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nur fürs pro­to­koll

felix schwenzel in über wirres

screenshot einer mail von den google webmaster tools: in den letzten 28 tagen hat wirres.net „2k klicks über die google suche vertzeichnet“
in den letz­ten 28 ta­gen hat wir­res.net „2k klicks über die goog­le su­che vert­zeich­net“

vor 10, 15 jah­ren war wir­res.net wirk­lich gut bei goog­le ver­tre­ten. bei­trä­ge wan­der­ten nach we­ni­gen mi­nu­ten in den such­in­dex. mit 5 jah­ren blog­pau­se ging die sym­pa­thie von goog­le für wir­res.net den bach run­ter. goog­le schick­te nie­man­dem mehr rü­ber und wir­res.net war in der ver­sen­kung des such­in­dex ver­schwun­den.

in den letz­ten 6 mo­na­ten ging es wie­der berg­auf. und ich bild mir ein, dass die an­zahl der klicks hö­her als je­mals zu­vor ist. al­ler­dings muss man auch sa­gen, dass ein gross­teil der klicks durch eine sei­te ge­ne­riert wer­den (mach­mal um die 100 be­su­cher/tag, ak­tu­el­le sum­me der mit ma­to­mo auf­ge­zeich­ne­ten be­su­cher der sei­te: 8081). 


ifttt ge­kün­digt

felix schwenzel in über wirres

bild in großansicht öffnen

ifttt.com habe be­nutzt seit es ifttt gibt. drü­ber ge­schrie­ben hab ich mal 2013 und 2014. ifttt.com war ein wahr­ge­wor­de­ner traum für mich. un­kom­pli­zier­ter zu­griff auf alle mög­li­chen APIs und da­mit mal eben schnell was bau­en oder aus­pro­bie­ren. aber al­les schö­ne hat ein ende und das ers­te ende hat ifttt um das jahr 2020 selbst ei­n­eg­führt als fast alle diens­te und app­lets kos­ten­pf­lich­tig wur­den oder ein kos­ten­pf­lich­ti­ges kon­to be­nö­tig­ten. ich habe das noch bis jetzt mit­ge­spielt weil ich kei­nen an­de­ren weg fand die da­ten von mei­ner selbst­ge­bau­ten waa­ge in die ios he­alth app zu schau­feln.

die­sen weg habe ich jetzt ge­fun­den und mein ifttt-kon­to ge­kün­digt, für das ich die letz­ten 6 jah­re so um die 5 euro mo­nat­lich be­zahlt habe.

screenshot der ifttt-kündigungsseite, auf der nochmal nachgefragt ob man sicher sei und warum man gehen wolle

in the end i used ifttt more or less only to get my weight from home as­sistant in ios he­alth. that did not work re­lia­bly any more for a cou­ple of month. i found a much bet­ter and relable DIY so­lu­ti­on (home as­sistant no­ti­fi­ca­ti­on that trig­gers a short­cut on my pho­ne).


be­vor ich den short­cut be­schrei­be, mit dem ich jetzt tat­säch­lich zu­ver­läs­sig mein ge­wicht in ios he­alth be­kom­me, noch­mal ein paar wor­te dazu, was auch nicht zu­ver­läs­sig funk­tio­niert hat.

es gibt meh­re­re apps die ex­akt mei­nen us­eca­se ab­bil­den: da­ten aus home as­sistant aufs te­le­fon oder um­ge­kehrt schi­cken:

weil die­se apps alle dazu ge­zwun­gen sind im hint­ter­grund des te­le­fons zu ar­bei­ten, ha­kel­te es im­mer wie­der beim ein­tra­gen mei­nes ge­wichts in die ios he­alth app. aus­ser­dem: war­um mit ner ka­no­ne auf spat­zen schies­sen, bzw. auf ein da­tum mit ner app schies­sen?

mei­ne lö­sung: home as­sistant sen­det, so­bald ich mich ge­wo­gen habe, ein be­nach­rich­ti­gung an mein te­le­fon:

automation:
  - id: gewicht_ix_apple_health_shortcut
    alias: Gewicht ix → Apple Health
    descrip­ti­on: Notify mit Prefix HAWEIGHT → iOS prüft Message im Wenn-Block
    mode: single
    triggers:
      - trigger: state
        entity_id: sensor.gewicht_ix
        not_to:
          - unknown
          - una­vailable
    conditions:
      - condition: template
        value_template: "{{ trigger.from_state.state != trigger.to_state.state }}"
    actions:
      - action: notify.mobile_app_ixr
        data:
          title: Gewicht
          # Prefix für Shortcut-Wenn. Komma bei­be­hal­ten (Punkt → 926 kg).
          message: >-
            HAWEIGHT:{{ states('sensor.gewicht_ix') | float(0) | round(1)
            | string | replace('.', ',') }}
          data:
            tag: gewicht_ix_health
      # Shortcut braucht etwas Zeit; clear via Companion-Tag (kein HA aus Shortcuts)
      - delay:
          seconds: 60
      - action: notify.mobile_app_ixr
        data:
          message: clear_no­ti­fi­ca­ti­on
          data:
            tag: gewicht_ix_health

auf ios sei­te trig­gert das ei­nen short­cut. short­cuts kön­nen seit ios 27 (end­lich) auch ohne mein zu­tun von be­nach­rich­ti­gun­gen ge­trig­gert wer­den. das ging vor­her nur mit ei­nem klick auf die be­nach­rich­ti­gung. so ist der short­cut auf­ge­baut:

TRIGGER:
  Mit­tei­lung von "Home Assistant"
  Titel enthält "Gewicht"

# weil der Filter nach Titel nicht zu­ver­läs­sig funk­tio­niert 
# werden die Home Assistant-Mit­tei­lun­gen hier nochmal gefiltert.

WENN Mit­tei­lung.Text "HAWEIGHT" enthält:
    Ersetze "HAWEIGHT:" in Mit­tei­lung.Text durch ""

SONST:
    Kurz­be­fehl stoppen

ENDE WENN

Wenn-Ergenis in eine Zahl umwandeln

Pro­to­kol­lie­re Health-Messung:
    Typ:   Gewicht
    Wert:  Zahl (kg)
    Datum: Stan­dard­wert

ich hat­te noch eine zwei­te au­to­ma­ti­sie­rung bei ifttt: so­bald ich ein you­tube vi­deo ge­favt habe, führ­te ifttt ei­nen web­hook aus, der dann in kir­by das an­le­gen ei­nes fa­vo­ri­ten für das you­tube-vi­deo aus­lös­te. statt die you­tube-api ab­zu­fra­gen, prüft kir­by jetzt den RSS-feed ei­ner play­list und holt alle paar mi­nu­ten neu hin­zu­ge­füg­te vi­de­os in kir­by. 


rss2email — wir­res.net per mail, wenns sein muss

felix schwenzel in über wirres

ro­man ja­siek hat es mehr­fach auf sei­ner sei­te er­wähnt und schreibt es auch ger­ne in kom­men­tar­spal­ten:

[Ich den­ke], dass eine gro­ße Chan­ce für Blog­ger dar­in be­steht, die In­hal­te per News­let­ter an die ei­ge­ne Le­ser­schaft aus­zu­spie­len.

als ich vor acht mo­na­ten mal test­wei­se ei­nen news­let­ter mit mailchimp ge­baut habe, mel­de­te sich ex­akt eine per­son an: mei­ne mut­ter. kurz da­nach schoss mailchimp den news­let­ter dann ab, an­geb­lich we­gen ver­stös­sen ge­gen mailchimps „Richt­li­nie zur zu­läs­si­gen Nut­zung“.

ich habe mei­ner mut­ter dann auf mei­nem hei­mi­schen li­nux ser­ver ein script in­stal­liert (rss2mail), dass den /feed ein­liest und für je­den neu­en bei­trag eine mail an mei­ne mut­ter (und mich) schickt. das funk­tio­niert jetzt seit 8 mo­na­ten sehr zu­ver­läs­sig und feh­ler­frei. mei­ne mut­ter freut sich, meint sie wür­de al­les le­sen, auch das was sie nicht ver­steht oder was sie nicht in­ter­es­si­ert.

RSS ist für mei­ne mut­ter kei­ne op­ti­on: da­für brauchts eine ei­ge­ne app, die kon­fi­gu­riert wer­den müss­te und dann auch noch auf te­le­fon, ipad1 und ipad2 in­stal­liert wer­den müss­te. dann müss­te sie die auch noch öff­nen, was sie mit ih­rer email-app oh­ne­hin je­den tag (oder mehr­fach am tag) macht.

für mich ist die ko­pie prak­tisch, weil ich so ge­le­gent­lich feh­ler sehe, die ich sonst nicht sehe und eine art back­up is­ses auch.

je­den­falls dach­te ich: auch wenn sich nie­mand für ei­nen wir­res.net news­let­ter in­ter­es­si­ert, könn­te ich den mail­ver­sand ja trotz­dem an­bie­ten auf mei­ner /fol­gen sei­te.

wer also wir­res.net per email be­kom­men möch­te kann ich auf mei­ner zu­hau­se be­trie­be­ne rss2mail-in­stanz hin­zu­fü­gen. die­se ver­sen­det für je­den auf der start­sei­te ver­öf­fent­lich­ten ar­ti­kel eine email mit dem vol­len in­halt. die email wird über mein pri­va­tes goog­le-mail-kon­to (im bcc) als html-mails ver­sen­det. email an ix ät wir­res punkt net reicht, dann tra­ge ich die adres­se ma­nu­ell ein.

die emails se­hen so aus:

hier die mails als .eml zur vor­an­sicht:

 


blog­log

felix schwenzel in über wirres

manch­mal, ganz sel­ten, bin ich be­ein­druckt da­von was man mit word­press na­tiv al­les zau­bern kann. ste­fan grund und mi­cha­el ha­ben ei­nen schö­nen trick ge­fun­den, mit dem man ei­nen ei­ge­nen bei­trag schrei­ben kann, der sich dann durch eine ver­knüp­fung au­to­ma­tisch als nach­trag un­ter ei­nen äl­te­ren bei­trag klemmt. vor ein paar jah­ren hab ich das zum ers­ten mal bei kott­ke ge­se­hen. al­ler­dings hab ich das bei kott­ke schon län­ger nicht mehr ge­se­hen und ich glau­be, dass er meis­tens up­dates in­line pos­tet, also ein­fach den bei­trag mit ei­nem up­date-ab­satz er­gänzt.

screenshot des home assistant activity logs
HA ac­ti­vi­ty log

ich war kurz ver­sucht das fea­ture nach­zu­bau­en, hielt dann aber inne. denn ein paar tage vor­her hat­te ich die idee ein log fürs blog zu bau­en. die idee kam mir, weil ich, seit das drü­cken der poo-end­mar­ke in ar­ti­keln nicht nur her­zen ver­sprüht, son­dern auch ein ge­räusch in mei­nem zim­mer macht, nie wuss­te wo denn nun je­mand die ka­cke ge­drückt hat. von home as­sistant ken­ne ich das ak­ti­vi­täts­log, mit dem man die letz­ten er­eig­nis­se und zu­stän­de von ge­rä­ten und sen­so­ren nach­ver­fol­gen kann. war­um nicht auch ein log­buch für ein web­log?

tech­nisch ist das un­kom­pli­ziert: so wie ein drü­cken des ka­cki­cons un­ter bei­trä­gen ei­nen web­hook aus­löst um den tusch bei mir im zim­mer ab­zu­spie­len, kann es auch ei­nen ein­trag in ei­ner json-da­tei an­le­gen. auch alle an­de­ren er­eig­nis­se in kir­by ha­ben hooks die — wenn man das will — in ein se­pa­ra­tes log schrei­ben kön­nen.

ich er­fas­se erst­mal nur die shit­vo­tes, neue bei­trä­ge, än­de­run­gen an be­ste­hen­den bei­trä­gen (leicht de­du­pli­ziert) und isso-kom­men­ta­re.

screenshot des bloglos vom 09.10.2026:
blog­log screen­shot

so sieht das glo­ba­le blog­log dann aus: /blog­log

auf der rück­sei­te steht eine ver­kürz­te ver­si­on des blog­logs. ein­zel­ne ar­ti­kel-logs hab ich noch nicht um­ge­setzt, aber die kom­men dann in die bei­la­ge, in der man dann die än­de­rungs­his­to­rie und er­eig­nis­se rund um ein­zel­ne bei­trä­ge ab­le­sen kann. da­mit blei­be ich erst­mal bei in­line-nach­trä­gen in bei­trä­gen. 

nach­trag 10.10.2026:
bei­trags-logs wer­den jetzt auch in der bei­la­ge an­ge­zeigt.


aus dem ma­schi­nen- und to­do-raum

felix schwenzel in über wirres

beim le­sen der fol­gen­den ar­ti­kel fie­len mir lau­ter klei­nig­kei­ten auf, die ich mal wie­der auf­schrei­ben woll­te.

