Ali·en /ˈeɪli̯ən/ Substantiv, maskulin oder Substantiv, Neutrum [der]
wenn man sich bäume genau anguckt, kommt man eigentlich aus dem staunen nicht mehr heraus. sie ziehen kohlenstoff aus der luft um daraus mit hilfe des sonnenlichts zellulose zu machen. bäume bestehen aus festgewordener luft.
bäume sind eigentlich eine lebende haut über einem toten skelett aus verholzter luft. das innere eine baums besteht aus toten zellen und dient lediglich der stabilität. die borke besteht auch aus abgestorbenen zellen. das leben eines baums findet sich zwischen holz und rinde, in einer hauchdünnen schicht, dem kambium. ein uralter baum ist eigentlich ein junger organismus, der auf seinen toten vorfahren wächst.
bäume haben kein herz, keine pumpen und schaffen es doch wasser in bis zu 115 meter höhe zu transportieren.
in den kapillaren von bäumen herrschen bis zu -15 bar unterdruck (autoreifen pumpen wir in der regel auf +2,5 bar auf).
bäume leben in symbiose mit pilzen und tauschen mit ihnen nährstoffe.
bäume pumpen zuckerlösung in den boden (unter anderem) um ihre nachkommen im schatten zu versorgen und sie kommunizieren mit anderen bäumen über biochemische signale.
als ich ein kind war, studierte meine mutter sonderpädagigik. zwei dinge sind mir aus dieser zeit in erinnerung. zum einen hatte sie sich für eine prüfung einen drei meter langen „pfuschzettel“ geabaut, auf dem der text ihrer schriftlichen prüfung zum abschreiben stand. der „zettel“ war winzig und auf zwei rollen gerollt. der text war schreibmaschinengeschrieben und mehrfach kleinkopiert. ich habe diese idee natürlich auch in meiner schullaufbahn gerne angewandt und mir für meine abiturkausuren auch elaborierte „pfuschzettel“ erstellt. allerdings zeigte sich, dass ich die gar nicht nutzen musste, denn allein die erstellung der zettel verankerte das lerngut so gut in meinem kurzzeitgedächnis, dass ich die zettel während der prüfungen gar nicht brauchte. es zeigt sich auch heute nützlich wissen oder lernstoff zu strukturieren, zu komprimieren und irgendwo aufzuschreiben, so dass man im notfall drauf zugreifen kann (aber nicht muss).
manche nennen diesen vorgang auch bloggen.
das andere was mir in erinnerung blieb, war eine statistik, die sie für ihre abschlussarbeit recherchiert hatte. nämlich dass sich in deutschland signifikant mehr leute für tierschutz einsetzen, als für kinderschutz. zumindest gemessen an den mitgliederzahlen der zwei wichtigsten vereine; dem deutschen kinderschutzbund und dem deutschen tierschutzbund. laut eigenangaben des kinderschutzbundes und des wikipediaeintrags des tierschutzbundes, gibt es ca. 50.000 unerstützer des kinderschutzbundes und ca. 800.000 unterstützer des deutschen tierschutzbundes.
ich habe da immer wieder drüber nachgedacht, was das für gründe haben kann, und einer davon ist sicherlich, dass der einsatz für tiere sich weniger politisch anfühlt, zumindest, wenn die politischeren vereine wie peta ausklammert. ein anderer grund könnte sein, dass „die politik“ zwar immer wieder gerne vorgibt, etwas für kinder zu tun und da aktivistisch tätig ist, sich aber gefühlt eher selten für das tierwohl einsetzt. möglicheriweise lässt das einige menschen glauben, dass man deshalb mehr für tiere tun müsste.
tatsache ist jedenfalls, dass viele politiker sehr gut wissen, dass man politische vorhaben viel leichter durchsetzen kann, wenn man sie mit (vermeintlichen) kindeswohl verknüpft.
denkt doch mal an die kinder! wir brauchen zugangssperren im internet um kinder zu schützen! (zugangserschwerungsgesetzt, „zensursula“)
wir müssen kommunikationsdaten aller menschen umfassend speichern um kindesmissbrauch (und terror) besser aufkären zu können. (vorratsdatenspeicherung)
wir müssen zum schutz der kinder verschlüsselte kommunikation verbieten (chatkontrolle, CSAM diskussion)
wir müssen „killerspiele“ zum schutz der kinder verbieten
Klare Mehrheit für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige
und jetzt ganz neu, nicht nur in australien, sondern auch hier gerne diskutert, kinder und jugendliche aus öffentlichen räumen verbannen, zu ihrem eigenen schutz. eine umfrage der bild suggeriert zumindest, dass nicht wenige menschen für solch eine idee zu begeistern sind (thomas hat ein faksimile der „bild“-umfrage, die ich nicht nur mit einem „grain of salt“ geniessen würde, sondern eher mit ein zwei teelöffeln salz).
