr Fotos von der Mission gibt es bei Flickr.

sehr tolle bilder, sind gleich auf meinen desk­top­hin­ter­grund gelandet.

Artemis II in Eclipse
Bild: NASA / NASA2Explore · CC BY-NC-ND 4.0 · via Flickr

tat­säch­lich freue ich mich jetzt jedes mal, wenn ich den computer aufklappe und dieses bild sehe.

was man auf diesem bild ei­gent­lich sieht, habe ich mir von hank green (auf youtube) erklären lassen: man sieht nicht nur sterne, sondern auch planeten — und man erkennt, dass sie sich alle auf einer um­lau­febe­ne befinden (sie sind auf dem bild quasi auf­ge­reiht). der mond erscheint nicht wie sonst bei einer mond­fins­ter­nis wie eine schwarze scheibe, weil er von der erde am linken oberen rand be­leuch­tet wird. und die aufnahmen der mond­fins­ter­nis waren nur möglich, weil die artemis-mission ver­scho­ben wurde.

viele sagen ja (unter anderem hank green), dass das die besten fotos der welt sein könnten, aber gleich­zei­tig sind das wahr­schein­lich auch mit die teuersten fotos der welt, was die pro­duk­ti­ons­kos­ten angeht. und trotzdem gibt es eine einfache relativ einfache lizenz, mit der man die bilder nicht­kom­mer­zi­ell nutzen kann.


abend­essen heu­te

felix schwenzel in gekocht

wie­der hüh­ner­fri­ka­sse, dies­mal aus dem gan­zen huhn, bzw. den schen­keln. wir ha­ben jetzt für mor­gen noch zwei brüs­te und die flü­gel.

foto vom hühnerfrikasse das es heute abend gab
hüh­ner­fri­ka­sse nach tim mäl­zer, et­was zu flüs­sig viel­leicht, aber weil die sau­ce aus frisch ge­mach­ter hüh­ner­brü­he be­stand, umso le­cke­rer

the baum

felix schwenzel in checkins

wenn fri­da und ich hier am baum eine kur­ze #mor­gen­spa­zier­gangspau­se ma­chen, kommt jetzt re­gel­mäs­sig die­se krä­he dazu und fragt nach käse. fri­da agi­tiert das im­mer ein we­nig, weil sie der mei­nung ist, dass die krä­he kein recht auf un­se­re reaour­cen hat und sie es auch nicht mag, wenn ich mei­ne auf­merk­sam­keit tei­le.

in der re­gel hält sich fri­da auch an mei­nen wunsch die krä­he in ruhe zu las­sen, aber als wir heu­te auf­stan­den um wei­ter­zu­ge­hen, ver­jag­te sie die krä­he dann doch ein­mal kurz sehr ve­he­ment. die krä­he ist uns dann noch ein biss­chen ge­folgt, bis es ihr zu doof wur­de und sie ab­dreh­te.


eine zeichnung von metabene auf meinem neuen trmnl e-paper-display. diese sagt: „immer streiten wir über dasselbe.“ „das gleiche.“
meta bene auf trmnl-epa­per

hier­zu ↑ schrieb meta bene vor ein paar ta­gen:

wie man sieht, hat er na­tür­lich recht.

foto von drei bilderrahmen, einer ist vor switchbot mit einem farbigen e-paper-display, einer ist mit einer original tusche-zeichnung auf papier von meta bene geladen und einer ist ein trmnl-e-paper display mit einer meta bene zeichnung
meta bene auf pa­pier-pa­per und e-pa­per (oben ir­gend­was auf farb-e-pa­per)

aber da­für gibt’s auf dem e-pa­per-dis­play je­den tag ein neu­es an­de­res meta-bene-mo­tiv.



pa­ra­di­se staf­fel 2

felix schwenzel in gesehen

die acht fol­gen der zwei­ten staf­fel habe ich in 3 ta­gen weg­ge­bin­ged, statt 5 tage, die ich für die ers­te brauch­te. fa­zit: sehr gute se­rie, die es schafft der post-apo­ka­lyp­se noch eine post-post-apo­ka­lyp­se dran­zu­hän­gen und gleich­zei­tig alle gen­re kon­ven­tio­nen zu bre­chen. ich hab nach je­der fol­ge mei­ne ge­dan­ken no­tiert, im­mer et­was flach, aber ich glau­be gröss­ten­teils spoi­ler­frei. statt das selbst müh­sam zu­sam­men­zu­fas­sen (oder ei­nen as­sis­ten­ten das ma­chen zu las­sen), mach ich das ein­fach per copy & pas­te.