I keep a list of things I want to do for KDO in Apple Notes, organized into four sections: small, medium, large, and longshots/obsolete.

Ich habe Ferien gemacht und einiges – ich kor­ri­gie­re: vieles – hier technisch auf Vor­der­mann gebracht.


die­ser ar­ti­kel wie­der­holt vie­les was ich ge­le­gent­lich schon mal auf­ge­schrie­ben habe und ist eher tech­nisch. also für die meis­ten hier mit­le­sen­den si­cher­lich un­in­ter­es­sant. ich habe aber trotz­dem das be­dürf­nis ge­habt, das al­les mal auf­zu­schrei­ben, so­zu­sa­gen als quar­tals­wei­se be­stands­auf­nah­me.


wenns ums ma­chen, kon­stru­ie­ren, her­stel­len geht ist das wich­tigs­te: gute werk­zeu­ge. aber gute werk­zeu­ge sind wie­der­um nichts wert, wenn man kei­nen plan hat, wenn man nicht weiss, was man mit den werk­zeu­gen her­stel­len oder for­men will. und zu wis­sen, was man ma­chen will ist wie­der­um we­nig wert, wenn man kei­nen blick fürs gros­se und gan­ze, für den kon­text hat.

wenn ich an mei­ner ei­ge­nen web­sei­te rum­bas­tel bin ich bau­herr, ar­chi­tekt, fach­in­ge­nieur, bau­lei­ter und hand­wer­ker in per­so­nal­uni­on. als bau­herr for­mu­lie­re ich an­for­de­run­gen und zie­le, als ar­chi­tekt ent­wick­le ich das ge­samt­kon­zept, soll­te aber im­mer auch den blick aufs gros­se und gan­ze ha­ben, also die web­sei­te, aber auch den kon­text (das web). als ar­chi­tekt und fach­in­ge­nieur soll­te ich wis­sen was ge­ra­de sta­te of the art ist und wie man ei­ner­seits er­prob­te tech­ni­ken an­wen­det und trotz­dem hier und da in­no­va­tiv sein könn­te. als hand­wer­ker soll­te ich die ge­eig­ne­ten werk­zeu­ge, lie­be zum hand­werk und sorg­falt mit­brin­gen.

na­tür­lich muss man das al­les nicht in per­so­nal­uni­on ma­chen, die klas­si­sche ar­beits­tei­lung funk­tio­niert wei­ter­hin. aber mir macht ge­ra­de das bas­teln an mei­ner web­site als ge­ne­ral­un­ter­neh­mer spass. oder ge­nau­er, der spass, die in­ter­ess­anz, steckt ge­ra­de im pro­zess, in der lang­fris­ti­gen in­ter­ak­ti­on der ver­schie­de­nen rol­len. ich als bau­herr habe stän­dig neue ideen und an­for­de­run­gen an die web­sei­te. ich als ar­chi­tekt er­fah­re stän­dig von neu­en tech­ni­ken, neu­en ma­te­ria­li­en, ef­fi­zi­en­te­ren ver­fah­ren. der fach­in­ge­nieur in mir sieht neue best prac­ti­ces, neue test­ver­fah­ren, neue nor­men, der bau­lei­ter ent­deckt im­mer wie­der neue be­gab­te hand­wer­ker oder mög­lich­kei­ten re­a­dy­ma­des ein­zu­set­zen.

ich ver­ste­he men­schen gut, die ein­fach ei­nen ort zum ab­len­kungs­frei­en schrei­ben ha­ben wol­len und sich ei­gent­lich um nichts an­de­res küm­mern wol­len. aber mich fas­zi­niert das stän­di­ges rum­bas­teln und aus­lo­ten der mög­lich­kei­ten.

mir fal­len beim schrei­ben stän­dig din­ge ein, die ich viel­leicht ha­ben kön­nen woll­te. fuss­no­ten, ver­knüf­pungs­mög­lich­kei­ten, die mir er­mög­li­chen din­ge bes­ser zu struk­tu­rie­ren oder sinn­voll zu ver­knüp­fen. mög­lich­kei­ten das ge­schrie­be­ne auch zu il­lus­trie­ren oder, je nach kon­text, auch mal an­ders zu ge­stal­ten. bei wie­der­keh­ren­den pro­ble­men fällt mir beim schrie­ben, nach dem hun­ders­ten stol­pern, plötz­lich eine lö­sung ein. oft schrei­be ich bei­trä­ge um ein tech­ni­sches fea­ture das mich fas­zi­niert aus­zu­pro­bie­ren.

eine web­sei­te wie eine woh­nung zu be­schrei­ben ist gar nicht so weit weg von der rea­li­tät. was man sich bei der pla­nung aus­denkt, funk­tio­niert im all­tag und im ver­lauf der zeit nicht im­mer so, wie man es mal ge­plant hat oder sich vor­ge­stellt hat. egal wie vie­le steck­do­sen man ein­ge­plant hat, am ende sind es im­mer zu we­ni­ge oder sie sind dann doch an den fal­schen stel­len. nut­zung ver­än­dert die an­for­de­run­gen. und der lu­xus dar­auf stän­dig re­agie­ren zu kön­nen ist (für mich) sehr be­frie­di­gend.


die to-do-lis­te bei kott­ke hat bei mir meh­re­re sai­ten klin­gen las­sen. ei­ner­seits weil sich ein paar der ideen von ihm mit mei­nen de­cken und an­de­rer­seits weil er hem­mungs­los gros­se und klei­ne to-dos auf eine lis­te setzt. und:

some of the pro­jects and site tweaks I most want to make aren’t even on my list. They live only in my head and I mull them over in the show­er or while wal­king un­til they’re “done” en­ough to start working on.

egal wie doll ich ver­su­che struk­tu­riert zu pla­nen und auf­zu­schrei­ben was ich mit die­ser web­sei­te ma­chen will, ein gross­teil der ideen will mei­nen kopf nicht ver­las­sen be­vor sie ei­nen ge­wis­sen rei­fe­grad er­reicht ha­ben. so­lan­ge schwir­ren sie zu­ver­läs­sig in mei­nem hin­ter­kopf her­um.

im fol­gen­den ein paar der din­ge die es im letz­ten jahr aus mei­nem kopf auf die web­sei­te ge­schafft ha­ben. da­nach ein paar din­ge die es aus mei­nem kopf in eine lis­te ge­schafft ha­ben.


syn­di­ka­ti­on

eine die­ser ideen oder eher eine der fra­gen die jah­re­lang in mei­nem kopf her­um­schwirr­te war: wie gehe ich mit in­sta­gram um? ei­ner­seits find ich meta doof und ver­ste­he in­sta­gram nicht mehr wirk­lich, an­de­rer­seits gibt es dort im­mer noch ei­ni­ge leu­te die sich of­fen­sicht­lich über fo­tos von mir freu­en und sich dort ger­ne her­um­trei­ben. aber weil in­sta­gram in den letz­ten jah­ren alle schot­ten ab­ge­dich­tet hat und es un­mög­lich ge­macht hat von dort ko­pien der ei­ge­nen posts für die ei­ge­ne web­sei­te zu zie­hen, wur­de das pos­ten dort zu ei­nem müh­se­li­gen ma­nu­el­len pro­zess. bis mir ir­gen­wann ein­fiel, dass man dort mit ei­nem „pro“-ac­count auch pro­gra­ma­tisch pos­ten kann. seit­dem schie­be ich in­sta­gram-posts ein­fach von mei­nem kir­by-ba­ckend per knopf­druck an, ko­pie­re also von hier nach da. da­mit blei­ben erst­mal alle me­ta­da­ten und ori­gi­na­le bei mir. in­sta­gram be­kommt ne ko­pie.

ge­nau­so ma­che ich es mit grain, fo­tos oder foto-se­ri­en schie­be ich se­lek­tiv von wir­res.net zu grain. grain ist üb­ri­gens ei­ner der we­ni­gen #AT­pro­to-diens­te, die mein in­ter­es­se seit mei­ner kur­zen eu­pho­rie­pha­se hal­ten konn­ten. den AT­pro­to-stan­dard-rea­der, in dem ich kurz­zei­tig ei­nen po­ten­zi­el­len nach­fol­ger des goog­le-rea­ders ge­se­hen habe, fin­de ich nach wie vor in­ter­es­sant, nut­ze ihn aber kaum noch. auch weil er (noch) so lang­sam wer­kelt, dass es die be­nutz­bar­keit und den be­die­nungs­spass stark ein­schränkt. aber grain ist toll, so wie frü­her mal in­sta­gram war: leu­te und de­ren fo­tos, um­ge­kehrt chro­no­lo­gisch sor­tiert. fer­tig.

mitt­ler­wei­le be­kom­me ich teil­wei­se bei grain (17 fol­lower) ge­nau­so vie­le ♥️ wie auf in­sta­gram (942 fol­lower). fürs glei­che bild. ab­surd. dar­an sieht man wie ab­ge­fuckt in­sta­gram mitt­ler­wei­le ist.

nicht sicht­ba­res de­sign

ro­man ja­siek schreibt, dass er sich ger­ne in vie­le klei­ne de­tails rein­stei­gert, „die ver­mut­lich kaum je­mand be­wusst wahr­nimmt“. das geht mir auch so.

