dieser artikel wiederholt vieles was ich gelegentlich schon mal aufgeschrieben habe und ist eher technisch. also für die meisten hier mitlesenden sicherlich uninteressant. ich habe aber trotzdem das bedürfnis gehabt, das alles mal aufzuschreiben, sozusagen als quartalsweise bestandsaufnahme.
wenns ums machen, konstruieren, herstellen geht ist das wichtigste: gute werkzeuge. aber gute werkzeuge sind wiederum nichts wert, wenn man keinen plan hat, wenn man nicht weiss, was man mit den werkzeugen herstellen oder formen will. und zu wissen, was man machen will ist wiederum wenig wert, wenn man keinen blick fürs grosse und ganze, für den kontext hat.
wenn ich an meiner eigenen webseite rumbastel bin ich bauherr, architekt, fachingenieur, bauleiter und handwerker in personalunion. als bauherr formuliere ich anforderungen und ziele, als architekt entwickle ich das gesamtkonzept, sollte aber immer auch den blick aufs grosse und ganze haben, also die webseite, aber auch den kontext (das web). als architekt und fachingenieur sollte ich wissen was gerade state of the art ist und wie man einerseits erprobte techniken anwendet und trotzdem hier und da innovativ sein könnte. als handwerker sollte ich die geeigneten werkzeuge, liebe zum handwerk und sorgfalt mitbringen.
natürlich muss man das alles nicht in personalunion machen, die klassische arbeitsteilung funktioniert weiterhin. aber mir macht gerade das basteln an meiner website als generalunternehmer spass. oder genauer, der spass, die interessanz, steckt gerade im prozess, in der langfristigen interaktion der verschiedenen rollen. ich als bauherr habe ständig neue ideen und anforderungen an die webseite. ich als architekt erfahre ständig von neuen techniken, neuen materialien, effizienteren verfahren. der fachingenieur in mir sieht neue best practices, neue testverfahren, neue normen, der bauleiter entdeckt immer wieder neue begabte handwerker oder möglichkeiten readymades einzusetzen.
ich verstehe menschen gut, die einfach einen ort zum ablenkungsfreien schreiben haben wollen und sich eigentlich um nichts anderes kümmern wollen. aber mich fasziniert das ständiges rumbasteln und ausloten der möglichkeiten.
mir fallen beim schreiben ständig dinge ein, die ich vielleicht haben können wollte. fussnoten, verknüfpungsmöglichkeiten, die mir ermöglichen dinge besser zu strukturieren oder sinnvoll zu verknüpfen. möglichkeiten das geschriebene auch zu illustrieren oder, je nach kontext, auch mal anders zu gestalten. bei wiederkehrenden problemen fällt mir beim schrieben, nach dem hundersten stolpern, plötzlich eine lösung ein. oft schreibe ich beiträge um ein technisches feature das mich fasziniert auszuprobieren.
eine webseite wie eine wohnung zu beschreiben ist gar nicht so weit weg von der realität. was man sich bei der planung ausdenkt, funktioniert im alltag und im verlauf der zeit nicht immer so, wie man es mal geplant hat oder sich vorgestellt hat. egal wie viele steckdosen man eingeplant hat, am ende sind es immer zu wenige oder sie sind dann doch an den falschen stellen. nutzung verändert die anforderungen. und der luxus darauf ständig reagieren zu können ist (für mich) sehr befriedigend.
die to-do-liste bei kottke hat bei mir mehrere saiten klingen lassen. einerseits weil sich ein paar der ideen von ihm mit meinen decken und andererseits weil er hemmungslos grosse und kleine to-dos auf eine liste setzt. und:
some of the projects and site tweaks I most want to make aren’t even on my list. They live only in my head and I mull them over in the shower or while walking until they’re “done” enough to start working on.
egal wie doll ich versuche strukturiert zu planen und aufzuschreiben was ich mit dieser webseite machen will, ein grossteil der ideen will meinen kopf nicht verlassen bevor sie einen gewissen reifegrad erreicht haben. solange schwirren sie zuverlässig in meinem hinterkopf herum.
im folgenden ein paar der dinge die es im letzten jahr aus meinem kopf auf die webseite geschafft haben. danach ein paar dinge die es aus meinem kopf in eine liste geschafft haben.