ganz selten hört man aus regierungskreisen aufrufe wie:
wir müssen an unsere kinder denken und möglichst schnell und konsequent verbrenner-motoren durch elektroantriebe ersetzen.
wir brauchen strengere und niedrigere tempolimits um kinder- und menschenleben zu schützen
wir sind es unseren kindern und deren zukunft schuldig alles menschenmögliche für den klimaschutz zu tun und auch vor massnehmen wie der reduktion unseres landverbrauchs und der tierhaltung nicht zurückschrecken.
kindeswohl in politikerreden wird gerne als argument genutzt, wenn es keinem erwachsenen oder lobbyisten wehtut. das ist das praktische an dieser argumentationsweise. die kinder muss man nicht fragen, kinder haben keine oder nur schwache lobbys und die wünsche von kindern kann man einfach übergehen, weil man ja einfach unwidersprochen vorgeben kann, es besser zu wissen.
was einigen erwachsenen wehtun würde und den einen oder anderen lobby-verband zu heftigem widerstand bringen würde, wären massnahmen wie die, die thomas gigold in diesem artikel vorschlug:
Wie wäre es, wenn wir statt Kinder vorzuschieben uns mal als Gesellschaft fragen: Wollen wir all die Gewalt, Manipulation und Hass-Rede wirklich? Braucht es die wirklich im demokratischen Diskurs? Oder wäre es nicht vielleicht besser, an den großen Tech-Plattformen die gleichen Maßstäbe anzulegen, wie an TV, Radio, DVD und Computer-Spiele – und die "harmlose" Version zum Standard zu machen?
oder anders gefragt, wie wäre es die vorhandenen gesetzte gegen gewaltdarstellung, missbrauch und hetze mal durchzusetzen?
weil show- oder schaufensterpolitik so viel leichter ist, hat man offensichtlich in australien auf die regulierung von werbung für wetten verzichtet und lieber kinder und jugendliche aus öffentlichen räumen („social media“) im internet verbannt:
Turns out the campaign pushing hardest for the ban was run by an ad agency that makes gambling ads. The same gambling ads that were facing their own potential ban—until the Australian government decided that, hey, with all the kids kicked off social media, gambling ads can stay.
politiker und politikerinnen die ihre politik mit massnahmen zum kinderschutz begründen sollte man in den meisten fällen wie drückerkolonnen an haustüren und fussgängerzonen behandeln. ignorieren, nach hause gehen und sich gedanken über fleischlosere ernährung machen und wie man sich politisch engagieren könnte.
politiker die drückerkolonnen-taktiken nutzen, sich erst beim wahlvolk einzuschleimen versuchen, dann emotionen aufrühren und zum spenden oder wählen bringen wollen, sollte man mit häme und besseren argumenten übergiessen.
bootleggers and baptists
politikern und lobbyisten ist es gelegentlich egal wie sie unterstützung für ihre vorhaben erreichen. ein klassiches konzept scheint ein bündnis aus moralisch motivierten akteuren und wirtschaftlichen profiteuren zu sein, das mike masnick hier beschreibt:
There’s a famous concept around regulations known as “bootleggers and Baptists,” as a shorthand way of denoting some of the more cynical “strange bedfellows” that team up to get certain regulations in place. The canonical example, of course, being the temperance movement that sought to ban alcohol. Bootleggers (illegal, underground alcohol producers) loved the idea of prohibition, because it would greatly increase demand for their product, for which they could cash in.
But, no one wants to publicly advocate for prohibition on behalf of the bootleggers. So, you find a group to be the public face to present the cooked up moral panic, moralizing argument for the ban: the Baptists. They run around and talk about how damaging alcohol is and how it must be banned for the good of society. It’s just behind the scenes that the bootleggers looking to profit are helping move along the legislation that will do exactly that.
gute politik ist mühsam. nicht nur für politiker, auch für die wählenden. die einen sollten wege suchen die welt, das internet für alle besser zu machen, die anderen auch. der witz ist: wir können die politik nicht nur den politikern überlassen. wir müssen ihnen auf die finger schauen und ihre taschenspielertricks erkennen und demaskieren. wir sollten die taschenspielertricks aber nicht nur demaskieren, sondern ihnen bessere alternativen entgegenstellen (das hat schon einmal funktioniert, damals zu zensursula-zeiten: löschen statt sperren).
das problem ist vielleicht auch, dass wir alle verlernt haben unsere eigenen pfuschzettel zu erstellen (uns mit den problemen der welt auseinandersetzen) und stattdessen mehr und mehr vorformulierte, ready-made pfuschzettel nutzen und uns so durch fehlende, echte auseinandersetzung leicht instrumentalisieren lassen. und das scheint mir für alle zu gelten, nicht nur politiker und politikerinnen.
[Die] Berliner Rechtsmedizinerin Saskia Etzold, die tagtäglich misshandelte Kinder untersucht: „Ich habe das Gefühl, in einem Land zu leben, in dem Elternrechte wichtiger sind als Kinderrechte“, sagt Etzold. Kindesmisshandlungen würden kollektiv verleugnet, der Staat versage als oberster Wächter des Kindeswohls. 200.000 Kinder würden nach konservativen Schätzungen jährlich in Deutschland misshandelt, mit großer Wahrscheinlichkeit mehr.