screenshot einber überschrift mit einem anführungszeichen. das anführungszeichen ist nach links eingezogen, so dass die schrift der überschrift sich an der schrift des folgendes absatz ausrichtet.
  • zum bei­spiel zie­he ich an­füh­rungs­zei­chen in der ers­ten zei­le ei­ner über­schrift oder ei­nes ab­sat­zes ein stück­chen ein, so dass der text sich nach dem text aus­rich­tet und nicht nach dem satz­zei­chen. ich gehe da­von aus, dass so­was aus­ser mir nie­mand sieht. aber mich macht so­was froh.
  • oder über­gän­ge beim wech­sel/la­den von sei­ten mit den gross­ar­ti­gen view-tran­si­ti­ons die mitt­ler­wei­le von al­len brow­sern un­ter­stützt wer­den. zum ers­ten mal beim me­di­en­bä­cker ge­se­hen und gleich über­nom­men. mir gehts mitt­ler­wei­le so, dass die mir nur noch auf­fal­len, wenn ich sie mal aus­ver­se­hen ka­putt ma­che, weil ich am CSS rum­ge­spielt habe.
    absatz mit vier trennungen und 97 unsichtbaren, bedingten trennzeichen
  • sil­ben­tren­nung mit be­ding­ten trenn­stri­chen (soft hy­phens). alle tex­te wer­den html-sei­tig be­reits mit ­ an den stel­len die trenn­bar sind aus­ge­lie­fert, so dass brow­ser dann (re­la­tiv) zu­ver­läs­sig den text tren­nen kön­nen. das nervt zwar beim ko­pie­ren von text, weil die soft-hy­phens mit­ko­piert wer­den, aber wer mich un­be­dingt zi­tie­ren oder tei­le mei­ner tex­te ko­pie­ren will, kann je­der­zeit auf die mark­dow-ver­si­on wech­seln.
  • oder XLS-da­tei­en, mit de­nen mal xml-da­tei­en ge­stal­ten und struk­tu­riert dar­stel­len kann. das OPML-ge­döns, das ich von mat­thi­as pfef­fer­le über­nom­men habe, stylt die OPML-XML-da­tei­en zum bei­spiel mit so ei­ner XLS-da­tei (bei­spiel bei mat­thi­as oder hier). die­se wo­che bin ich via kott­kes-RSS-feed drauf ge­kom­men, dass man das auch mit RSS (oder atom) ma­chen kann. also hab ichs auch gem­cht: /feed oder /feed/bil­der. spä­ter hab ich ge­se­hen, mat­thi­as macht das (na­tür­lich) auch: no­tiz.blog/feed/. wer das rohe xml se­hen will kann im­mer noch den quell­code an­se­hen. aber ei­gent­lich sieht das al­les eh kei­ner.
    endmarken bei spiegel.de und wirres.met
  • ein like-but­ton kann auch eine end­mar­ke sein. bis ich drauf ge­kom­men bin, dass ich auch das was der spie­gel am ende sei­ner tex­te macht auch ma­chen kann, sind un­ge­fähr 12 mo­na­te ver­gan­gen. jetzt bin sehr zu­frie­den, dass der „like“ but­ton nicht mehr ir­gend­wo rum­hängt, son­dern sei­nen platz am tex­ten­de hat. un­sicht­bar ist er zwar nicht, aber so ob­skur, dass er wohl in 90 pro­zent der fäl­le igno­riert wird. und jetzt be­kommt man auch eine vi­su­el­le be­loh­nung, wenn man drauf klickt.
  • ich habe eine rück­sei­te und ar­ti­kel-bei­la­gen, weil ich die vor­der­sei­te mög­lichst — nun ja — mi­ni­ma­lis­tisch hal­ten will. ich fin­de sei­ten­leis­ten und wid­gets zwar prak­tisch, aber ei­gent­lich sind sie auch quatsch, weil das web heut­zu­ta­ge vor­nehm­lich mo­bil statt­fin­det und da sei­ten­leis­ten und wid­gets nicht auf den bild­schirm pas­sen auf ta­schen­rech­nern ans sei­ten­en­de rut­schen. ich mag die idee aus­schliess­lich den ei­gent­li­chen bei­trag zu zei­gen, mit den wich­tigs­ten meta-in­for­ma­tio­nen. da wo ich mich durch­ge­run­gen habe zu­satz­in­fos auf den vor­der­sei­ten an­zu­zei­gen (kom­men­ta­re, back­links, re­ak­tio­nen-zäh­ler), kann man sie auch zu­klap­pen mit dem ▶, bzw. ▼ — was dann auch im brow­ser ge­spei­chert wird.
  • auch nicht of­fen­sicht­lich, also qua­si un­sicht­bar: wenn man auf bil­der klickt, geht eine light­box mit dem bild auf mit der man das bild ver­grös­sern kann, wenn man will. und mit den pfeil­tas­ten (desk­top) oder wi­schend (mo­bil) kann man dann alle bil­der auf der sei­te durch­scrol­len, dank pre­fet­ching in ei­nem af­fen­zahn. selbst ma­che ich das ge­le­gent­lich sehr ger­ne auf mei­ner bil­der-über­sicht, qua­si mei­nem in­sta­gra­mer­satz.
  • la­de­ge­schwin­dig­keit sieht man auch nicht wirk­lich. was man sieht ist wenn die la­de­ge­schwin­dig­keit fehlt. auch wenn die­se sei­te nicht be­son­ders schlank ist, fühlt sie sich nach mei­nem ge­fühl — in der re­gel — sehr flüs­sig an und be­steht auch fast alle pa­ge­speed.web.dev-tests. ich möch­te auch nicht da­von ab­rü­cken 21 der neu­es­ten bei­trä­ge auf der start­sei­te kom­plett an­zu­zei­gen, ob­wohl das na­tür­lich kos­tet. 4,1 mb wiegt die start­sei­te beim in­itia­len la­den. wenn man die start­sei­te bis zum ende durch­scrollt, kom­men 10 mb zu­sam­men. ein jahr über­schrif­ten lädt da­ge­gen nur 203 kb (800 kb un­kom­pri­miert). im hin­ter­grund (un­sicht­bar) wer­keln da la­zy­loa­ding, src-sets und op­ti­mier­te bild­for­ma­te.
    pagespeed-test-ergebnis von wirres.net auf mobil-device; 80% (leistung), 91% (barrierefreiheit), 100% (best practices), 100% (SEO)
    pagespeed-test-ergebnis von wirres.net auf desktop-device; 99% (leistung), 91% (barrierefreiheit), 100% (best practices), 100% (SEO)
  • live fo­tos sind nicht un­sicht­bar, aber im bes­ten fall sind sie ein foto mit ei­ner sub­ti­len be­we­gung, so wie hier zum bei­spiel. bis­her habe ich ive-fo­tos in ei­nem lan­gen ma­nu­el­len pro­zess ver­ar­bei­tet: air­drop des live fo­tos auf mei­nen lap­top (kommt als .mov an), ein web-op­ti­mier­tes .mp4 und pos­ter .jpg mit pi­xel­ma­tor und me­diaCMS er­stel­len, mit ei­nem batch-script ein fall­back .gif er­stel­len und dann die­se drei da­tei­en im ba­ckend hoch­la­den und kon­fi­gu­rie­ren. nach­dem ich die­sen pro­zess über 12 mo­na­te op­ti­miert habe, hab ich mir ei­nen kir­by-block schrei­ben las­sen, der das al­les au­to­ma­ti­si­ert. jetzt muss ich nur noch den ge­air­dropp­ten .mov hoch­la­den, den rest er­le­digt kir­by ser­ver­seits.

op­ti­mie­run­gen

pa­ge­speed.web.dev ist von goog­le, aber trotz­dem ein un­ver­zicht­ba­res werk­zeug. ein paar op­ti­mie­rungs­vor­schlä­ge schla­ge ich kon­se­quent in den wind, des­halb der punkt­ab­zug bei der bar­rie­re­frei­heit und im mo­bi­len be­reich. aber wenn ich an der web­sei­te rum­fum­mel, schlei­chen sich un­wei­ger­lich ge­le­gent­lich feh­ler ein. vie­les da­von ent­de­cke ich dann mit hil­fe der Pa­ge­Speed In­sights. das werk­zeug hält mich qua­si auf dem stand der ak­tu­el­len best prac­ti­ces. die op­ti­mie­run­gen die aus sol­chen be­su­chen re­sul­tie­ren kom­men auch nicht nur goog­le zu­gu­te, son­dern je­dem be­su­chen­den, sei es eine ma­schi­ne oder ein mensch.

auch das habe ich schon öf­ter ge­schrie­ben, aber es ist und bleibt eins mei­ner lieb­lings­the­men: op­ti­mie­rung auf ma­schi­nen­les­bar­keit. auch hier ist mei­ne mo­ti­va­ti­on nicht pri­mär eine op­ti­mie­rung für goog­le, son­dern eben für alle. wer eins mei­ner re­zep­te in eine re­zept­ver­wal­tung wirft, soll­te ein gu­tes re­sul­tat be­kom­men. wer will kann die re­zep­te so­gar in mela abon­nie­ren. bing, kagi, per­ple­xi­ty kön­nen alle auf die struk­tu­rier­ten da­ten zu­grei­fen die ich hier an mei­ne bei­trä­ge hän­ge. aber so­weit ich das mit­be­kom­me, macht der­zeit ei­gent­lich nur goog­le da­von ge­brauch. ich mag was da­bei teil­wei­se raus­kommt.

zur op­ti­mie­rung ge­hört auch dar­auf zu ach­ten, dass die sei­te auch ohne css und js funk­tio­niert. das kon­trol­lie­re ich auch ge­le­gent­lich und ver­su­che die gröbs­ten feh­ler weg­zu­op­ti­mie­ren, wenn ich wel­che fin­de. das wür­de­vol­le ka­putt­ge­hen oder in web­dev-sprech: „graceful de­gra­da­ti­on“ ist eine der wich­tigs­ten lek­tio­nen aus mei­nem ar­chi­tek­tur­stu­di­um und dem rum­wü­ten in web­de­sgn-sphä­ren. auch in mei­ner schrei­ner aus­bil­dung ver­such­te ich so zu bau­en, dass mei­ne ar­bei­ten auch nach ei­nem ei­nen schlag mit nem ham­mer noch gut aus­se­hen. mau­er­werk al­tert wür­di­ger als vor­hang­fas­sa­den, ein mas­siv­holz­tisch wür­di­ger als ein span­plat­ten-tisch mit dün­nen, auf­ge­leim­ten fur­nier­kan­ten. die lis­te kann man un­end­lich wei­ter­füh­ren: putz / ta­pe­te, ge­öl­tes holz / la­ckier­tes holz, par­kett / la­mi­nat, ter­raz­zo / la­mi­nat, ver­schraubt / ver­klebt, …


  • css op­ti­mie­ren, ver­schlan­ken und pfle­ge­leich­ter ma­chen
  • eine idee, die ich auf ei­nem der letz­ten spa­zier­gän­ge hat­te: book­mark­vor­schlä­ge per web­men­ti­on an­neh­men. auf in­die­web­news kann man ei­nen link zur ei­ge­nen sei­te pos­ten, in­dem man ers­tens auf in­die­web­news linkt und zwei­tens ei­nen u-syn­di­ca­ti­on-link an­legt. wenn man dann ei­nen web­men­ti­on sen­det, lan­det ein link auf die ei­ge­ne sei­te auf in­die­web­news. so könn­ten mir auch an­de­re ins-in­ter­net-schrei­ben­de links in die le­se­zei­chen­samm­lung le­gen.
  • die­se mark­down check­lis­ten (* [ ]) im front­end kor­rekt ren­dern.
  • ein buch schrei­ben
  • mehr bü­cher le­sen
  • ein struk­tu­rier­tes, re­gel­mäs­si­ges ch­an­ge­log schrei­ben
  • ein ma­ni­fest schrei­ben, in dem alle fea­tures die­ser web­sei­te ge­ne­risch be­schrie­ben sind und nach dem man die­se web­sei­te fea­ture-com­ple­te nach­bau­en könn­te. wür­de wahr­schein­lich hun­der­te sei­ten lang wer­den und wer­de ich nie ma­chen. aber ich hät­te so ein ma­ni­fest ger­ne für mein al­tes wir­res.net ge­habt, dass ich vor an­dert­halb jah­ren nach kir­by mi­grier­te. es hat mich im­mer wie­der selbst er­staunt wie vie­le un­sicht­ba­re und sicht­ba­re fea­tures ich da über die jah­re ein­ge­baut hat­te. und ich habe nach an­dert­halb jah­ren im­mer noch nicht al­les re­kon­stru­iert.
  • mit RSS.chat rum­spie­len
  • mein blogroll-plug­in auch für an­de­re nutz­bar(er) ma­chen
  • isso-kom­men­ta­re auch ohne ja­va­script zu­gäng­lich ma­chen
  • über­schrif­ten und ab­sät­ze mit sprung­mar­ken ver­se­hen (bei mou­seo­ver: #). sieht viel­leicht ko­misch aus und nie­mand weiss wozu es dient, ge­hört aber auf die to-do-lis­te.
  • an­zei­ge im foo­ter in wel­cher stadt ich ge­ra­de bin. kann stim­men, muss aber nicht, steue­rung von mei­nem han­dy.
  • ein web­log-log das er­eig­nis­se wie pu­blish und edits er­fasst, aber viel­leicht auch shit­vo­tes und an­de­re li­kes. auf der rück­sei­te site weit, in der ar­ti­kel­bei­la­ge wer­den nur die ar­ti­kel-re­le­van­ten er­eig­nis­se an­ge­zeigt.

… wird fort­ge­setzt und er­gänzt. 


se­ren­di­pi­tät

felix schwenzel in über wirres

heu­te ein biss­chen plan­los in mei­ner web­site rum­ge­klickt und mich da­bei ge­fragt, was der un­ter­schied zwi­schen den ka­te­go­rien „ix über wir­res“ und „über wir­res“ sein könn­te. mei­ne ent­sch­ei­dun­gen von vor zehn, drei jah­ren, manch­mal auch die von vor zehn oder zwei ta­gen, sind für mich selbst nicht im­mer klar nach­voll­zieh­bar. die ant­wort lau­tet wahr­schein­lich, dass ich die ka­te­go­rie „ix über wir­res“ in die an­de­re über­füh­ren soll­te. je­den­falls bin ich dann wie­der auf den elf jah­re al­ten ar­ti­kel mit dem ti­tel „20 jah­re ins in­ter­net lin­ken“ ge­lan­det und von dort auf den ar­ti­kel „Wie ich das Blog­gen er­fand“ von tim cole. dort be­schreibt tim cole, wie er 1995 an­fing zu blog­gen.

un­ter dem bei­trag stand ein kom­men­tar von be­ne­dikt koeh­ler, der da­mals me­ta­roll.de be­trieb und dort un­ter an­de­rem eine „Ge­schich­te der deut­schen Blogos­hä­re“ als zeit­strahl pfleg­te. die ori­gi­nal­ad­res­se der sei­te er­gibt schon lan­ge 404, die ko­pie auf ar­chi­ve.org funk­tio­niert we­gen ja­va­script-feh­lern nicht mehr.

also dach­te ich mir: „scha­de!“ und ob ich das nicht mal schnell rü­ber­ko­pie­ren könn­te und wie­der zum lau­fen brin­gen könn­te. mit et­was hil­fe ging das ganz schnell, auch die alte SI­MI­LE ja­va­script-bi­blio­thek, die den zeit­strahl baut, funk­tio­nier­te noch:

wir­res.net/html/me­ta­roll.de/blog­his­to­ry.html

dann frag­te ich mich, ob viel­leicht ne mo­der­ne­re bi­blio­thek zur dar­stel­lung ei­nes zeit­strahls gibt und die gibts of­fen­sicht­lich mit vis-time­line:

wir­res.net/html/me­ta­roll.de/blog­his­to­ry-vis.html

die blog­his­to­ry quell­da­tei die be­ne­dikt koeh­ler da­mals zu­sam­men­ge­tra­gen hat habe ich un­ver­än­dert ge­las­sen, aus­ser dass ich zwei ein­trä­ge hin­zu­ge­fügt und ei­nen ver­scho­ben habe:

  • time cole führt die time­line mit dem 4. ja­nu­ar 1995 an
  • mei­ne al­ten link­sei­ten von min­des­tens dem 11. ok­to­ber 1995 habe ich hin­zu­ge­fügt
  • den be­ginn von wir­res.net habe auf den 20. april 2002 ver­scho­ben, aber da­für
  • ix.edit­thispage.com auf den 1. juli 2000 ge­ho­ben (wo vor­her, in be­ne­dikts ver­si­on, wir­res.net stand)

dann habe ich ein biss­chen auf dem zeit­strahl rum­ge­klickt und war ei­ner­seits nicht über­rascht, wie vie­le der blogs ver­stor­ben sind und an­de­rer­seits doch über­rascht.