s02e01, grace­land
nicht schlecht, die gan­ze ers­te fol­ge mit ei­ner neu­en ge­schich­te zu ver­brin­gen, die dann erst am ende ein paar fä­den mit den er­eig­nis­sen der ers­ten staf­fel ver­bin­det. die gan­ze ge­schich­te ist ge­gen die gen­re-er­war­tun­gen ge­bürs­tet, was mir sehr gut ge­fiel. scheint nach ner gu­ten ers­ten staf­fel, ne gute zwei­te staf­fel zu wer­den.

s02e02, may­day
die ge­schich­ten „draus­sen“ sind si­gni­fi­kant span­nen­der als die „drin­nen“, aber die er­zähl­wei­se ge­fällt mir wei­ter­hin sehr gut. lang­sam we­bend, aber nie mit län­gen, wird das hand­lungs­netz ge­spon­nen. freue mich jetzt schon, dass es eine drit­te staf­fel ge­ben soll.

s02e03, an­o­ther day in pa­ra­di­se
schon er­staun­lich wie furcht­erre­gend bö­se­wich­te ge­zeich­net wer­den kön­nen, wenn man aufs tes­to­ste­ron ver­zich­tet. „si­na­tra“ hat das po­ten­zi­al mei­ne lieb­lings­bö­se­wicht­in je­mals zu wer­den.

s02e04, a holy char­ge
leich­te game of thro­nes vi­bes, lieb­lings­cha­rak­te­re ster­ben wie die flie­gen. die se­rie hat da­durch eine ge­wis­se un­be­re­chen­bar­keit, auch wenn mir der eine oder an­de­re plot-twist schon 15 mi­nu­ten vor­her klar war. pa­ra­di­se wird lei­der im­mer bes­ser und bleibt stets ge­er­det.

s02e05, the mail­man
mir ge­fällt wirk­lich gut, dass die se­rie op­ti­mis­tisch bleibt und zeigt, dass auch nach ei­ner apo­ka­lyp­se das gute im men­schen, in ge­mein­schaf­ten, über­le­ben kann, dass man an das gute im men­schen glau­ben kann, auch nach dem ende der zi­vi­li­sa­ti­on, wie wir sie ken­nen. da­bei bleibt im­mer noch viel platz für ab­grün­de und dar­um geht’s un­ter an­de­rem in die­ser fol­ge.

s02e06, jane
ei­gent­lich ist es nicht nur lo­bens­wert, dass eine se­rie sich be­müht, die wirk­lich in­ter­es­san­ten cha­rak­te­re weib­lich zu be­set­zen. es ist auch gleich­zei­tig et­was, das die qua­li­tät die­ser se­rie und den un­ter­hal­tungs­wert stei­gert und die in­ter­ess­anz si­gni­fi­kant er­höht. „si­na­tra“ und „jane“ zei­gen, wel­ches po­ten­zi­al bö­se­wich­te ha­ben, wenn man sie nicht mit dem üb­li­chen männ­li­chen bö­se­wicht­ge­ha­be zeich­nen muss. es er­öff­nen sich so vie­le mög­lich­kei­ten, die die se­rie mit „si­na­tra“ ge­konnt nutzt und — lei­der — mit „jane“ ein biss­chen in kli­schees er­sau­fen lässt. das hät­te man (noch) bes­ser ma­chen kön­nen, aber es war gut ge­nug, um mich hin­ter dem ofen her­vor­zu­lo­cken.

je län­ger ich dar­über nach­den­ke: alle wich­ti­gen fi­gu­ren in die­ser se­rie — bis auf xa­vier — sind weib­lich. und das ist nicht nur ein­fach mal eine ab­wechs­lung, son­dern zeigt, wel­ches po­ten­zi­al an­de­re se­ri­en und fil­me links lie­gen las­sen. viel­leicht hat das aber auch nur des­halb so gut ge­klappt, weil hier eine kom­bi­na­ti­on aus ei­nem ge­lun­ge­nen dreh­buch und gu­tem schau­spiel zu­sam­men­kam.

s02e07, the fi­nal count­down
na gut, es ster­ben doch nicht so vie­le lieb­lings­fi­gu­ren in pa­ra­di­se wie in game of thro­nes, da hab ich mich dra­ma­tur­gisch in die irre lei­ten las­sen („she was ta­ken from me“). und die hand­lung wird vor­her­seh­ba­rer, je mehr das dreh­buch auf die ac­tion-tube drückt. aus­ser­dem schlei­chen sich lang­sam hier und da mys­tery ele­men­te in die se­rie, von de­nen ich noch nicht si­cher bin ob sie mir ge­fal­len wer­den. an­sons­ten ma­nö­vriert die se­rie aber ganz gut durch span­nungs­bö­gen und er­war­tungs­hal­tun­gen. trotz­dem scha­de, dass auch hier das alte hol­ly­wood- oder ja­mes-bond-re­zept durch­scheint, dass es zum dra­ma­tur­gi­schen hö­he­punkt im­mer um die ret­tung der welt ge­hen muss, statt ein­fach nur um ein paar kom­pli­zier­te mo­ra­li­sche kon­flik­te. was scha­de ist, weil die ers­te staf­fel ein­fach ge­er­det blieb und die zwai­te zum staf­fel­en­de jetzt doch ein biss­chen ab­hebt.