Since the “social media is bad for teens” myth will not die, I keep having intense conversations with colleagues, journalists, and friends over what the research says and what it doesn’t. (Alice Marwick et. al put together a great little primer in light of the legislative moves.)
[…]
Can social media be risky for youth? Of course. So can school. So can friendship. So can the kitchen. So can navigating parents. Can social media be designed better? Absolutely. So can school. So can the kitchen. (So can parents?) Do we always know the best design interventions? No. Might those design interventions backfire? Yes.
Does that mean that we should give up trying to improve social media or other digital environments? Absolutely not. But we must also recognize that trying to cement design into law might backfire. And that, more generally, technologies’ risks cannot be managed by design alone.
[…]
Do some people experience harms through social media? Absolutely. But it’s important to acknowledge that most of these harms involve people using social media to harm others. It’s reasonable that they should be held accountable. It’s not reasonable to presume that you can design a system that allows people to interact in a manner where harms will never happen. As every school principal knows, you can’t solve bullying through the design of the physical building.
eben bin ich über die „an diesem tag“ funktion in der beilage zu diesem artikel auf mein erstaunen von vor sieben jahren über peter grossmann gestossen. der moderierte damals bereits seit 22 jahren im ard-morgenmagazin den sport.
ich mein, wo gibt’s sowas heutzutage noch, dass jemand 22 jahre lang gutgelaunt einer extrem langweiligen tätigkeit nachgeht?
weil peter grossmann immer noch im ard-morgenmagazin den sport moderiert, sind das mittlerweile 28 oder 29 jahre. das ist schon eine beeindruckende beständigkeit.
um mich selbst ein bisschen zu beeindrucken, hab ich gerade mal meinen hochzeitsring abgestaubt und mit dem telefon fotografiert, damit ich mich erinnere, dass ich am heiligabend 17 jahre mit der beifahrerin verheiratet bin.
im frischen wasser scheint sich so ein brita filter sehr wohl zu fühlen, im müll wirkt er traurig.
in den letzten tagen habe ich oft mit gemini über maschinenlesbaren code und meine implementierung davon hier auf wirres.net geredet. die implementierung mache ich mir cursor, was wiederum im hintergrund verschiedene agenten für das coding selbst nutzt. von daher ist es wahrscheinlich nicht schlecht, die arbeit von cursor nicht nur selbst zu reviewen, sondern auch noch weitere meinungen, diagnosen und einschätzungen einzuholen.
es zeigt sich, nicht alles was validiert ist auch unbedingt richtig. ein paar sachen funktionieren bereits richtig gut und google (der suchbot, der indexer, whatever) versteht hier und da meine inhalte, oder besser, meine intention. an anderen stellen klemmt es noch. so erkennt google ein paar meiner bilder als cc lizensiert, aber nicht alle.
ich finde das alles irre spannend, weil ich google bei der arbeit zugucken kann, erkenne wo noch verständnisprobleme stecken und was gegebenenfalls optimiert oder angepasst werden muss.
eben habe ich gemini gefragt, wie es die relevanz von maschinenlesbarer auszeichnunng von webinhalten insgesamt bewertet. der grösste faktor dürfte weiterhin google sein, das mit der rich-result-anzeige eine dicke, fette karotte in der hand hält, die es vor die nasen von website-betreibenden halten kann.
aber dieses argument, dass sich gemnini ausgedacht hat finde ich faszinierend. nämlich das maschinenlesbarer code auch eine antidot gegen ironie sein kann, ein faktenbett, mit dem ironie besser kontextualisiert werden könnte.
[Maschinenlesbare Auszeichnungen sorgen dafür], dass auch die dümmste KI kapiert, dass dein Verriss eigentlich eine 5-Sterne-Empfehlung ist. JSON-LD ist der einzige Ort im Internet, wo Ironie verboten ist – und genau das brauchen Maschinen.
das ist die detailierte herleitung:
Fakten vs. Nuance: Dein Blog ist ironisch ("fachblog für irrelevanz", "werbung ohne werbung"). Ein Mensch versteht die Ironie. Eine KI könnte verwirrt sein.
Text: "Die Mühle ist hässlich, aber mahlt super."
JSON-LD: reviewRating: 5.