über die frü­he ver­si­on von in­dus­tri­al tech­no­lo­gy & witch­craft, dann auf eine spä­te­re ver­si­on von in­dus­tri­al tech­no­lo­gy & witch­craft ge­langt und dort die­se per­le von heinz er­hard via nip­pes­hex­chen von majo tran­skri­biert:

Der Fi­scher

Das Meer ist an­ge­füllt mit Was­ser
und un­ten ist’s be­son­ders tief,
am Stran­de die­ses Mee­res sass er,
d.h. er lag, weil er ja schlief.

Und noch­mal: Am Mee­re sass er,
d.h. er lag, weil er ja schlief,
und in dem Meer war sehr viel Was­ser
und un­ten war’s be­son­ders tief.

Da plötz­lich teil­ten sich die Flu­ten
und eine Jung­frau kam her­für,
auf ei­ner Flö­te tat sie tu­ten,
das war kein schö­ner Zug von ihr.

Dem Fi­scher ging das Lied zu Her­zen,
ob­wohl sie fal­sche Töne pf­off ---
man sah ihn in das Was­ser ster­zen,
dann ging er un­ter und er­soff.

ich ab mich dann al­ler­dings ge­fragt, ob er­hardt wirk­lich „d.h.“ und „---“ ver­wen­det ha­ben könn­te und goo­gel­te/sterz­te dem ge­dicht nach, bis ich ei­nen (re­la­tiv neu­en) ab­druck in buch­form (sei­te 24) fand. also noch­mal neu set­zen:

Der Fi­scher

(Frei nach Jo­hann Se­bas­ti­an Goe­the)

Das Meer ist an­ge­füllt mit Was­ser
und un­ten ist’s be­son­ders tief,
am Stran­de die­ses Mee­res saß er,
d. h., er lag, weil er ja schlief.
Und nun noch mal: Am Mee­re saß er,
d. h., er lag, weil er ja schlief,
und in dem Meer war sehr viel Was­ser
und un­ten war’s be­son­ders tief.

Da plötz­lich teil­ten sich die Flu­ten
und eine Jung­frau kam her­für,
auf ei­ner Flö­te tat sie tu­ten,
das war kein schö­ner Zug von ihr.
Dem Fi­scher ging das Lied zu Her­zen,
ob­wohl sie fal­sche Töne pf­off – – –
man sah ihn in das Was­ser ster­zen,
dann ging er un­ter und er­soff.


für den mor­gen­spa­zier­gang sind fri­da und ich heu­te mit der sbahn nach froh­nau ge­fah­ren und von dort durch froh­nau und den te­ge­ler forst zu­rück nach te­gel ge­lau­fen.

die ap­ple watch hat ins­ge­samt 8,8 km und fast 10.000 schrit­te auf­ge­zeich­net, nach dem spa­zier­gang hat fri­da bis 16:30 ge­schla­fen. ich ver­mu­te es ist für sie um ein viel­fa­ches an­stren­gen­der an der kur­zen lei­ne zu ge­hen als im frei­lauf zu schnüf­feln, zu stö­bern und jä­ge­rin zu spie­len. wenn sie wie heu­te im wald durch­ge­hend an der kur­zen lei­ne ist und sich auf mich kon­zen­trie­ren muss, dürf­te das sehr an­stren­gend sein. auf der rück­fahrt im bus an ei­nem wahl­kampf­pla­kat vor­bei­ge­kom­men das zwar als CDU pla­kat zu er­ken­nen war, aber sich trotz­dem das CDU-logo spar­te, bzw. das mit 80% trans­pa­renz in der obe­ren, rech­ten ecke ver­steck­te. 


tas­ta­tur­kür­zel

felix schwenzel in über wirres

mir ist auf­ge­fal­len1, dass ich den html-tag <kbd> noch nie rich­tig ge­sty­led hat­te. das habe ich jetzt nach­ge­holt und kann über die tas­ta­tur­kür­zel, die auf wir­res.net funk­tio­nie­ren, schrei­ben.

was ich stän­dig selbst be­nut­ze, ist die tas­te y. die klappt das na­vi­ga­ti­ons­me­nü rechts auf, egal wo ich mich auf der sei­te be­fin­de. was ich auch stän­dig selbst be­nut­ze, ist j/k. auf ar­ti­kel­sei­ten na­vi­giert man da­mit zum vor­he­ri­gen / nächs­ten ar­ti­kel, auf über­sichts­sei­ten scrollt man da­mit von ei­nem bei­trag zum nächs­ten.

eine über­sicht der tas­ta­tur­kür­zel be­kommt man mit ?, und mit x klappt man ar­ti­kel tem­po­rär zu (was über­sichts­sei­ten manch­mal über­sicht­li­cher macht).

(ko­n­a­mi code ist nicht im­ple­men­tiert. der funk­tio­niert aber auf bubbles.) 


  1. an den html-tag <kbd> hat mich die­ser mark­down-edi­tor er­in­nert. den nut­ze ich zwar nicht, aber in den letz­ten ta­gen habe ich sehr oft das pas­te-to-mark­down-fea­ture auf der glei­chen sei­te ge­nutzt. das ist enorm hilf­reich, wenn man for­ma­tier­ten text (mit for­ma­tie­rung oder links) mal eben schnell in mark­down wan­deln will, was ich bei der re­kon­struk­ti­on mei­ner al­ten piqs sehr viel ge­tan habe. ↑︎


13.09.2026

felix schwenzel in notiert

wenn ich eins in den letz­ten jah­ren in der kü­che ge­lernt habe, dann ist es re­zep­te als ein­stiegs­punkt zu neh­men und dass man kei­ne hem­mun­gen beim neu-kom­bi­nie­ren ha­ben soll­te. pes­to kann man zum bei­spiel aus fast al­lem ma­chen: ir­gend­wel­che nüs­se, gu­tes öl, par­me­san und ir­gend­was mit far­be und ge­schmack. das kön­nen, ganz klas­sisch, kräu­ter sein, to­ma­ten oder rote bete. geht al­les, schmeckt al­les. bei sup­pen ist es da glei­che, eine gute ba­sis, eine ein­la­ge da­mit was was zu kau­en hat und ir­gend­was crun­chi­ges.

heu­te habe ich die gute alte blu­men­kohl­sup­pe nach anke grö­ners re­zept wie­der mal ge­macht. die frit­tier­ten rote bete flöck­chen im re­zept sind so un­ge­fähr das le­ckers­te was es gibt, aber wir hat­ten kei­ne rote bete. also hab ich die kör­ner von zwei mais­kol­ben im air­fry­er ge­rös­tet. das er­gab auch eine tol­le mahl­zeit.

dar­über hab ich schon­mal ge­schrie­ben: ro­bert alex­an­ders Blogroll Net­work Map. ich bin da jetzt auch drin und man sieht ein paar re­la­tio­nen des teils der deut­schen blogs­s­hä­re, de­ren teil ich bin. und wenn man sei­nen feed­rea­der rich­tig voll ma­chen will, könn­te man die > 5000 feeds aus der bubbles-blogroll im­por­tie­ren. je­den­falls schön, dass das the­ma blogrolls ge­ra­de so viel auf­merk­sam­keit be­kommt und vie­le men­schen ihre blogrolls auf vor­der­mann brin­gen oder so­gar ma­schi­nen­les­bar ma­chen. ich hab in den letz­ten wo­chen ei­ni­ge neue feeds in mei­nen feed­rea­der ge­wor­fen.

auf emp­feh­lung von b30 hab ich mir auch lire in­stal­liert und tes­te das ge­ra­de. bis­her war ree­der clas­sic der RSS rea­der mei­ner wahl auf dem ta­schen­rech­ner, aber da gibts seit mo­na­ten oder gar jah­ren kei­ne ent­wick­lung mehr und der (new) ree­der ist auch nicht so mein ding.

auf dem lap­top nut­ze ich wei­ter­hin das web­front­end von mi­ni­flux.


ich habe in den letz­ten ta­gen vie­le klei­nig­kei­ten hier an der web­site re­pa­riert und ge­baut, die mich ent­we­der schon län­ger nerv­ten oder die ich mir schon lan­ge wünsch­te. be­son­ders er­freut es mich, dass bei­trä­ge sich jetzt bes­ser un­ter­ein­an­der ver­net­zen. samm­lun­gen ver­wei­sen auf bei­trä­ge und die dann wie­der zu­rück zur samm­lung, ar­ti­kel die ich selbt ver­lin­ke set­zen au­to­ma­tisch eine back­link („sei­ten die hier­her lin­ken“) und sei­ten die ich in ar­ti­kel ein­bet­te ver­wei­sen jetzt auch zu­rück auf die sei­te in der sie ein­ge­bet­tet sind. die­ser ar­ti­kel hat zum bei­spiel schon sehr vie­le back­links ge­sam­melt.

aber am meis­ten freue ich mich über ein klei­nes fea­ture, über das ich mich wun­de­re, dass es mir noch nicht viel frü­her ein­ge­fal­len ist. am fuss je­des bei­trags steht das ver­öf­fent­li­chungs­da­tum. und statt das da­tum ein­fach nur da­hin zu schrei­ben, ver­lin­ken der tag, mo­nat und das jahr auf die je­wei­li­gen ar­chiv­sei­ten. heu­te am 13.09.2026 sähe das so aus. das ist wirk­lich prak­tisch wenn ich zu­fäl­lig auf ei­nem al­ten ar­ti­kel von mir lan­de und se­hen will was ich sonst so an die­sem tag ge­trie­ben habe. zum bei­spiel wa­ren wir heu­te vor 10 jah­ren an die­sem tag in tsche­chi­en.


green­wa­shing kennt ja mitt­ler­wei­le je­der. pink­wa­shing kann­te ich noch nicht, hab ich aber schon öf­ter be­ob­ach­tet (LGBTQ+-freund­lich­keit zu image­zwe­cken her­aus­stel­len). aber wie wür­de man das hier auf dem foto nen­nen? ass­wa­shing er­gibt ja ir­gend­wie kei­nen sinn? 

plakat mit der aufschrift „mario barth’s RTL — wir helfen kindern — kinderhaus“ am romanshorner weg in berlin.

500 ta­ge täg­li­ches log­gen, 531 ta­ge kir­by

felix schwenzel in über wirres

vor 531 ta­gen schrieb ich „hal­lo kir­by“, nach­dem ich wir­res.net mit kir­by wie­der be­lebt hat­te. und seit 500 ta­gen habe ich je­den tag et­was ver­öf­fent­licht. nicht un­be­dingt je­den tag ei­nen text, aber min­des­tens ein bild oder ei­nen che­ckin.

wirres.net statistiken wie „anzahl beiträge im letzten jahr: 911“ als screenshot von der rückseite von wirres.net

ich bin ganz zu­frie­den mit dem, was ich mir hier in den letz­ten letz­ten an­dert­halb jah­ren zu­sam­men­ge­den­gelt habe. auf der vor­der­sei­te sieht’s aus wie das was ich mir als blog vor­stel­le, 1-2 täg­li­che bei­trä­ge in de­nen ich das ab­bil­de was ich ge­se­hen habe, was mich be­schäf­tigt, was ich emp­feh­le, was ich ge­ges­sen habe. da­hin­ter ein wei­te­rer fluss mit book­marks, li­kes oder re­posts von sa­chen die mir be­geg­net sind, aber oft noch un­sor­tiert, un­kom­men­tiert oder zu lieb­los für die vo­der­sei­te sind. die 84 bil­der vom baum den ich mir im letz­ten win­ter vor­ge­nom­men habe je­den tag wenn ich dran vor­bei­kom­me zu fo­to­gra­fie­ren muss nicht je­der se­hen. aber für mich ist es die wie­der­ent­de­ckung des logs in web­log. in die glei­che ker­be (log­gen) fällt mein me­di­en­me­nü oder me­di­en­log, in dem ich fil­me, se­ri­en und bü­cher log­ge, die ich ge­se­hen oder ge­le­sen habe. tat­säch­lich tau­chen dort seit ja­nu­ar nur fil­me und se­ri­en und you­tube-stun­den auf, die ich mit dem lap­top ge­se­hen habe. kei­ne bü­cher. ob­wohl ich im märz ein buch an­ge­fan­gen habe. und im sep­tem­ber gleich zwei. zu­en­de ge­le­sen hab ich seit jah­ren keins mehr (aber ich bin dran).