ach ja, the fi­nal count­down wird auch nicht bes­ser, wenn er von ame­lia mclean statt eu­ro­pe ge­sun­gen wird.

s02e08, ex­odus
auf eine art ein hap­py end, aber lei­der mit ei­ner di­cken schicht mys­tery-ma­yon­nai­se. trotz­dem moch­te ich die tat­sa­che, dass die ers­ten pro­to­ty­pen ei­nes quan­ten­com­pu­ters, die man im lau­fe die­ser fol­ge in ei­nem rück­blick sah, tat­säch­lich so aus­sa­hen wie ei­ner der ers­ten pro­to­ty­pen ei­nes quan­ten­com­pu­ters von IBM, den man un­ter an­de­rem in die­sem vi­deo sieht oder hier.

auch wenn zum ende hin al­les ein biss­chen ins ha­ne­bü­che­ne und pa­the­ti­sche ab­drif­te­te, habe ich das ger­ne ge­se­hen. trotz­dem kann ich mich mit ein biss­chen ab­stand viel­leicht so­gar auf die ha­ne­bü­che­ne idee, die die se­rie zum ende hin an­deu­tet, ein­las­sen. weil das be­deu­tet, dass die drit­te staf­fel dann ganz an­ders als die ers­te und zwei­te wird. und das muss ja nicht un­be­dingt schlecht sein.


heins­berg - ber­lin 06.04.2026

felix schwenzel in notiert

am mon­tag um 10:50 uhr los­ge­fah­ren, 5 stun­den spä­ter, ge­gen 15:48 uhr, ha­ben wir die kin­der am bahn­hof in han­no­ver ab­ge­ge­ben. um 20:47 uhr wa­ren wir zu­hau­se. da­mit wa­ren wir, ge­nau wie auf der hin­rei­se, ge­nau 10 stun­den un­ter­wegs.

wir sind im prin­zip wie­der mit zwei la­de­stopps durch­ge­kom­men, plus zwei 10 mi­nu­ten stopps. dies­mal noch mehr aufs hy­per­mi­ling ge­ach­tet und 80% der stre­cke nicht schnel­ler als 110 km/h ge­fah­ren. laut mei­ner ei­ge­nen, wo­mög­lich un­ge­nau­en ver­brauchs­rech­n­nung aus den live-da­ten wa­ren es um die 15-16 kWh/100km, auf der hin­fahrt um die 18-19 kWh/100km. ich rech­ne das nach der aus­wer­tung der tank­stopps noch­mal nach.

staus gab’s wie auf der hin­fahrt nur auf der ge­gen­sei­te, ge­le­gent­lich war der ver­kehr zäh­flies­send. die freun­din des kinds sag­te am ende der fahrt (in han­no­ver) sie möge das rei­sen im elek­tro­au­to, das ent­schleu­ni­ge das rei­sen auf eine an­ge­neh­me art. mei­ne wor­te. auch dies­mal ha­ben wir das la­den ent­spannt mit snacks und ge­trän­ken und ei­nem klei­nen schläf­chen ver­bracht.

weil wir dies­mal kei­ne snacks da­bei hat­ten, gans ei­nen stopp bei mc­do­nalds. die bei­fah­re­rin und das kind wa­ren sehr ent­täuscht vom veggi-bur­ger, den mc­do­nalds neu­er­dings (?) wohl in zu­sam­men­ar­beit mit valess macht. das pat­tie ist aus milch­ei­weiss her­ge­stellt und ist wohl ei­nen koh­len­hy­drat-bom­be und schmeckt ziem­lich scheis­se. ich er­in­ne­re mich, dass mc­do­nalds mal mit bey­ond bur­ger zu­sam­men­ar­bei­te­te, die sind le­cker. valess scheint mir kei­ne gute wahl zu sein.