Das JSON liefert der KI die "Ground Truth" (die faktische Wahrheit). Es reduziert das Risiko, dass die KI deine Ironie missversteht und sagt: "Der Autor hasst die Mühle."
instagram nutzt wohl auch json-ld, wer hätte das gedacht? eigentlich ist instagram dafür bekannt sehr aggressiv gegen scraping vorzugehen. von der instagram-webseite kann man mit bordmitteln keine bilder sichern oder kopieren und selbst um an die eigenen inhalte zu kommen muss, man technisch sehr tief gehen und bekommt dann ständig auf die nase.
instagram nutzt json-ld, allerdings sperrt es offenbar alle user-agents ausser denen von google aus.
wenn ich diesen instagram-beitrag von mir im browser aufrufe enthält der quelltext keine json-ld (keine maschinenlesbaren infos)
bemerkenswert: die im json-ld ausgegebenen bildurls scheinen permanent zu funktionieren, ein privileg, das instagram offenbar lediglich google gönnt: testlink. bildurls die man instagram aus der entwicklerkonsole entlockt, verlieren ihre gültigkeit nach ein paar stunden (testlink) (noch halten beide links).
das ist so ähnlich wie das was der spiegel mit seinen videos veranstaltet. otto-normal-besucher bekommt die videos nur mit werbung versehen zu gesicht, google darf die werbefreie quelldatei aus den maschinenlesbaren metadaten ziehen. die karotten die google websitebetreibenden oder hier instagram und dem spiegel verspricht, verleiteten beide zur diskriminierung von menschen und maschinen, wobei instagram zusätzlich auch noch nach herkunft diskriminiert (google only).
Die Plattform erstellt(e) offensichtlich automatisch Überschriften und Beschreibungen für Nutzer-Posts, damit diese besser bei Google ranken. […] Viele Nutzer fühlen sich dadurch falsch dargestellt und haben keine Kontrolle darüber, wie ihre Inhalte im Netz präsentiert werden. Gerade bei sensiblen Themen oder kreativen Inhalten kann das schnell problematisch werden.
als ich das gelesen habe, dachte ich natürlich wie schön es wäre, wen man bilder und filme einfach bei sich auf einer eigenen webseite hosten könnte, auf einer webseite die man unter kontrolle hat und selbst bestimmen kann, was die maschinen zu sehen bekommen und was nicht.
ich poste mittlerweile nur noch sporadisch auf instagram. die insights, die instagram mittlerweile jedem zugänglich macht, zeigen auch, dass meine bilder dort ohnehin nur an wenige meiner follower ausgespielt werden. möchte ich dass mehr meiner follower die beiträge sehen, muss instagram schon sehr gut gelaunt sein oder will werbegeld von mir.
ich mag meinen workflow hier im blog mittlerweile lieber, als das mal-eben-schnell-posten auf instagram:
ich kann lizenzinfos anhängen und die lizenz und zugänglichkeit meiner bilder selbst steuern
ich kann schlagworte, links, text, video, geodaten frei schnauze benutzen
ich kann einmal für alle bilder alt-texte setzen und beiträge und bilder dann inklusive der alt-texte zu mastodon und bluesky „syndizieren“
ich kann meta-beschreibungen, titel nachträglich ändern und die präsentation, anordnung, grösse der bilder auch komplett selbst bestimmen
der preis dafür (alles selbst bestimmen zu können) ist etwas weniger reichweite und gefühlt eine etwas geringere „interaktion“.
für mich das stärkste argument bilder und filmchen selbst zu hosten, unter eigener kontrolle, ist die gestaltungsmacht über alles, zum beispiel mein archiv zu haben. die halbwertszeit eines post hier im blog dürfte sich nicht gross von der halbwertszeit eines beitrags auf instagram, mastodon oder bluesky unterscheiden. mit anderen worten: kaum jemand schaut sich beiträge an, die älter als 24 stunden oder eine woche sind. aber wenn ich will, kann ich (und jeder andere) schauen, was ich im dezember 2012 so getrieben habe. ich kann alte beiträge von mir einfach einbetten, ohne mir einen haufen tracker von einem dritten ins haus zu holen.
wo war ich? ach ja. mir fiel heute auf, deshalb die überschrift „mit einer maschine über maschinenlesbarkeit reden“, wie viel vergnügen es mir bereitet mit gemini oder cursor über solche technischen details zu plaudern. ich bilde mir ein, die maschinen haben interesse an solchen detail-diskussionen und ich muss keinen menschen mit solchen gesprächen langweilen. wobei ich mich natürlich schon frage, wer diesen text, ausser ein paar maschinen, bis hier überhaupt gelesen hat?
ich hab laut meinen messungen in den vergangenen 7 monaten 18 kilo abgenommen. vom 29.07 bis zum 03.10.2025 habe ich semaglutid (ozempic) gespritzt. im schnitt hab ich 2 ½ kilo pro monat abgenommen. heute hab ich zum ersten mal unter 94 kilo gewogen. aus meinem körper ragen knochen, an die ich mich gar nicht mehr erinnere.