aber das ist ja der witz an der sa­che mit dem log­gen: mir selbst vi­sua­li­sie­ren wo­mit ich mei­ne zeit ver­bracht habe und wo­mit nicht und wo die­se zeit hin ist. ei­gent­lich war das von an­fang an eine mo­ti­va­ti­on für mich ins in­ter­net zu schrei­ben: wenn die zeit schon mit stei­gen­dem tem­po an mir vor­bei­rauscht, dann we­nigs­ten die eine oder an­de­re er­in­ne­rung fest­hal­ten.

wenn ich mir den ak­ti­vi­täts­gra­phen der letz­ten 12 mo­na­te an­se­he, er­ken­ne ich auch, dass ich seit dem früh­jahr auch mehr uns mehr auf den ge­schmack kom­me. die fel­der wer­den hel­ler, ich ver­öf­fent­li­che also auch mehr und mehr.

screenshot einer grafik auf der rückseite, die für jeden der vergangenen 365 tage einen punkt anziegt der für die anzahl postings auf der vordersete steht (je mehr, desto heller)

nut­ze ich KI? klar, vor al­lem im ma­schi­nen­raum. wäh­rend ich frü­her die­se web­sei­te mit hil­fe von ge­goo­gel­ten code­schnip­seln zu­sam­men­den­gelt habe, über­las­se ich den gross­teil des co­dings mitt­ler­wei­le di­ver­sen KI-mo­del­len. das prin­zip ist das glei­che wie frü­her: ich stel­le mich mit mei­nen ideen auf die schul­tern von an­de­ren, die das mit dem coden bes­ser kön­nen, um mei­ne ideen um­zu­set­zen. ich lese zwar wei­ter­hin, wie frü­her, lie­bend gern den quell­code von web­sei­ten und ver­su­che zu ver­ste­hen wie din­ge funk­tio­nie­ren, ich stau­ne, wenn ich CSS-, mi­cro­for­mat- oder json-ld-spe­zi­fi­ka­tio­nen lese, ich freue mich über denk­ar­beit, die an­de­re in plug­ins ste­cken und die ich dann ad­ap­tie­ren kann, aber ei­gent­lich ist das prin­zip, wie ich mei­ne web­sei­te baue, seit 30 jah­ren un­ver­än­dert: ich ko­pie­re und steh­le code um dar­aus was ei­ge­nes zu ma­chen. mit KI geht das gan­ze nur ei­nen ti­cken schnel­ler.

ob ich da­mit im jobs’schen/pi­cas­so’schen sin­ne ein good oder gre­at ar­tist oder gar kein ar­tist bin, weiss ich auch nicht.

Good ar­tists copy, gre­at ar­tists ste­al.

was zählt: ich hab mir mein haus selbst ge­baut, auch wenn mir da­bei sehr, sehr vie­le an­de­re ge­hol­fen ha­ben, de­ren code ent­we­der open-sourced ist, goo­g­le­bar war oder von LLMs zum ler­nen ge­nutzt wur­de. um­ge­kehrt hel­fe ich (hof­fent­lich) an­de­ren, auch was ei­ge­nes zu bau­en, in­dem ich mei­ne ideen hier frei ver­füg­bar hin­aus­po­sau­ne.

und für re­cher­che nut­ze ich KI na­tür­lich auch. oder wie nennt man das, wenn man et­was weiss, mal ge­hört hat, sich aber nicht mehr ge­nau er­in­nern kann? ge­nau da­für nut­ze ich auch im­mer wie­der LLMs.

wie hat das ste­ve jobs sagt, „xx ko­pie­ren, künsl­ter klaub­ne bei den bestenb?“

Du meinst sehr wahr­schein­lich das Zi­tat, das oft Ste­ve Jobs zu­ge­schrie­ben wird:

“Good ar­tists copy, gre­at ar­tists ste­al.”

Jobs ver­wen­de­te die­se For­mu­lie­rung 1996 in ei­nem In­ter­view und be­zog sie auf die Idee, sich von her­vor­ra­gen­den Ar­bei­ten an­de­rer in­spi­rie­ren zu las­sen und dar­aus et­was Ei­ge­nes zu schaf­fen. Der Satz stammt al­ler­dings nicht ur­sprüng­lich von Jobs; er wird häu­fig Pa­blo Pi­cas­so zu­ge­schrie­ben, wo­bei auch die­se Zu­schrei­bung nicht ein­deu­tig be­legt ist.

an­de­rer­seits ist die nut­zung von KI für sol­che fra­gen manch­mal auch quatsch. kagi und goog­le hät­ten mir mit dem glei­chen wort­laut der fra­ge auch hel­fen kön­nen. kagi prä­sen­tiert das er­geb­nis al­ler­dings in such­er­geb­nis­sen, goog­le als KI zu­sam­men­fas­sung.


ich ko­che üb­ri­gens ge­nau­so, wie ich blog­ge. ei­ner­seits su­che ich nie per­fek­ti­on, son­dern im­mer ef­fi­zi­enz, an­de­rer­seits nehm ich den gan­zen auf­wand in kauf, da­mits mir schmeckt und freue mich, wenns auch an­de­ren oder der bei­fah­re­rin schmeckt. auch was ich ko­che oder blog­ge hat oft den glei­chen ur­sprung: die bei­fah­re­rin sagt ge­le­gent­lich: „mach doch mal chi­li con car­ne“ oder sucht mir re­zep­te raus und ich guck dann was ich draus ma­che. ist beim blog­gen nicht an­ders: ir­gend­je­mand macht xy im in­ter­net und ich gu­cke was ich dar­aus ma­che.

ges­tern dach­te ich mir: war­um chi­li con car­ne a la ja­mie oli­ver ei­gent­lich über­haupt ko­chen? also gabs ges­tern zum abend­es­sen ex­tra fein ge­wür­fel­te rote zwie­bel mit ei­ner dose mut­ti-to­ma­ten, ei­ner klei­nen dose ki­cher­erb­sen, ei­ner dose schwar­zen boh­nen, et­was do­sen­mais (ab­wei­chend vom ori­gi­nal­re­zept), et­was bal­sa­mi­co, et­was so­ja­sauce, et­was kreuz­küm­mel, et­was zimt und wie er­war­tet er­gab das ein sehr le­cke­res, gaz­pachio-ar­ti­ges ge­richt. fri­sche, fein­ge­wür­fel­te pa­pri­ka hät­te dem gan­zen auch gut ge­tan, hat­ten wir aber nicht mehr. heu­te früh hab ich den rest von ges­tern abend mit sa­la­mi-wür­feln ver­län­gert. chi­li con sa­la­mi war auch gut. 


ch­an­ge­log 03.09.2026

felix schwenzel in über wirres

ich habe schon lan­ge nicht mehr do­ku­men­tiert was ich hier im ma­schi­nen­raum ge­trie­ben habe.

was ich schon lan­ge mit mir rum­ge­tra­gen habe und jetzt, nach ei­ner in­spi­ra­ti­on von rast und rost, end­lich so um­ge­setzt habe, dass es mich er­freut: samm­lun­gen.

ei­gent­lich hab ich das jetzt schon ein paar wo­chen, aber die re­zi­pro­ki­tät hab ich erst in den letz­ten ta­gen um­ge­setzt. ein ar­ti­kel, der sich in ei­ner samm­lung be­fin­det, zeigt das un­ter der über­schrift mit ei­nem hin­weis und link auf die samm­lungs­sei­te an. das ist zwar schon re­zi­prok, aber auch sehr sub­til. we­ni­ger sub­til ist (jetzt neu) eine lis­te der gan­zen samm­lung un­ter al­len ar­ti­keln ei­ner samm­lung. so sieht das zum bei­spiel un­ter dem chi­li con car­ne re­zept aus:

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das ist die re­zept­samm­lung und das die über­sicht mei­ner bis­he­ri­gen samm­lun­gen.


bei kott­ke.org hab ich den fi­xen „via“-link ge­klaut. ein via kann ich na­tür­lich auch wie in den letz­ten 30 jah­ren im fliess­text set­zen, aber so for­ma­li­si­ert, mit ei­nem feld im ba­ckend fin­de ich das auch sehr gut, ge­ra­de zum bei­spiel für kur­ze emp­feh­lun­gen, zu de­nen ich gar nicht viel schrei­be (bei­spiel).


ich kann jetzt aus dem ba­ckend fo­tos zu in­sta­gram und grain schi­cken. grain ist ei­ner der we­ni­gen AT­mo­sphe­re diens­te die nicht schnarch­lang­sam sind und mir im­mer noch sehr gut ge­fal­len. grain ist wie in­sta­gram frü­her war.


ne­ben fett, kur­siv oder durch­ge­stri­chen, kann ich jetzt auch text high­ligh­ten.


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und na­tür­lich der aus mei­ner pri­mä­ren blogrol­le ge­ne­rier­ten rea­der. ich be­ob­ach­te mich da­bei, wie ich den rea­der ziem­lich oft nut­ze, ob­wohl die feeds auch alle in mei­nem re­gu­lä­ren feed­rea­der sind. aber es ist schön mal schnell nach­zu­se­hen, ob in den blogs, die ich ger­ne lese, was neu­es steht. und so zwin­ge ich mich auch, öf­ter mal die web­sei­ten zu be­su­chen, als nur im­mer al­les in mei­nem feed­rea­der zu le­sen.

was ich auch toll fin­de, dass die blogrol­len jetzt nach letz­ter ak­ti­vi­tät sor­tiert sind. al­pha­be­tisch oder nach prä­fe­renz sor­tie­ren ist so un­ge­recht. aber die sor­tie­rung ih­rer nach­bar­schaft nach be­zeich­nungs­län­ge von frau klug­sch­eis­ser ge­fällt mir auch sehr. 



nied­rig­schwel­li­ge kom­men­ta­re

felix schwenzel in über wirres

via benedikt.io

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clau­dia hat auf­ge­schrie­ben, was sie beim kom­men­tie­ren (in blogs) nervt. von mei­nen vor­he­ri­gen kom­men­tar­sys­tem war sie (zu recht) ge­nervt. mit der ein­bin­dung von isso ist sie zu­frie­den, aber ich selbst auch.

ob­wohl ich isso jetzt seit fast zwei mo­na­ten in be­trieb habe, ist hier noch kein spam-kom­men­tar ge­lan­det. das mag dar­an lie­gen, dass es (der­zeit noch) aus­schliess­lich über ja­va­script funk­tio­niert. das nervt clau­dia nicht, aber an­de­re — und ich möch­te das lang­fris­tig noch än­dern. an­sons­ten habe ich isso wirk­lich nied­rig­schwel­lig kon­fi­gu­riert: wer min­des­tens drei zei­chen kom­men­tar ein­gibt, kann das for­mu­lar und da­mit ei­nen kom­men­tar ab­schi­cken. die an­ga­be des na­mens, der email­ad­res­se oder der ei­ge­nen web­site ist op­tio­nal. so oder so gibts eine vor­schau und die op­ti­on den kom­men­tar 30 mi­nu­ten lang (nach der ver­öf­fent­li­chung) zu edi­tie­ren (über ei­nen coo­kie). mark­down ist un­ter­stützt, links wer­den klick­bar, le­dig­lich der hin­weis dar­auf, dass mark­down un­ter­stützt wird, fehlt noch. wo­bei ich glau­be, dass, aus­ser ein paar spe­zia­lis­ten, oh­ne­hin nie­mand weiss was mark­down ist.

je­den­falls den­ke ich, clau­dia hat recht. ich fin­de es auch ex­trem ner­vig, wenn man ei­nen kom­men­tar schreibt und nach dem sen­den ent­we­der nix pas­siert oder ein hin­weis auf mo­de­ra­ti­on er­scheint. wenn schon mo­de­ra­ti­on, dass könn­te der kom­men­tar mir selbst doch we­nis­tens wei­ter an­ge­zeigt wer­den?

ich kom­men­tie­re schon län­ger so, dass ich kom­men­ta­re, die ich an­ders­wo hin­ter­las­se, auch hier ver­öf­fent­li­che. wie al­les was ich hier ma­che, ma­che ich das na­tür­lich in ers­ter li­nie für mich selbst. so kann ich spä­ter schau­en ob es ant­wor­ten gab, ob die mo­de­ra­ti­on er­folg­reich war oder ge­lösch­tes zu­min­dest bei mir selbst be­hal­ten. und für die eine oder an­de­re per­son mag es so­gar in­ter­es­sant sein zu se­hen, was ich an­ders­wo ins in­ter­net schrei­be.

aber am liebs­ten ist mir das kom­men­tie­ren per web­men­ti­on. das geht nicht über­all, aber zum bei­spiel bei eay.de oder dem kopf­zei­ler. ich schrei­be aber beim web­men­ti­on-kom­men­tie­ren nicht nur eine ant­wort un­ter ei­nen frem­den bei­trag, son­dern ich be­hal­te auch die fä­hig­keit den zu edi­tie­ren oder zu lö­schen. das fin­de ich ziem­lich sen­sa­tio­nell. mit word­press kann man das kom­men­tie­ren per web­men­ti­on mit (na­tür­lich) mat­thi­as pfef­fer­les in­die­web-plug­in kon­fi­gu­rie­ren, mit kir­by und ein biss­chen hand­ar­beit hilft ei­nem mau­rice renks in­die­con­nec­tor.


was mich im ge­gen­teil zu clau­dia nicht nervt: wenn man gar nicht kom­men­tie­ren kann.