syndikation
eine dieser ideen oder eher eine der fragen die jahrelang in meinem kopf herumschwirrte war: wie gehe ich mit instagram um? einerseits find ich meta doof und verstehe instagram nicht mehr wirklich, andererseits gibt es dort immer noch einige leute die sich offensichtlich über fotos von mir freuen und sich dort gerne herumtreiben. aber weil instagram in den letzten jahren alle schotten abgedichtet hat und es unmöglich gemacht hat von dort kopien der eigenen posts für die eigene webseite zu ziehen, wurde das posten dort zu einem mühseligen manuellen prozess. bis mir irgenwann einfiel, dass man dort mit einem „pro“-account auch programatisch posten kann. seitdem schiebe ich instagram-posts einfach von meinem kirby-backend per knopfdruck an, kopiere also von hier nach da. damit bleiben erstmal alle metadaten und originale bei mir. instagram bekommt ne kopie.
genauso mache ich es mit grain, fotos oder foto-serien schiebe ich selektiv von wirres.net zu grain. grain ist übrigens einer der wenigen #ATproto-dienste, die mein interesse seit meiner kurzen euphoriephase halten konnten. den ATproto-standard-reader, in dem ich kurzzeitig einen potenziellen nachfolger des google-readers gesehen habe, finde ich nach wie vor interessant, nutze ihn aber kaum noch. auch weil er (noch) so langsam werkelt, dass es die benutzbarkeit und den bedienungsspass stark einschränkt. aber grain ist toll, so wie früher mal instagram war: leute und deren fotos, umgekehrt chronologisch sortiert. fertig.
mittlerweile bekomme ich teilweise bei grain (17 follower) genauso viele ♥️ wie auf instagram (942 follower). fürs gleiche bild. absurd. daran sieht man wie abgefuckt instagram mittlerweile ist.
nicht sichtbares design
roman jasiek schreibt, dass er sich gerne in viele kleine details reinsteigert, „die vermutlich kaum jemand bewusst wahrnimmt“. das geht mir auch so.
zum beispiel ziehe ich anführungszeichen in der ersten zeile einer überschrift oder eines absatzes ein stückchen ein, so dass der text sich nach dem text ausrichtet und nicht nach dem satzzeichen. ich gehe davon aus, dass sowas ausser mir niemand sieht. aber mich macht sowas froh.
silbentrennung mit bedingten trennstrichen (soft hyphens). alle texte werden html-seitig bereits mit ­ an den stellen die trennbar sind ausgeliefert, so dass browser dann (relativ) zuverlässig den text trennen können. das nervt zwar beim kopieren von text, weil die soft-hyphens mitkopiert werden, aber wer mich unbedingt zitieren oder teile meiner texte kopieren will, kann jederzeit auf die markdow-version wechseln.
oder XLS-dateien, mit denen mal xml-dateien gestalten und strukturiert darstellen kann. das OPML-gedöns, das ich von matthias pfefferle übernommen habe, stylt die OPML-XML-dateien zum beispiel mit so einer XLS-datei (beispiel bei matthias oder hier). diese woche bin ich via kottkes-RSS-feed drauf gekommen, dass man das auch mit RSS (oder atom) machen kann. also hab ichs auch gemcht: /feed oder /feed/bilder. später hab ich gesehen, matthias macht das (natürlich) auch: notiz.blog/feed/. wer das rohe xml sehen will kann immer noch den quellcode ansehen. aber eigentlich sieht das alles eh keiner.
endmarken bei spiegel.de und wirres.metendmarken bei spiegel.de und wirres.met
ein like-button kann auch eine endmarke sein. bis ich drauf gekommen bin, dass ich auch das was der spiegel am ende seiner texte macht auch machen kann, sind ungefähr 12 monate vergangen. jetzt bin sehr zufrieden, dass der „like“ button nicht mehr irgendwo rumhängt, sondern seinen platz am textende hat. unsichtbar ist er zwar nicht, aber so obskur, dass er wohl in 90 prozent der fälle ignoriert wird. und jetzt bekommt man auch eine visuelle belohnung, wenn man drauf klickt.
ich habe eine rückseite und artikel-beilagen, weil ich die vorderseite möglichst — nun ja — minimalistisch halten will. ich finde seitenleisten und widgets zwar praktisch, aber eigentlich sind sie auch quatsch, weil das web heutzutage vornehmlich mobil stattfindet und da seitenleisten und widgets nicht auf den bildschirm passen auf taschenrechnern ans seitenende rutschen. ich mag die idee ausschliesslich den eigentlichen beitrag zu zeigen, mit den wichtigsten meta-informationen. da wo ich mich durchgerungen habe zusatzinfos auf den vorderseiten anzuzeigen (kommentare, backlinks, reaktionen-zähler), kann man sie auch zuklappen mit dem ▶, bzw. ▼ — was dann auch im browser gespeichert wird.