ich nehme kaum noch zucker oder süsses zu mir, obwohl ich das nougat aus dem adventskalender, das die beifahrerin nicht mochte, gegessen habe, was mir aber nur halb so gut geschmeckt hat wie die 250 gramm quark, die ich jeden mittag mit einem haufen TK-obst (kalt passierte mango, him- oder blaubeere) mit süssstoff und etwas sahne, milch oder kokosmilch zu mir nehme. ich esse ca. 500 gramm sambal olek pro monat und verzichte eigentlich auf nichts. morgens esse ich nach einer stunde spaziergang nach wie vor deftig, entweder reste vom vorabend, käsebrot, rührei oder salziges müsli (gemüsesalat). abends viel (saisonales) gemüse, aber gerne auch überbacken mit käse, nudeln, pommes oder gerösteter spitzkohl mit humus.
ich esse allerdings mehr oder weniger nur halb so grosse portionen, bzw. eine portion statt zwei, ein käsebrot statt zwei. bier habe ich grösstenteils auf alkoholfrei umgestellt, sonst, wie mein leben lang, wasser aus der leitung und espresso mit kuhmilch, jetzt allerdings ohne zusätzlichen zucker neben dem milchzucker.
die 300,00 € die ich für eine pakung ozempic ausgegeben habe, waren eine gute investition und hätten sich allein durch den weniger gekauften käse bezahlt gemacht, wenn ich nicht so viel mehr TK-obst essen würde, was auch nicht gerade billig ist.
beide sätze sind wahr: ich verzichte auf nichts. weniger essen und den zucker weglassen fühlt sich nicht wie verzicht an.
ich sehe keinen grund warum ich das nicht die nächsten 20 oder 30 jahre so weiter machen sollte.
aus dem maschinenraum
ich habe vor sechs jahren eine unserer waagen umgebaut, damit sie wifi spricht und die wäägungen an home assistant weitergibt. um die daten an die apple health app weiter zu geben, nutze ich ifttt (home assistant triggert einen ifttt web-hook). das ist ziemlich praktisch. ich wiege mich morgens nach dem aufstehen, nach dem spaziergang und gelegentlich auch tagsüber. apple health macht einen guten job aus den werten glatte kurven zu machen und alles in durchschnittswerte zu verrechnen. aber homeassistant speichert langfriste statistiken auch bereits normalisiert und um an die monatswerte zu kommen, habe ich diese SQL-abfrage gemacht (2008 ist die metadata_id des gewichtssensors).
SELECTDATE_FORMAT(FROM_UNIXTIME(s.start_ts), '%Y-%m') AS monat,
AVG(COALESCE(s.mean, s.state)) AS durchschnitt
FROMstatistics s
WHEREs.metadata_id=2008ANDCOALESCE(s.mean, s.state) IS NOT NULLANDs.start_ts>= UNIX_TIMESTAMP('2025-01-01 00:00:00')
ANDs.start_ts< UNIX_TIMESTAMP('2026-01-01 00:00:00')
GROUP BY monat
ORDER BY monat;
das diagram hab ich dann aus den 12 werten in apple numbers gebaut. um die grafik aus numbersmit transparentem hintergrund rauszubekommen, hab ich die grafik einfach per copy 6 paste in pixelmator kopiert. man kann die numbers datei auch als pdf exportieren und mit pdf2svg (brew install pdf2svg) in ein SVG umwandeln.
svg version des gewichtsdiagrams
wichtig war mir nur, dass das diagram sowohl im dark, als auch im light mode gut aussieht. das klappt sowohl beim svg, als auch dem png. auch wenn die SVG-datei 70 kb kleiner ist, hab ich keine ahnung wie das mit der photoswipe-vergrösserung und im RSS funktioniert, weshalb ich oben das png verwende. (nachtrag: rss-reader scheinen kein problem mit der SVG-darstellung zu haben.)
diagram im dark und light mode
wenn ich nicht so bequem wäre, hätte ich schon lange eine funktion in kirby implementiert, mit der man bilder „artdirected“ ausgeben kann, je nach dark oder light mode. im prinzip geht das so:
dieser artikel ist ein prototypisches beispiel für meine motiviation ins internet zu schreiben. gestern in der dusche habe ich darüber nachgedacht, wie man wohl transparente diagramme erstellen könnte. geschrieben hab ich den artikel also gar nicht in erster linie um meinen gewichtsverlauf in 2025 darzustellen, sondern um zu testen wie man diagramme am besten im web darstellt, bzw. welche optionen am besten funktionieren. natürlich visualisiere ich auch gerne meine daten, aber im fall meines gewichts visualisiert apple health ja bereits perfekt.
jahresverlauf meines gewichts in apple health
allerdings sieht der screenshot aus apple health eben nur im dark mode gut aus. und es fehlt der semaglutid-balken, den ich mir gestern unter der dusche als interessante visualierung vorstellte.
am ende sieht die apple grafik dann aber doch besser aus, als mein selbstgebasteltes diagram. aber immerhin hab ich unterwegs etwas gelernt und was zum bloggen.
gelegentlich klicke ich auf spiegel-online auf einen video-beitrag (heute auf diesen). in der regel spielt das video 3 sekunden, dann wird eine werbung eingeblendet. das funktioniert manchmal, manchmal nicht, was gegebenenfalls an meinen ad-blocker (pihole) liegen könnte. (ich habe spiegel-online seit > 3 jahren als abo.)