Kom­men­tie­ren un­mög­lich: Blogg doch selbst, steht dann z.B. da. Ok, al­les klar, ich lese dann aber auch nicht mehr mit. Für mich sind Blogs die ein­zig ver­blie­be­nen Me­di­en, wo noch gute Ge­sprä­che mög­lich sind – kei­ne Wand­zei­tun­gen.

die ge­sprä­che sind ja im­mer noch mög­lich. die­sen ser­mon hier möch­te ich nicht un­ter clau­di­as ein­trag pos­ten, aber trotz­dem ist die­ser bei­trag auch ein kom­men­tar. clau­dia wird die­sen ar­ti­kel se­hen, ent­we­der in ih­ren re­fe­rern oder bei riv­va. oder weil sie hier zu­fäl­lig mal rein­ge­schaut hat. das ist ja das tol­le am in­ter­net, an links, an ei­enr wand­zei­tung. be­steht al­les ir­gend­wie aus ge­sprä­chen und kom­men­ta­ren. 


samm­lun­gen

felix schwenzel in über wirres

nach­dem ich vor ein paar ta­gen im 2005er ar­chiv die­ser web­sei­te ge­wühlt habe und drü­ber ge­schrie­ben habe, konn­te ich in den letz­ten ta­gen ei­nen 20 jah­ren al­ten punkt von mei­ner to­fo­lis­te strei­chen: die bei­trä­ge die ich da­mals ins wahl­blog.de ge­schrie­ben habe auf wir­res.net ko­pie­ren.

weil das schnell un­über­sicht­lich wur­de habe ich eine samm­lungs­sei­te ver­fasst, die das al­les bün­delt: samm­lung #wahl05

samm­lun­gen sind eine idee die mir frank west­phal min­des­tens ein­mal ins ohr ge­legt hat. die samm­lungs­sei­te habe ich als ein­fa­chen blog­bei­trag an­ge­legt, aber alle in ihr er­wähn­ten oder re­le­van­ten bei­trä­ge lin­ken auf den ar­ti­kel­sei­ten wie­der zu­rück auf die samm­lung (bei­spiel). so eine art kon­text-klam­mer fin­de ich gut.

weil ich ge­ra­de da­bei war zu schau­en was ich sonst noch so über par­tei­ta­ge schrieb, fiel mir auf wie nö­tig sol­che über­sicht­sei­ten sind. ich er­in­ner­te mich, dass ich in den fol­ge­jah­ren noch ein paar mal auf par­tei­ta­gen war und dar­über schrieb. aber so rich­tig zu­recht­ge­fun­den habe ich mich in mei­nem ar­chiv nicht. also habe ich das mal et­was sor­tiert und für die an­de­ren par­tei­ta­ge eine ei­ge­ne samm­lung an­ge­legt: samm­lung par­tei­ta­ge

in der #wahl05 samm­lung schrieb ich, dass ich zwar das ar­chiv auf­ge­räumt und et­was struk­tu­riert habe, die wahl­blog­sei­ten aber wei­ter­hin für such­ma­schi­nen in­de­xie­rung sper­re:

das ar­chiv dient mei­nem pri­vat­ver­gnü­gen und ich emp­feh­le nie­man­dem den al­ten scheiss von mir zu le­sen (ob­wohl es teil­wei­se ganz amü­sant zu le­sen ist).

so wie ich vor 20 jah­ren schrieb, wür­de ich heu­te nicht mehr schrei­ben, aber in 20 jah­ren wer­de ich das si­cher noch­mal in­ter­es­si­ert le­sen. so wie ich es jetzt, 20 jah­re spä­ter auch noch­mal (fast) al­les ge­le­sen habe. aber sonst muss das wirk­lich kei­ne(r) le­sen, auch wenns geht. 


wer be­sucht wir­res.net

felix schwenzel in über wirres

ich habe cur­sor mal mei­ne apa­che logs aus­wer­ten las­sen, wer in den letz­ten 14 ta­gen hier sei­ten auf­ge­ru­fen hat. wie man sieht, ma­chen of­fen­bar such­ma­schi­nen-in­dex­er und ech­te be­su­cher nur ei­nen sehr klei­nen teil aus. den gröss­ten bat­zen ma­chen hier täg­lich so um die 40-50 tau­send bots oder scrip­te aus. im prin­zip habe ich hier ein rie­si­ges cache-warm­ing bot­netz.

RSS feeds häu­fig und von über­all aus ab­zu­ru­fen ist durch­aus im sin­ne des er­fin­ders, aber wenn man das auf mi­nu­ten run­ter­rech­net, sind das im schnitt acht ab­ru­fe mei­ner RSS feeds pro mi­nu­te.

bots & scripts LLM in­dex­er hu­mans Σ
sei­ten 43.000 4.800 4.200 400 52.400
RSS 10.900 - - 1.000 11.900
.md 180 - 30 - 210
sum­me 54.080 4.800 4.230 1.400 64.510

ei­gent­lich woll­te ich se­hen, wie die mark­down-da­tei­en an­ge­nom­men wer­den. es zeigt sich: nicht schlecht, im schnitt 200 auf­ru­fe pro tag, aber nichts ge­gen den ab­ruf von 50 tau­send html-sei­ten durch bots, scra­per und in­dex­er. die „hu­mans“ zah­len sind auch eine op­ti­mis­ti­sche nä­he­rung. das ma­to­mo-pi­xel das ich in den RSS feed ge­packt habe tählt um die 400 RSS le­ser täg­lich, aber da mein ma­to­mo-host stats.wir­re.net auf ein­schlä­gi­gen ad- und tra­cker­blo­cker lis­ten steht, dürf­te 1000 le­ser un­ge­fähr und mit et­was op­ti­mis­mus pas­sen. die 400 mensch­li­chen sei­ten-le­ser sind der täg­li­che schnitt laut ma­to­mo ohne op­ti­mis­mus zu­schlag.

tl;dr: i’m blog­ging for the bots


in­ter­es­sant fin­de ich, dass re­zep­te mitt­ler­wei­le dank goog­le die meist­be­such­ten sei­ten hier sind (aus­ser der start­sei­te). die zah­len sind auch aus den letz­ten ta­gen auf die uni­que pa­ge­views pro tag run­ter­ge­rech­net.

Page Title Uni­que Pa­ge­views
wir­res.net — fach­blog für ir­rele­vanz 84
was­ser­me­lo­nen­sa­lat nach ot­to­lenghi 24
ge­rös­te­ter spitz­kohl aus der heiss­luft­frit­teu­se 22
schnel­le gur­ken­sticks mit knob­lauch 7
kraut­sa­lat aus spitz­kohl nach tim mäl­zer 6

tl;dr: goog­le schickt su­chen­de nur noch auf re­zep­te. 


di­gi­ta­le un­ab­hän­gig­keit

felix schwenzel in artikel

ich hab in den letz­ten mo­na­ten im­mer wie­der über­legt wie ich ar­ti­kel von hier auf in­sta­gram brin­gen kann oder um­ge­kehrt. auf in­sta­gram habe ich im­mer noch vie­le men­schen die mir fol­gen, oder bes­ser ge­sagt, die auf pflan­zen­bil­der und sel­fies von mir re­agie­ren. in­sta­gram selbst nut­ze ich selbst so gut wie gar nicht mehr, weil ich mich im­mer är­ge­re wenn ich die app of­fen habe und ver­führt wer­de kur­ze vi­de­os in mich rein­zu­stop­fen. zack sind 30, 40 mi­nu­ten vor­bei und ich är­ge­re mich, dass ich mei­ne zeit nicht selbst­be­stimmt ver­schwen­det habe.

die schwie­rig­kei­ten die in­sta­gram ei­nem in den weg legt wenn es dar­um geht ei­ge­ne in­hal­te von in­sta­gram zu­rück­zu­ho­len sind er­staun­lich. in­sta­gramm gibt sich sehr viel mühe öf­fent­li­che bei­trä­ge nicht au­to­ma­tiert aus­les­abr zu ma­chen, aus­ser man heisst goo­gle­bot. je­den­falls hab ich mehr oder we­ni­ger auf­ge­hört auf in­sta­gram zu pos­ten, weil das ko­pie­ren der bei­trä­ge von in­sta­gram hier­her zu müh­sam wur­de und um­ge­kehrt nicht mög­lich ist.

aus­ser man wan­delt sein in­sta­gram­kon­to in ein pro­fes­sio­nel­le kon­to um, mel­det sich bei face­book als ent­wick­ler an, ver­knüpft sein face­book und in­sta­gram­kon­to und stellt an ei­ni­gen stell­sch­ra­ben rum. nach lan­gem zö­gern hab ich das jetzt ge­macht und kann bei­trä­ge von hier ein­fach auf in­sta­gram pos­ten — per knopf­druck im kir­by ba­ckend.

im in­die­web nennt man das pos­se: „Pu­blish (on your) Own Site, Syn­di­ca­te El­se­whe­re“

ich ver­öf­fent­li­che also hier ein foto und von hier dann zu mast­o­don, blues­ky, stan­dard.site — und jetzt auch zu in­sta­gram. und jetzt wo ich über meta/face­book auch ein­ge­schränk­ten zu­gang zur API habe, kann ich auch kom­men­trae von in­sta­gram hier­her­ho­len.

so nut­ze ich zwar meta/face­book/in­sta­gram, aber wenn die mich mor­gen sper­ren sol­ten oder ich sie oder meta ver­en­det oder nur noch span­ner-bril­len ver­kauft ist mir das egal — weil ich nix ver­lie­re.


ich bin kein freund da­von zu be­haup­ten sei ir­gend­was oder gar al­les bes­ser ge­we­sen. aber den zu­stand der isn­ta­gram-app, bzw. der in­sta­gram-time­line, wür­de ich schon ger­ne be­kla­gen. al­les ist un­über­sicht­lich ge­wor­den, stän­dig will mir je­mand was ver­kau­fen oder mich hyp­no­ti­sie­ren und mei­ne auf­merk­sam­keit ab­sau­gen.

wie wohl­tu­end ist da zum bei­spiel grain: ein ver­ti­ka­ler, scroll­ba­rer srei­fen mit fo­tos, nichts als fo­tos. und: dark mode, herz­chen zum drü­cken und … fo­tos. ich schlei­che zwar seit wo­chen durch die AT­mo­sphe­re, aber auf grain hat mich heu­te noch­mal pxlnv.com ge­stupst.

weil grain auf dem AT­pro­to­koll ba­siert und die fo­tos und me­ta­da­ten auf mei­nem, bzw. dem PDS von blues­ky spei­chert, kann ich kir­by auch ein­fach bei­trä­ge auf grain pos­ten las­sen (in­dem kir­by eing­ach im rich­ti­gen for­mat/sche­ma me­ta­da­ten und ei­nen blob spei­chert). auch das geht aus dem kir­by-ba­ckend per knopf­druck und sieht dann so aus.


war­um nicht pi­xel­fed? ich wür­de sa­gen weil es mei­nem ver­ständ­nis von di­gi­ta­ler un­ab­hän­gig­keit wi­der­spricht mir ein wei­te­res so­cial me­dia kon­to an­zu­le­gen nur um ei­nen wei­te­ren aus­ga­be­ka­nal für das zu ha­ben was ich hier auf wir­res.net und mei­ner ei­ge­nen fe­di­ver­se go­to­so­cial in­stanz schon habe. bei grain hin­ge­gegn mel­de ich mich mit mei­nem vor­han­de­nen blues­ky-kon­to an und dort, auf dem blues­ky PDS wird das auch al­les ge­spei­chert und ich kann mit den da­ten ma­chen was ich will. kei­ne rei­bung, kein zu­sätz­li­cher log­in, kein zu­sätz­li­cher API key, ein­fach ein wei­te­rer ka­nal.


weil es so ein­fach ist bei diens­ten mit­zu­ma­chen, die auf dem AT­pro­to­koll auf­set­zen, hab ich mir ge­dacht mal alle pro­fi­le die ich im lauf der zeit an­ge­legt habe auf­zu­lis­ten. das ist auch ganz ein­fach, in­dem ich in mei­nen PDS gu­cke.


ich weiss nicht ob mein ver­ständ­nis von un­ab­hän­gig­keit rich­tig ist oder der rei­nen leh­re ent­spricht, aber die­ses pos­sen fühlt sich gut an. al­les zu­hau­se an ei­nem ort zu ha­ben und da wo es geht, da wo es viel­leicht wen in­ter­es­si­ert, auch mei­nen quark hin­schie­ben zu kön­nen. oder eben auch nicht. wie­die­wied es mir ge­fällt. 


aus den ma­schi­nen­räu­men

felix schwenzel in über wirres

ges­tern mach­te mich der übel­lau­nig ins in­ter­net schrei­ben­de, aber sehr freund­lich in emails schrei­ben­de un­sto­ry.eu dar­auf auf­merk­sam, dass er ge­le­gent­lich sei­ten löscht und jetzt ei­ner mei­ner links ins lee­re zei­gen wür­de. das ver­an­lass­te mich dazu eine funk­ti­on hier nach­zu­rüs­ten, die nach der ver­öf­fent­li­chung ei­nes bei­trags eine war­te­schlan­ge mit al­len links des bei­trags füllt und bei ar­chi­ve.org an­fragt ob die ver­link­ten sei­ten im ar­chi­ve.org ge­spei­chert wer­den kön­nen.

vor­her hat­te ich mal über­legt ob ich das html von links oder book­marks ein­fach bei mir si­chern soll­te, aber das er­schien mir bei nä­he­rer be­trach­tung im­mer zu kom­plex und kom­pli­ziert.