auch nicht offensichtlich, also quasi unsichtbar: wenn man auf bilder klickt, geht eine lightbox mit dem bild auf mit der man das bild vergrössern kann, wenn man will. und mit den pfeiltasten (desktop) oder wischend (mobil) kann man dann alle bilder auf der seite durchscrollen, dank prefetching in einem affenzahn. selbst mache ich das gelegentlich sehr gerne auf meiner bilder-übersicht, quasi meinem instagramersatz.
live fotos sind nicht unsichtbar, aber im besten fall sind sie ein foto mit einer subtilen bewegung, so wie hier zum beispiel. bisher habe ich ive-fotos in einem langen manuellen prozess verarbeitet: airdrop des live fotos auf meinen laptop (kommt als .mov an), ein web-optimiertes .mp4 und poster .jpg mit pixelmator und mediaCMS erstellen, mit einem batch-script ein fallback .gif erstellen und dann diese drei dateien im backend hochladen und konfigurieren. nachdem ich diesen prozess über 12 monate optimiert habe, hab ich mir einen kirby-block schreiben lassen, der das alles automatisiert. jetzt muss ich nur noch den geairdroppten .mov hochladen, den rest erledigt kirby serverseits.
optimierungen
pagespeed.web.dev ist von google, aber trotzdem ein unverzichtbares werkzeug. ein paar optimierungsvorschläge schlage ich konsequent in den wind, deshalb der punktabzug bei der barrierefreiheit und im mobilen bereich. aber wenn ich an der webseite rumfummel, schleichen sich unweigerlich gelegentlich fehler ein. vieles davon entdecke ich dann mit hilfe der PageSpeed Insights. das werkzeug hält mich quasi auf dem stand der aktuellen best practices. die optimierungen die aus solchen besuchen resultieren kommen auch nicht nur google zugute, sondern jedem besuchenden, sei es eine maschine oder ein mensch.
auch das habe ich schon öfter geschrieben, aber es ist und bleibt eins meiner lieblingsthemen: optimierung auf maschinenlesbarkeit. auch hier ist meine motivation nicht primär eine optimierung für google, sondern eben für alle. wer eins meiner rezepte in eine rezeptverwaltung wirft, sollte ein gutes resultat bekommen. wer will kann die rezepte sogar in melaabonnieren. bing, kagi, perplexity können alle auf die strukturierten daten zugreifen die ich hier an meine beiträge hänge. aber soweit ich das mitbekomme, macht derzeit eigentlich nur google davon gebrauch. ich mag was dabei teilweise rauskommt.
zur optimierung gehört auch darauf zu achten, dass die seite auch ohne css und js funktioniert. das kontrolliere ich auch gelegentlich und versuche die gröbsten fehler wegzuoptimieren, wenn ich welche finde. das würdevolle kaputtgehen oder in webdev-sprech: „graceful degradation“ ist eine der wichtigsten lektionen aus meinem architekturstudium und dem rumwüten in webdesgn-sphären. auch in meiner schreiner ausbildung versuchte ich so zu bauen, dass meine arbeiten auch nach einem einen schlag mit nem hammer noch gut aussehen. mauerwerk altert würdiger als vorhangfassaden, ein massivholztisch würdiger als ein spanplatten-tisch mit dünnen, aufgeleimten furnierkanten. die liste kann man unendlich weiterführen: putz / tapete, geöltes holz / lackiertes holz, parkett / laminat, terrazzo / laminat, verschraubt / verklebt, …
css optimieren, verschlanken und pflegeleichter machen
eine idee, die ich auf einem der letzten spaziergänge hatte: bookmarkvorschläge per webmention annehmen. auf indiewebnews kann man einen link zur eigenen seite posten, indem man erstens auf indiewebnews linkt und zweitens einen u-syndication-link anlegt. wenn man dann einen webmention sendet, landet ein link auf die eigene seite auf indiewebnews. so könnten mir auch andere ins-internet-schreibende links in die lesezeichensammlung legen.
diese markdown checklisten (* [ ]) im frontend korrekt rendern.
ein buch schreiben
mehr bücher lesen
ein strukturiertes, regelmässiges changelog schreiben
ein manifest schreiben, in dem alle features dieser webseite generisch beschrieben sind und nach dem man diese webseite feature-complete nachbauen könnte. würde wahrscheinlich hunderte seiten lang werden und werde ich nie machen. aber ich hätte so ein manifest gerne für mein altes wirres.net gehabt, dass ich vor anderthalb jahren nach kirby migrierte. es hat mich immer wieder selbst erstaunt wie viele unsichtbare und sichtbare features ich da über die jahre eingebaut hatte. und ich habe nach anderthalb jahren immer noch nicht alles rekonstruiert.