heute forderte der spiegel mich auf: „wähle deine werbung“
ich würde natürlich vorziehen keine werbung zu sehen und während ich vor dem video-player sitze und überlege was ich wählen soll und was ich von werbung auf webseiten halte, für die ich monatlich eine abogebühr zahle, entscheidet der spiegel, bzw. sein videodienstleister jwpconnatix.com, selbst welche werbung ich sehen möchte, überspringt die werbung dann aber und zeigt mir den eigentlichen clip.
weil ich auch gerade mit suchmaschinen experimentiere, schau ich mir an, was der spiegel suchmaschinen zu seinem video erzählt. das sieht man zum beispiel hier, im schema.org validator. als medienobjekt gibt der spiegel in seinem maschinenlesbaren json-ld-schnipsel an:
zufälligerweise lässt sich mit dieser playlist das video dann werbefrei ansehen. das ist schon ein bisschen gemein, dass der spiegel vorbeikommenden maschinen und bots sagt: hier schau mal diese video ohne werbung an und abonennten und nichtzahlern sagt: warte mal kurz ein paar minuten mit dieser werbung, bevor du dir unser 2 minuten video anguckst.
spiegel leser wissen mehr, bots die spiegel online besuchen wissen noch mehr.
der spiegel bietet für 2,00 €/monat auch eine „Werbefrei-lesen-Option“ an. aus neugier hab ich die mal dazugebucht. damit verschwindet tatsächlich die werbeverunreinigung auch aus den videos.
heute kam die sonne beim morgenspaziergang gelegentlich raus, es war mild und etwas später als sonst. obwohl ich früh im bett war, bin ich erst um halb acht aufgewacht. ausgeschlafen seh ich trotzdem nicht aus, aber ich war bei der bildhauerin. acht kilometer gelaufen.
das haben wir jetzt in den letzten zwei wochen bestimmt drei oder viermal gegessen und es war jedes mal sehr, sehr lecker und befriedigend. wir freuen uns jedes mal beim essen darüber, dass es kohl gibt. wobei wir schon lange vom normalen weisskohl weg sind und immer spitzkohl kaufen, auch für krautsalat, geht einfach schneller und ist zarter.
im normalen ofen sollte die zubereitung auch gehen, in der heissluftfritteuse geht’s aber wahrscheinlich etwas schneller.
für den humus kann man die kichererbsen auch mit linsen ersetzen, wenn man, wie wir heute, alle kichererbsen aufgegessen hat. originalrezept von hier.
mit einem kleinen spitzkohl reicht das rezept für 2 personen und man kann ihn einfach halbieren, grössere köhle dann am besten vierteln, wobei bei uns nicht mehr als drei viertel in den airfryer passen.
zutaten
kohl
1 kleiner spitzkohl
0,5 liter wasser
1 el tomatenmark
2 tl paprikapulver (geröstet)
5 el sojasauce
1 el ahorn- oder zuckerrübensirup
10 el olivenöl
2 knoblauchzehen
0,5 biozitronen
pfeffer und salz
humus
1 doese kichererbsen (oder linsen oder weisse bohnen)
1 knoblauchzehe
0,5 biozitrone
2 el sesammus
salz und pfeffer
ergibt: 2 portionen
zubereitung
kohl
den spitzkohl halbieren (wenn er klein ist) oder vierteln, den strunk entfernen. die kohlviertel oder -hälften im kochenden wasser, bei geschlossenem deckel 4 minuten dünsten (ich nehm meistens wasser statt „gemüsebrühe“).
theoretisch einmal nach 2 minuten die kohlstücke drehen, mach ich praktisch aber nie. nach dem andünsten auf einer platte leicht auskühlen lassen.
aus olivenöl, tomatenmark, sojasauce, zitronensafr, zitronenschale, sirup und den gewürzen eine marinade mixen. den knoblauch reinpressen oder fein gewürfelt zugeben. mit der marinade die schnittflächen des kohls grosszügig einstreichen.
die kohlstücke in den korb der heissluftfriteuse geben und für ca. 12 minuten bei 190° C gratinieren.
humus
währenddessen das (den?) humus vorbereiten. die kichererbsen-flüssigkeit kann man auffangen um später das humus etwas dünnflüssiger zu bekommen, ich nehm kaltes wasser. kichererbsen, gepressten knoblauch, zitronensaft und -schale, sesammus und gewürze in einen hohen becher füllen und mit einem stabmixer fein pürieren.
anrichten
zum anrichten den humus auf den tellern verstreichen und die kohlviertel oder -hälften drauflegen. wer mag isst fladenbrot dazu, das ganze sättigt aber auch ohne brot.
nährwerte
portionsgröße: 1 portion
kalorien: 1033 kcal
saukalt heute früh, aber schönes licht am sperlingsee.