VW hat die API bei der ich und vie­le an­de­re ihre fahr­zeug­da­ten ab­ge­holt ha­ben mehr oder we­ni­ger ge­killt. die be­grün­dung ist wohl mehr si­cher­heit oder so, aber de fac­to kann ich jetzt we­der den la­de­stand, das odo­me­ter, bzw. den sta­tus un­se­res au­tos nicht mehr in au­to­ma­tio­nen ver­wen­den. auch die na­vi­ga­ti­ons- und la­de­pla­nungs app pump, die wir seit ei­nem jahr nut­zen, funk­tio­niert da­mit für uns nicht mehr. sie zeigt den la­de­stand un­se­res au­tos jetzt kon­stant mit 27% an. die ver­kack­te VW-app funk­tio­niert na­tür­lich wei­ter­hin, was bes­ser als gar nichts ist, aber das ist schon ziem­lich arschig von VW so zu agie­ren.

ein biss­chen re­cher­che zeig­te, dass es ein paar work­arounds gibt, der work­around den ich am in­ter­es­san­tes­ten fand war, dass der strom­an­bie­ter tib­ber of­fen­bar als ei­ner der we­ni­gen „part­ner“ wei­ter­hin (oder wie­der) zu­gang zu VW-fahr­zeug­da­ten hat. und tib­ber bie­tet wie­der­um ei­nen API zu­gang zu sei­nen da­ten an. die zap­fe ich jetzt er­satz­wei­se an und habe jetzt zu­min­dest wie­der den la­de­zu­stand, die reich­wei­te und die info ob das auto ge­ra­de lädt oder nicht im home as­sistant. da­mit kann ich wie­der­um die API von abrp be­spie­len und wie­der mit abrp la­de­pla­nung ma­chen.


seit dem ich vie­le sei­ten als mark­down an­bie­te und eine llms.txt an­bie­te, habe ich das ge­fühl, dass der druck den KI-craw­ler auf die web­site aus­üben stark nach­ge­las­sen hat. da­vor kam es im­mer wie­der vor, dass craw­ler sich durch die ar­chiv-pa­gi­nie­rung wühl­ten und da­mit den ser­ver quäl­ten.


shel­lies sind wirk­lich klein. ich habe eine alte ikea-lam­pe, die ei­gent­lich mit ha­lo­gen-leucht­mit­teln be­trie­ben wer­den soll auf LEDs um­ge­stellt. da­für muss­te ein neu­er tra­fo her und da­mit man die lam­pe dim­men und schal­ten kann, habe ich ne­ben dem neu­en tra­fo auch noch ei­nen shel­ly ins lam­pen­ge­höu­se ein­ge­baut be­kom­men. 



im­mer an die le­sen­den den­ken …

felix schwenzel in über wirres

trotz ver­schie­dens­ter me­tri­ken die ich hier er­fas­se habe ich we­nig ah­nung wo­her mein pu­bli­kum kommt, was es er­war­tet, was den men­schen ge­fällt oder miss­fällt. alle was ich habe sind ah­nun­gen. des­halb ge­stal­te ich den gan­zen scheiss hier fast aus­schliess­lich so, wie ich es mag wenn ich web­sei­ten be­su­che.

ich mag mi­ni­ma­lis­ti­sche web­sei­ten, bei de­nen die in­hal­te im vor­der­grund ste­hen und nicht das bei­werk, die mich nicht nach coo­kie- oder track­ing-zu­stim­mung fra­gen, die re­la­tiv schnell la­den, im desk­top brow­ser ge­nau so gut funk­tio­nie­ren wie auf dem te­le­fon oder ta­blet, die ich per RSS oder im rea­der-mo­dus le­sen kann, die dunk­len hin­ter­grund ha­ben (wenn ich das will). spon­tan fal­len mir als vor­bil­der dar­ing-fire­ball und das couch­blog ein. wenn ich et­was län­ger nach­den­ke fal­len mir auch nur das couch­blog und dar­ing-fire­ball ein. wenn ich dann auf mei­ne blogrol­le schaue, fal­len mir ein paar mehr ein kon­ne­xus.net, flo­ri­an.pho­to, eay.cc, vowe.net, knus­per­ma­gi­er.de oder an­mut­und­de­mut.de.

in der vor­he­ri­gen ver­si­on vom couch­blog hab ich erst­mals vom 512kb.club ge­hört. ich glau­be nico hat das 512kb.club-ban­ner in der ak­tu­el­len (wie­der) word­press-ver­si­on run­ter­ge­nom­men, weil er sich nicht mehr qua­li­fi­ziert. ich qua­li­fi­zier­te mich nicht mal an­satz­we­sie mit ei­ner start­sei­te, die in­iti­al 3-7mb da­ten lädt. aber jetzt doch, mit mei­ner mi­ni­mal­ver­si­on die wahr­schein­lich noch ganz gut op­ti­mier­bar ist und im prin­zip aus mark­down da­tei­en be­steht, die per ja­va­script zu html ge­zau­bert wer­den:

wir­res.net/in­dex.md.html ist ge­ra­de mal 190kb gross. und sie ent­hält trotz­dem links zu über 700 ar­ti­keln die dann auch je­weils nicht viel mehr als 70 bis 480kb la­den (je nach­dem ob und wie­vie­le fo­tos ein­ge­bet­tet sind).

ich habe so eine ah­nung dass mein an­ge­bot von mark­down-ver­sio­nen oder ei­ner mi­ni­ma­lis­ti­schen ver­si­on so gut wie nie­man­den in­ter­es­si­ert. aber ich denk ja nicht nur an mensch­li­che be­su­cher, son­dern auch an au­to­ma­ten. ich sehe täg­lich 400 bis 1500 ein­zel­ne ab­ru­fe von mark­down-ver­sio­nen mei­ner bei­trä­ge. ob sich das gan­ze ge­we­se um sol­che op­ti­mie­run­gen lohnt ist eine an­de­re fra­ge. aber die­se fra­ge stellt sich ja auch beim ver­fas­sen von tex­ten oder kom­men­ta­ren. man weiss nie ob’s ir­gend­wem ge­fällt und wenn ja wie­viel.

des­halb bleibt mir nicht viel an­de­res üb­rig als mich zu be­mü­hen und ge­le­gent­lich an die lsen­den zu den­ken. heu­te habe ich noch­mal an die le­sen­den ge­dacht. beim goog­le page speed test mei­ner mi­ni­mal-über­sicht­sei­te …

page speed insights für https://wirres.net/index.md.html (100% leistung, 96% barrierefreiheit, 100% best practices, 91% seo, 3/3 agentisches browsing)

… sah ich heu­te näm­lich et­was neu­es: „agen­ti­sches brow­sen“. ein punkt von drei­en gibts für:

Wenn dei­ne llms.txt-Da­tei nicht den Emp­feh­lun­gen ent­spricht, kön­nen Lar­ge Lan­guage Mo­dels mög­li­cher­wei­se nicht nach­voll­zie­hen, wie dei­ne Web­site ge­crawlt oder für das Trai­ning ver­wen­det wer­den soll. Die llms.txt-Da­tei muss eine Mark­down-Da­tei sein, die min­des­tens eine H1-Über­schrift ent­hält.

die hab ich den llms dann gleich mal ge­baut: wir­res.net/llms.txt
und wo ich ge­ra­de da­bei war auch noch eine hu­mans.txt: wir­res.net/hu­mans.txt

ich wei­ge­re mich ja mei­ne web­sei­te nach goog­le vor­ga­ben aus­zu­rich­ten, aber ge­le­gent­lich den emp­feh­lun­gen die die page speed in­sight aus­spre­chen zu fol­gen kann sich doch loh­nen (für die in­de­xier­bar­keit, aber auch le­sen­den-freund­lich­keit). für die auf­find­bar­keit von wir­res.net in der goog­le-su­che lohnt es sich mo­men­tan le­dig­lich für re­zep­te.

bing hat bis­her mei­ne re­zep­te (gröss­ten­teils) tap­fer igno­riert. in den web­mas­ter tools emp­fiehlt bing sehr ein­dring­lich in­dex now zu nut­zen. weil das von mir ein­ge­setz­te seo-plug­in das ei­gent­lich kann, habe ich das schon vor vie­len mo­na­ten ak­ti­viert.

das pro­blem war nur: hat nicht funk­tio­niert. die­se wo­che habe ich das mal de­bug­ged und re­pa­riert. und seit ich jetzt bei je­dem neu­en oder ge­än­der­ten ar­ti­kel bing und den bei in­dex-now an­ge­schlos­se­nen such­ma­schi­nen ei­nen ping sen­de, fin­det man bei ei­ner su­che nach „was­ser­mel­do­nen­sa­lat ot­to­lenghi“ auch wir­res.net ganz oben.


ich has­se es, wenn bei­trä­ge in blogs mit ei­nem call to ac­tion en­den. das riecht so llm-ig oder seo-ig. aber es wür­de mich wirk­lich sehr in­ter­es­sie­ren was dir, lie­ber le­ser, lie­be le­se­rin an wir­res.net fehlt oder dich nervt. die au­to­ma­ten ge­ben mir be­reit­wil­lig aus­kunft dar­über. aber die hu­mans eher we­nig. aber da mich jetzt alle hu­mans mit ak­ti­vier­tem ja­va­script mit leich­tig­keit in den kom­men­ta­ren er­hel­len oder be­schimp­fen kön­nen, wür­de ich mich über feed­back sehr freu­en. 


da­ten­schutz, er­klä­rung, is­so und so

felix schwenzel in über wirres

we­gen des neu­en kom­men­tar­sys­tems habe ich ge­dacht, ich müs­se noch­mal mei­ne da­ten­schutz­er­klä­rung an­se­hen und ge­ge­be­nen­falls er­gän­zen. statt mir halb­wis­sen zu­sam­men­zu­goog­len habe ich die hil­fe von chatgpt und gem­ni­ni in an­spruch ge­nom­men um mit de­ren halb­wis­sen die an­mer­kun­gen zum da­ten­schutz ein biss­chen um­zu­for­mu­lie­ren, zu kür­zen und vor al­lem ver­ständ­li­cher zu ma­chen. ich fin­de das ist ganz gut ge­lun­gen. da­nach habe ich cur­sor die er­klä­rung noch­mal au­di­tie­ren las­sen und noch ein paar ganz gute hin­wei­se er­hal­ten.

isso setzt beim kom­men­tie­ren tat­säch­lich ei­nen coo­kie. der au­then­ti­fi­ziert die kom­men­tie­ren­den 15 mi­nu­ten lang ge­gen die isso-API, da­mit die ih­ren kom­men­tar edi­tie­ren oder lö­schen kön­nen. pfif­fig und für so­was — nicht zum tra­cken — sind die din­ger ja auch mal er­fun­den wor­den.

aus­ser­dem dar­an er­in­nert wor­den, dass ich tat­säch­lich an ei­ner stel­le die kom­plet­te IP-adres­se von be­su­chen­den ver­ar­bei­te: für den shit­vo­te nut­ze ich tat­säch­lich die un­ge­kürz­te IP adres­se der be­su­chen­den um ei­nen hash zu er­rech­nen und dop­pel-shit-vo­tes (in an­sät­zen) zu ver­hin­dern. sonst sind die IPv4 adres­sen über­all um zwei ok­tet­te ge­kürzt und die IPv6 adres­sen auf ein /48-prä­fix ge­kürzt. 


end­mar­ken, fuck­ing home­pod, bat­te­rien, the agen­cy und for­mel1

felix schwenzel in artikel

ich be­nutz­te mei­nen home­pod ei­gent­lich nur für zwei din­ge und al­lei­ne we­gen die­ser bei­den din­ge mag ich mei­nen home­pod sehr, sehr ger­ne. bis heu­te.