heute ein bisschen planlos in meiner website rumgeklickt und mich dabei gefragt, was der unterschied zwischen den kategorien „ix über wirres“ und „über wirres“ sein könnte. meine entscheidungen von vor zehn, drei jahren, manchmal auch die von vor zehn oder zwei tagen, sind für mich selbst nicht immer klar nachvollziehbar. die antwort lautet wahrscheinlich, dass ich die kategorie „ix über wirres“ in die andere überführen sollte. jedenfalls bin ich dann wieder auf den elf jahre alten artikel mit dem titel „20 jahre ins internet linken“ gelandet und von dort auf den artikel „Wie ich das Bloggen erfand“ von tim cole. dort beschreibt tim cole, wie er 1995 anfing zu bloggen.
unter dem beitrag stand ein kommentar von benedikt koehler, der damals metaroll.de betrieb und dort unter anderem eine „Geschichte der deutschen Blogoshäre“ als zeitstrahl pflegte. die originaladresse der seite ergibt schon lange 404, die kopie auf archive.org funktioniert wegen javascript-fehlern nicht mehr.
also dachte ich mir: „schade!“ und ob ich das nicht mal schnell rüberkopieren könnte und wieder zum laufen bringen könnte. mit etwas hilfe ging das ganz schnell, auch die alte SIMILE javascript-bibliothek, die den zeitstrahl baut, funktionierte noch:
dann fragte ich mich, ob vielleicht ne modernere bibliothek zur darstellung eines zeitstrahls gibt und die gibts offensichtlich mit vis-timeline:
die bloghistory quelldatei die benedikt koehler damals zusammengetragen hat habe ich unverändert gelassen, ausser dass ich zwei einträge hinzugefügt und einen verschoben habe:
time cole führt die timeline mit dem 4. januar 1995 an
den beginn von wirres.net habe auf den 20. april 2002 verschoben, aber dafür
ix.editthispage.com auf den 1. juli 2000 gehoben (wo vorher, in benedikts version, wirres.net stand)
dann habe ich ein bisschen auf dem zeitstrahl rumgeklickt und war einerseits nicht überrascht, wie viele der blogs verstorben sind und andererseits doch überrascht.
Das Meer ist angefüllt mit Wasser und unten ist’s besonders tief, am Strande dieses Meeres sass er, d.h. er lag, weil er ja schlief.
Und nochmal: Am Meere sass er, d.h. er lag, weil er ja schlief, und in dem Meer war sehr viel Wasser und unten war’s besonders tief.
Da plötzlich teilten sich die Fluten und eine Jungfrau kam herfür, auf einer Flöte tat sie tuten, das war kein schöner Zug von ihr.
Dem Fischer ging das Lied zu Herzen, obwohl sie falsche Töne pfoff --- man sah ihn in das Wasser sterzen, dann ging er unter und ersoff.
ich ab mich dann allerdings gefragt, ob erhardt wirklich „d.h.“ und „---“ verwendet haben könnte und googelte/sterzte dem gedicht nach, bis ich einen (relativ neuen) abdruck in buchform (seite 24) fand. also nochmal neu setzen:
Der Fischer
(Frei nach Johann Sebastian Goethe)
Das Meer ist angefüllt mit Wasser und unten ist’s besonders tief, am Strande dieses Meeres saß er, d. h., er lag, weil er ja schlief. Und nun noch mal: Am Meere saß er, d. h., er lag, weil er ja schlief, und in dem Meer war sehr viel Wasser und unten war’s besonders tief.
Da plötzlich teilten sich die Fluten und eine Jungfrau kam herfür, auf einer Flöte tat sie tuten, das war kein schöner Zug von ihr. Dem Fischer ging das Lied zu Herzen, obwohl sie falsche Töne pfoff – – – man sah ihn in das Wasser sterzen, dann ging er unter und ersoff.
für den morgenspaziergang sind frida und ich heute mit der sbahn nach frohnau gefahren und von dort durch frohnau und den tegeler forst zurück nach tegel gelaufen.