manchmal ist werbung nützlich: gleich die brückentagsurlaube 2026 beantragt.
heute ist offenbar skelett-handschuhe-wegwerftag.
ich habs vor 50 tagen schon geschrieben, die überschrift ist quatsch und es ist auch das letzte mal, dass ich drauf hinweise. jeden tag was ins internet zu schreiben oder zu veröffentlichen ist ja ganz offenbar nicht schwer, sonst hätte ich es nicht geschafft. ich mach das jetzt (weiter) jeden tag, ohne drauf hinzuweisen. so macht freerk das schliesslich auch auf seinem elchgeweih.de:
jeden Tag etwas aufschreiben
ich lese im elchgeweih gerne und ich finde es witzig wie das mit der discoverability heutzutage (immer noch) funktioniert. jemand erwähnt einen, man sieht sich oder sieht sich nicht, guckt kurz, freut sich, mag was der oder die andere schreibt und rein in den feed-reader oder anderswo gefolgt.
aber vielleicht mach ich es doch, dass ich alle 100 tage oder so einen statusbericht in eigener sache abgebe. obwohl ins internet schreiben ja eigentlich eh nichts anderes ist als einen status-bericht in eigener sache abzugeben.
aber ich könnte die besucherzahlen nennen. die sind eher auf dem absteigenden ast.
oder aus dem maschinenraum schreiben was ich in den letzten tagen und wochen angepasst oder verbessert oder umgesetzt habe. davon ist mein lieblingsfeature, dass ich für einzelne elemente in artikeln auswählen kann ob sie im RSS feed gezeigt werden — oder umgekehrt, im web auftauchen oder nicht. so kann ich quasi geheime botschaften, oder fragen an meine rss-leser im artikel-RSS veröffentlichen. zuletzt hatte ich mich gefragt, ob html-tabellen überall so scheisse aussehen wie bei mir im in der reeder classic app. es sieht so aus, als hätten die meisten RSS reader etwas css an bord, um tabellen ein bisschen zu stylen. gut.
auf das „styling“ oder besser die funktionsfähigkeit des RSS-feeds versuchen ich sehr zu achten. ich hasse es wenn mir wordpress-blogs statt embeds oder filmchen im feed sagen, ich solle javascript aktivieren oder meinen „consent“ abgeben, um bestimmte inhalte zu sehen. deshalb bette ich youtube filme im RSS mit dem datenschutzfreien youtube embed-code ein, was meiner erfahrung nach meistens funktioniert, bette lokale videos auch so ein, dass sie funktionieren müssten und gebe mir mühe bei spielereien wie dem juxtapose player im RSS passenden ersatz bereitzustellen (degrade gracefully).
wenn mir das mal nicht gelingt, freu ich mich über freundliche hinweise, aber auch über wüste beschimpfungen.
ansonsten habe ich in den letzten tagen an meiner suchmaschinen-deoptimierung gearbeitet. schon seit geraumer zeit schliesse ich suchmaschinenindexierung bei artikeln die älter als 5 jahre sind aus. das ist gar nicht mal so einfach. wenn man übersichtsseiten komplett ausschliesst wird google sehr kiebig, deshalb lasse ich die ersten 5 übersichtsseiten indexieren, den rest verbiete ich. rezepte und bestimmte artikel lasse ich nach 5 jahren indexierbar, aber die markiere ich manuell. das habe ich früher mit eigenem code gemacht, jetzt hilft mir der kirby seo plugin dabei. der hilft auch bei der erstellung einer sitemap.xml datei, die den gleichen regeln folgt. mit dem plugin habe ich auch ein bisschen daran gearbeitet die seitentitel, seitenbeschreibungen und open graph vorlagen aussagekräftiger zu machen und das alles vor allem etwas zentraler, feingranularer und übersichtlicher zu steuern.
der (das?) plugin gefällt mir so gut, dass ich schon jetzt eine lizenz für die 2.0er version gekauft habe, obwohl die noch gar nicht released ist.
ausserdem schreib ich jetzt vermehrt in markdown. danke an fabian michaels kirby-markdown-field-plugin. das ermöglicht mir sehr effizientes schreiben, allerdings musste ich ein bisschen im plugin quellcode rumpatchen, bevor das ales so funktionierte, wie ich mir das vorstelle.
zu den view transitions habe ich ja schon geschrieben, zu meinem erstaunen hat sich noch niemad darüber beklagt. ich finde es (noch) ganz toll, mal schauen wie lange meine begeisterung hält.
und sonst so? ich habe mich über die allgemeine ermunterung von thomas gigold rechtschriebfehler zu machen sehr gefreut. eigentlich sollte das ein rant gegen KI nutzung in blogs sein, aber ich lese auch aus rants lieber das positive raus und vergess den wütenden rest.