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bür­ger­wie­se

felix schwenzel in checkins

kur­ze pau­se und krä­he füt­tern (was auch gleich­zei­tig eine im­puls­kon­trol­le-übung für mich und fri­da ist).





mor­gen­spa­zier­gang 05.04.2026

felix schwenzel in bilder

klei­ne run­de durch das „ju­den­bruch“ wäld­chen in was­sen­berg. die aus holz ge­schnitz­ten ses­sel die über­all rum­stan­den, konn­ten wir uns na­tür­lich nicht als sel­fie-ge­le­gen­hei­ten ent­ge­hen las­sen.


pa­ra­di­se staf­fel 1

felix schwenzel in gesehen

die se­rie war eine emp­feh­lung vom nuf und ich habe die ers­te staf­fel sehr ger­ne ge­se­hen. das the­ma ist auf den ers­ten blick ein biss­chen aus­ge­lutscht, weil sich ak­tu­ell fall­out und silo um ganz ähn­li­che ge­schich­ten dre­hen. dazu kommt ein biss­chen the tru­man show, a house of dy­na­mi­te und way­ward pi­nes — und trotz­dem schafft es die se­rie ori­gi­nell und fes­selnd zu sein, weil sie auf eine art eine true de­tec­ti­ve ge­schich­te ist.

ich moch­te es sehr, wie dif­fe­ren­ziert, viel­schich­tig und nach­voll­zieh­bar die „bö­se­wicht­in“ ge­zeich­net war. der good guy war eine spur zu ein­di­men­sio­nal, aber das pass­te schon.

ich habe ich meh­re­re näch­te in fol­ge über die mo­ra­li­schen kon­flik­te die in der se­rie dis­ku­tiert wer­den ge­träumt. das ist im­mer ein gu­tes zei­chen da­für, dass mich eine se­rie und ihr in­halt ge­packt hat.

theo­re­tisch hät­te ich die ers­te staf­fel schnel­ler als in fünf ta­gen weg­ge­bin­gen kön­nen, weil sie zu kei­nem zeit­punkt lang­wei­lig oder an­stren­gend war oder gar ab­hob. und ich woll­te auch ein biss­chen, dass es nicht zu schnell vor­bei ist, so wie ich da mitt­ler­wei­le oft mit dem abend­es­sen ma­che: wenn ich abends nicht al­les auf­es­se, habe ich ein tol­les, re­a­dy-made früh­stück am nächs­ten tag.

nach der ers­ten staf­fel habe ich mich ge­freut her­aus­zu­fin­den dass die zwei­te staf­fel auch schon streamt. da­mit habe ich noch­mal min­des­tens 5 tage gute abend­un­ter­hal­tung.

(nach­trag: kri­tik und re­zen­si­on der zwei­ten staf­fel)


fried­hof kar­ken

felix schwenzel in bilder

auf dem fried­hof in kar­ken gibt’s ein herz aus stein und ei­nen lä­cheln­den je­sus mit herz.


mor­gen­spa­zier­gang 03.04.2026

felix schwenzel in bilder

mor­gen­spa­zier­gang in kar­ken durch die fel­der, rü­ber nach vlo­drop und zu­rück. wir ha­ben ei­nen os­ter­ha­sen, ein os­ter-reh und sehr vie­le os­ter­kü­he ge­se­hen.

felder bei karken
fel­der in kar­ken
angekettetes bobbycar an einer braunen hecke
an­ge­ket­te­tes bob­by­car

als ich die­ses an­ge­ket­te­te bob­by­car ge­se­hen habe, habe ich mich ge­fragt, ob ein an­ge­ket­te­tes bob­by­car viel­leicht ein kett­car ist?

adams line in richtungnordost fotografiert
adams lin­de

zu adams line woll­te ich heu­te früh, um mich dort ein­zu­che­cken. das habe ich dann auch ge­macht, aber ich muss­te den ort erst neu an­le­gen, weil es dort nur ei­nen ort na­mens adams ei­che gab. zu­letzt war ich vor drei mo­na­ten an adams lin­de, das war sie et­was fo­to­ge­ner.

info tafel an adams line

auf dem schild ne­ben adams line steht:

Das Na­tur­denk­mal wur­de am 8. Fe­bru­ar 1895 vom Mül­ler der Wolf­ha­ger Müh­le an­läss­lich der Ge­burt sei­nes Stamm­hal­ters Adam ge­pflanzt. Von die­ser mäch­ti­gen Lin­de hat man ei­nen herr­li­chen Weit­blick in die Rurau­en. Un­ter dem Baum lädt eine Bank zum ver­wei­len ein.

Die Lin­de steht ca. 200 m nörd­lich der Wolf­ha­ger Müh­le, un­weit der nie­der­län­di­schen Gren­ze. Der Weg in nord­öst­li­cher Rich­tung führt nach Vlo­drop und wird von Wan­de­rern und Fahr­rad­fah­rern gern ge­nutzt.

wir sind aber nur an der lin­de vor­bei­ge­gan­gen und ha­ben uns von der bank nicht ein­la­den las­sen. wir sind dann durchs wäld­chen rü­ber in die nie­der­lan­de nach vlo­drop ge­lau­fen, dort wird be­reits der ers­te spar­gel ge­ern­tet und die ers­ten spit­zen ra­gen auch schon raus..

spargelfeld in vlodrop
spar­gel­feld bei vlo­drop
spargelfeld in vlodrop
spar­gel­feld bei vlo­drop mit spar­gel­spit­zen
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