die eine sa­che für die ich die siri im home­pod ger­ne nut­ze ist zu fra­gen: „wie spät?“ die an­de­re sa­che gin­ge wahr­schein­lich auch mit je­dem an­de­ren der 5 ver­netz­ten laut­spre­cher bei mir im zim­mer, aber ich las­se es den home­pod ma­chen: bei ei­nem for­mel-eins-ren­nen, fünf mi­nu­ten vor start ein for­mel-eins-wrooooom-ge­räusch ab­spie­len.

seit heu­te fängt siri selb­stän­dig an mu­sik ab­zu­spie­len. lei­se, aber im­mer wie­der. da sich home­pods nicht wirk­lich de­bug­gen oder be­fra­gen las­sen was sie zur je­wei­li­gen ak­ti­on ge­bracht hat, steh eich völ­lig auf dem schlauch. ich habe zwi­schen­zeit­lich al­les ab­ge­schal­tet was ich in ver­dacht hat­te, mein ipho­ne, home as­sistant, mein lap­top blue­tooth, die kli­ma­an­la­ge — nichts hilft.

aber zum au­to­ma­ti­sie­ren habe ich ja home as­sistant. eine klei­ne au­to­ma­ti­on schal­tet die mu­sik jetzt aus, so­bald die mu­sik star­tet.

alias: fucking homepod aus
descrip­ti­on: ""
triggers:
  - trigger: media_player.started_playing
    target:
      entity_id: media_player.homepod
    options:
      behavior: each
      for: "00:00:00"
conditions:
  - condition: state
    entity_id: media_player.homepod
    state:
      - music
    attribute: media_content_type
actions:
  - action: media_player.media_stop
    metadata: {}
    target:
      entity_id: media_player.homepod
    data: {}
mode: single

das funk­tio­niert, auch wenns kei­ne lö­sung ist. wenn ich in den nächs­ten ta­gen nicht raus­be­kom­me was oder wer das ver­ur­sacht, muss der home­pod tem­po­rär ster­ben (strom­los wer­den). im­mer­hin habe ich aus­ge­schlos­sen, dass der home­pod das rau­schen der kli­ma­an­la­ge als sprach­be­feh­le in­ter­pre­tiert.


apro­pos for­mel 1, das guck ich ja ge­le­gent­lich ger­ne und fah­re da­für ger­ne mit ei­nem vir­tu­el­len pri­va­ten netz­werk nach ös­te­re­eich. das ren­nen heu­te in ös­te­reich konn­te zwar nicht viel mehr als dreis­sig pro­zent mei­ner auf­merk­sam­keit bin­den, war aber trotz­dem ganz span­nend. aber wirk­lich toll wa­ren die droh­nen­auf­nah­men, nicht mit der üb­li­chen droh­nen-vo­gel­per­spek­ti­ve, son­dern eine droh­ne, die den au­tos mit bis zu 300 km/h im tief­flug hin­ter­her­flog. kei­ne ah­nung was man ma­chen muss um für so­was bei ei­ner ver­an­stal­tung mit pu­bli­kum eine ge­neh­mi­gung zu be­kom­men, aber ös­te­reich hat­te ja noch kein ramm­stein. die bil­der wa­ren aber tat­säch­lich be­ein­dru­ckend.


beim spie­gel habe ich das schon öf­ter ge­se­hen: end­mar­ken. wenn ein spie­gel-ar­ti­kel zu­en­de ist, klascht der spie­gel ein logo-„S“ an den letz­ten ab­satz.

das kann ich auch, dach­te ich mir und klat­sche jetzt ei­nen hau­fen scheis­se, mei­nen shit-vote, bzw. „ich mag die­sen scheiss!“-but­ton an den letz­ten ab­satz — oder je nach­dem, wenn ein bei­trag nicht mit ei­nem ab­satz en­det, auch da­drun­ter.

aus­ser­dem habe ich den ar­ti­kel-fuss („foo­ter“), die kom­men­tar-sek­ti­on und die bei­la­ge ein biss­chen neu ge­ord­net, in der hoff­nung dass da­mit auch men­schen die nicht ich sind die funk­ti­on und den sinn (ein biss­chen) be­grei­fen. wenn nicht, ist auch nicht so schlimm, so­lan­ge mei­ne tex­te (ein biss­chen) ver­ständ­lich sind.


auch wit­zig (für mich) mei­ne mut­ter, die jetzt ja ein welt­ers­te und -ein­zi­ge wir­res.net-bei­trä­ge per email be­kommt, mein­te sie hät­te die letz­ten ar­ti­kel nicht ge­le­sen. dass habe ich ehr­lich­ge­sagt auch nicht an­ders er­war­tet, dass mein rei­gen an tech­ni­schen deep-di­ves ins AT­pro­to­koll, av­ti­vi­ty­pub, bubbles und mei­ne ma­schi­nen­raum-ge­schich­ten an ei­nem teil des pu­bli­kums vor­bei­ge­hen und dass die­ses pu­bli­kum ge­nau das tut, wei­ter­blät­tern („scrol­len“). das ist das schö­ne am in­ter­net: man kann den mas­sen­ge­schmack igno­rie­ren und ganz vie­le ni­schen­in­ter­es­sen („long tail“) be­die­nen und das ge­ziel­te igno­rie­ren funk­tio­niert.


apro­pos home as­sistant und au­to­ma­ti­sie­run­gen: pha­sen­wei­se habe ich mich da­mit ge­nau­so ma­nisch be­schäf­tigt, wie ich mich der­zeit ma­nisch mit die­ser web­site be­schäf­ti­ge. aber home as­sistant ist so freund­lich, dass es auch ohne mei­ne auf­merk­sam­keit mo­na­te­lang zu­ver­läs­sig funk­tio­niert. selbst ge­le­gent­lich leer­lau­fen­de bat­te­rien brin­gen das sys­tem und die sen­so­rik nicht zum er­lie­gen, auch weil ich vie­les red­un­dant auf­ge­setzt habe. trotz­dem habe ich der au­to­ma­ti­schen woh­nung heu­te noch­mal et­was auf­merk­sam­keit ge­schenkt, up­dates ein­ge­spielt, ka­put­tak­tua­li­sier­tes („brea­king ch­an­ges“) ge­fixt, bat­te­rien ge­tauscht und über-op­ti­mis­ti­sche-sen­sor-wert-va­li­die­run­gen, bzw. glät­tung. als ich die auf­ge­setzt habe, konn­te ich mir nicht vor­stel­len, dass am hof­fens­ter tem­pe­ra­tu­ren > 27°C auf­tre­ten (das ist im­mer im schat­ten). pus­te­ku­chen, in den letz­ten ta­genm gings öf­ter drü­ber. des­halb hat mei­ne sen­sor his­to­rie jetzt ab­ge­flach­te kur­ven und durch die fil­ter-an­pas­sung ein paar falsch­mes­sun­gen/aus­reis­ser nach un­ten.

home assistant screenshot von der temperaturaufzeichnung unseres thermometers im hoffenster

the agen­cy staf­fel 2 hat mich in den ers­ten paar fol­gen mit 4 par­al­le­len hand­lungs­strän­gen to­tal über­for­dert. aber mit je­der fol­ge ver­ste­he und fin­de ichs bes­ser. die ab­ge­fuckt­heit von ge­heim­dienst­ar­beit bringt die se­rie wirk­lich gut rü­ber, vor al­lem im ge­gen­teil zu den 2000 an­de­ren fil­men und se­ri­en die ge­heim­dienst­ar­beit ger­ne äs­the­ti­sie­ren, ri­di­küli­sie­ren oder glo­ri­fi­zie­ren. das macht the agen­cy zwar auch, sonst wäre es ja nicht eine fik­tio­na­le un­ter­hal­tungs­sen­dung, son­dern eine „true po­li­ti­cal crime“-se­rie auf net­flix.


das kli­ma­an­la­gen-/wär­me­pum­pen-rab­bit­ho­le, in das mar­kus kürz­lich ge­fal­len ist, habe ich ge­ra­de noch ver­mie­den. die bei­fah­re­rin hat vor ein paar jah­ren eine mo­bi­le, klei­ne kli­ma­an­la­ge für ihr ate­lier ge­kauft, die jetzt in mei­nem zim­mer steht und es auf er­träg­li­che 24,5°C kühlt. sie hat jetzt zwar auch in­ter­es­se an ei­nem wei­te­ren ge­rät an­ge­mel­det, weil die tem­pe­ra­tu­ren in ih­rem zim­mer jetzt auch auf über 25°C klet­tern. und mei­ne el­tern wol­len auch eine. und da soll ich dann so­wohl be­ra­ten als auch mon­tie­ren. aber das konn­te ich al­les gut in den win­ter schie­ben weil man jetzt oh­ne­hin nichts der­ar­ti­ges kau­fen kann. 


kom­men­ta­re? is­so?

felix schwenzel in über wirres

ich stau­ne, wie vie­le men­schen bei goog­le nach „was­ser­me­lo­nen­sa­lat ot­to­lenghi“ su­chen. goog­le ver­rät mir, dass die­ser such­be­griff zwi­schen dem 18.06 und 24.06 fast 600 mal dazu ge­führt hat, dass mei­ne re­zept­sei­te dazu bei goog­le an­ge­zeigt wur­de. goog­le hat des­halb in den letz­ten ta­gen pro tag un­ge­fähr 60 men­schen hier­her ge­schickt. das fühlt sich bei­na­he an, wie frü­her, als goog­le der gröss­te fan von blogs war. jetzt liebt goog­le, die alte op­por­tu­nis­tin, of­fen­bar nur noch re­zep­te.

als ich die tage dar­über nach­dach­te ob und was mir die­se men­schen brin­gen, die von goog­le hier­her­ge­spült wer­den, stand ich auf dem schlauch. im­mer­hin pro­du­zie­ren sie eine me­trik und he­ben zwei mei­ner re­zep­te auf der rück­sei­te un­ter „meist­be­such­te sei­ten“ nach oben. ich habe über­legt ob ich eine ein­fach zu­gäng­li­che (re­zept) be­wer­tungs­funk­ti­on mit ⭐⭐⭐⭐⭐ an­bie­ten soll, weil ja nie­mand ver­steht, was das 💩 soll. dann dach­te ich, viel­leicht eine ein­fach zu­gäng­li­che kom­men­tar­funk­ti­on und habe mir noch­mal isso an­ge­schaut. das hat­te ich mir zu­letzt vor ei­nem jahr­zehnt an­ge­schaut als ha­l­os­can ein­ge­stellt wur­de. aus un­er­find­li­chen grün­den hat­te ich mich da­mals dann für dis­qus ent­schie­den, de­ren ja­va­script ich (op­tio­nal) un­ter mei­ne ar­ti­kel kleb­te.

je­den­falls war ich über­rascht wie un­kom­pli­ziert sich isso an­fühlt. kei­ne an­mel­dung und nach dem ab­sen­den des kom­men­tars bleibt der so­gar noch edi­tier­bar oder lösch­bar. kom­men­ta­re las­sen sich mit mark­down for­ma­tie­ren und das ganz lässt sich auch noch leicht mit do­cker in­stal­lie­ren. also erst­mal isso un­ter die zwei re­zep­te ge­klebt, die ge­ra­de so viel be­such be­kom­men.

dann habe ich ge­dacht, wenn selbst men­schen mit jahr­zenhn­ten in­ter­net­er­fah­rung von mei­nem jetz­ti­gen kom­men­tar­sys­tem über­for­dert sind und mich teil­wei­se per mail um be­die­nungs­tipps fra­gen, kann ich ja auch mal ei­nen re­gu­lä­ren bei­trag kom­men­tier­bar ma­chen und schau­en was pas­siert.

die­ser bei­trag ist also kom­men­tier­bar. name, email oder web­site sind op­tio­nal, le­dig­lich ja­va­script ist vor­aus­set­zung. moer­a­ti­on ist erst­mal de­ak­ti­viert. was hälst du von (isso-) kom­men­ta­ren un­ter bei­trä­gen auf wir­res.net?


nach­trag 20:00 uhr:
ich habe die kom­men­ta­re aus mau­rice komm­ents plug­in in isso im­por­tiert und erst­mal die kom­men­tar­f­un­ti­on kom­plett auf isso um­ge­schal­tet. isso-kom­men­ta­re wer­den jetzt über­all un­ter dem bei­trag an­ge­zeigt, aus­ser man klappt die kom­men­ta­re zu.

web­men­ti­ons, kom­men­ta­re auf mast­o­don oder blues­ky er­den erst­mal wei­ter­hin in der bei­lag an­ge­zeigt, aber ich hab plä­ne und idee das in zu­kunft zu ver­bes­sern und tech­nisch ele­gan­ter zu ma­chen.