Ich sag nicht, dass du "verzichten" sollst. Lass die KI dein Lektor sein. Aber ein Lektor ist ein Ratgeber. Dazu gehört, dass du den auch ignorieren kannst. Sind Rechtschreib- und Grammatikfehler wirklich dermaßen schlimm? Für mich beginnt der Eingriff tatsächlich schon beim Satzbau, denn schon der zeigt Persönlichkeit. Lasst uns die Unperfektion viel mehr wieder rauskehren und genießen.
der (facebook) like button wird zum zombie, auch gut: pixel envy:
As far as I can tell, the Facebook SDK will continue to run in the background doing all sorts privacy-hostile things. The best time to remove that JavaScript package from your website or app was, like, at least ten years ago; the next best time is right now.
und sonst? notiz an mich selbst: weitermachen — aber vorher noch ein laubteppich-foto vom #morgenspaziergang.
weltfrieden, gleichheit für alle, globale kooperation, alle arbeiten hand in hand, kein pusuit of happiness mehr, sondern ein dauerhafter zustand von glück für alle. perfekte liberté, égalité, fraternité.
was kann da schon schiefgehen?
mit dieser frage beschäftigt sich Plur1bus auf apple tv gerade. apple hat gestern zwei folgen von vince gilligans neuer serie veröffentlicht und ich hab mir die ohne einen funken langeweile am stück reingezogen — und kann nicht klagen. im gegenteil, das war witzig, absurd und wunderschön gefilmt. für die inszenierung, auch der kleinsten gags, wurde kein aufwand gescheut und die witze waren wohlplatziert und zahlreich - ohne dass die dramatik litt.
nach diesen zwei folgen kann man Plur1bus wohl am besten als gesellschaftsdrama mit weichen science-fiction und harten philosophischen elementen bezeichnen. beim zuschauen werden assoziationen an so ziemlich jedes film- und seriengenre geweckt, aber immer auf den kopf gestellt oder nach links oder rechts gedreht. zombies die klug und freundlich sind und keiner fliege etwas zuleide tun, ordentlich-saubere, wohnlich-attraktive post-apokalypse, Body Snatcher die den kollateralschaden aufrichtig bedauern. ein wilder ritt, der aber immer nachvollziehbar und geerdet bleibt. und zitate die quasi über nacht zu klassikern werden könnten:
Poulet Yassa! However, and I’m not complaining mind you … I did order lobster.
We searched a wide radius, but the only lobster currently available is live.
This particular individual, this is Davis Taffler, Under Secretary of Agriculture for Farm Production and Conservation. But you are currently talking to every person on earth, including Davis Taffler. […] Davis Taffler happend to be nearby and intact. And he was wearing a suit.
die serie kam sofort zur sache. bei Better Call Saul hat die exposition und der aufbau der geschichte noch ewig, mindestens drei, vier oder fünf folgen gedauert. um so gespannter bin ich, was Plur1bus jetzt aus der liebevoll de- und rekonstruierten welt macht, ob die serie auf mehrere staffeln angelegt ist, sich schon nach der ersten staffel zur ruhe legt, das ende abschliesst oder offen lässt. andererseits möchte ich gar nicht wissen, ob es noch weitere staffeln gibt. als ich mir vor 16 jahren die erste staffel Breaking Bad in der DVDthek lieh, hatte meine ahnungslosigkeit zur laufzeit der serie einen grossen einfluss darauf, dass ich die serie vor spannung kaum aushielt und immer wieder pausieren musste. in Breaking Bad, erkannte ich schnell, konnte alles passieren.
dass in Plur1bus alles passieren kann, ist jetzt auch meine erwartungshaltung für den rest der serie. und deshalb bin ich gespannt wie ein flitzebogen.
(gif via decider.com, Plur1bus läuft auf apple tv, jeden freitag eine neue folge.)
★★★★★
nachdem es jetzt durch und durch herbstlich geworden ist, wird es auch langsam weihnachtlich. der nadelbaumhändler hat schon sein versprechen verkündet, dass man demnächst weihnachtsnäume selbst verprügeln kann.
beim medienbäcker kürzlich gesehen, dass seine überschriften angenehm animiert sind.
das wollte ich auch haben, also angefangen im quelltext zu graben. es zeigt sich, das sind nur ein paar zeilen code, um diesen effekt zu erzielen. im css:
damit werden die view transitions aktiviert, allerdings nur, wenn der benutzer in seinen systemeinstellungen nicht „reduzierte bewegung“ eingestellt hat.
elemente die man animieren möchte müssen über die seiten hinweg einfach den gleichen view-transition-name bekommen. in meinen kirby templates und snippets habe ich dafür gesorgt, dass alle <article> und <img> elemente den gleichen view-transition-name bekommen.
und das isses schon. funktioniert faszinierenderweise über seiten hinweg, chrome(ium) und safari können es, firefox noch nicht (über seiten hinweg) .
insgesamt laden alle seiten etwas weicher, weil ich meistens keine gekürzten artikel anzeige, ist die animation, finde ich, ziemlich subtil. lediglich im archiv, in suchergebnissen oder im bilder-grid auf der rückseite ist es etwas auffälliger.