die apple watch hat insgesamt 8,8 km und fast 10.000 schritte aufgezeichnet, nach dem spaziergang hat frida bis 16:30 geschlafen. ich vermute es ist für sie um ein vielfaches anstrengender an der kurzen leine zu gehen als im freilauf zu schnüffeln, zu stöbern und jägerin zu spielen. wenn sie wie heute im wald durchgehend an der kurzen leine ist und sich auf mich konzentrieren muss, dürfte das sehr anstrengend sein. auf der rückfahrt im bus an einem wahlkampfplakat vorbeigekommen das zwar als CDU plakat zu erkennen war, aber sich trotzdem das CDU-logo sparte, bzw. das mit 80% transparenz in der oberen, rechten ecke versteckte.
mir ist aufgefallen1, dass ich den html-tag <kbd> noch nie richtig gestyled hatte. das habe ich jetzt nachgeholt und kann über die tastaturkürzel, die auf wirres.net funktionieren, schreiben.
was ich ständig selbst benutze, ist die taste y. die klappt das navigationsmenü rechts auf, egal wo ich mich auf der seite befinde. was ich auch ständig selbst benutze, ist j/k. auf artikelseiten navigiert man damit zum vorherigen / nächsten artikel, auf übersichtsseiten scrollt man damit von einem beitrag zum nächsten.
eine übersicht der tastaturkürzel bekommt man mit ?, und mit x klappt man artikel temporär zu (was übersichtsseiten manchmal übersichtlicher macht).
an den html-tag <kbd> hat mich dieser markdown-editor erinnert. den nutze ich zwar nicht, aber in den letzten tagen habe ich sehr oft das paste-to-markdown-feature auf der gleichen seite genutzt. das ist enorm hilfreich, wenn man formatierten text (mit formatierung oder links) mal eben schnell in markdown wandeln will, was ich bei der rekonstruktion meiner alten piqs sehr viel getan habe. ↑︎
wenn ich eins in den letzten jahren in der küche gelernt habe, dann ist es rezepte als einstiegspunkt zu nehmen und dass man keine hemmungen beim neu-kombinieren haben sollte. pesto kann man zum beispiel aus fast allem machen: irgendwelche nüsse, gutes öl, parmesan und irgendwas mit farbe und geschmack. das können, ganz klassisch, kräuter sein, tomaten oder rote bete. geht alles, schmeckt alles. bei suppen ist es da gleiche, eine gute basis, eine einlage damit was was zu kauen hat und irgendwas crunchiges.
heute habe ich die gute alte blumenkohlsuppe nach anke gröners rezeptwieder mal gemacht. die frittierten rote bete flöckchen im rezept sind so ungefähr das leckerste was es gibt, aber wir hatten keine rote bete. also hab ich die körner von zwei maiskolben im airfryer geröstet. das ergab auch eine tolle mahlzeit.
darüber hab ich schonmal geschrieben: robert alexanders Blogroll Network Map. ich bin da jetzt auch drin und man sieht ein paar relationen des teils der deutschen blogsshäre, deren teil ich bin. und wenn man seinen feedreader richtig voll machen will, könnte man die > 5000 feeds aus der bubbles-blogroll importieren. jedenfalls schön, dass das thema blogrolls gerade so viel aufmerksamkeit bekommt und viele menschen ihre blogrolls auf vordermann bringen oder sogar maschinenlesbar machen. ich hab in den letzten wochen einige neue feeds in meinen feedreader geworfen.
auf empfehlung von b30 hab ich mir auch lire installiert und teste das gerade. bisher war reeder classic der RSS reader meiner wahl auf dem taschenrechner, aber da gibts seit monaten oder gar jahren keine entwicklung mehr und der (new) reeder ist auch nicht so mein ding.
auf dem laptop nutze ich weiterhin das webfrontend von miniflux.
ich habe in den letzten tagen viele kleinigkeiten hier an der website repariert und gebaut, die mich entweder schon länger nervten oder die ich mir schon lange wünschte. besonders erfreut es mich, dass beiträge sich jetzt besser untereinander vernetzen. sammlungen verweisen auf beiträge und die dann wieder zurück zur sammlung, artikel die ich selbt verlinke setzen automatisch eine backlink („seiten die hierher linken“) und seiten die ich in artikel einbette verweisen jetzt auch zurück auf die seite in der sie eingebettet sind. dieser artikel hat zum beispiel schon sehr viele backlinks gesammelt.
aber am meisten freue ich mich über ein kleines feature, über das ich mich wundere, dass es mir noch nicht viel früher eingefallen ist. am fuss jedes beitrags steht das veröffentlichungsdatum. und statt das datum einfach nur dahin zu schreiben, verlinken der tag, monat und das jahr auf die jeweiligen archivseiten. heute am 13.09.2026 sähe das so aus. das ist wirklich praktisch wenn ich zufällig auf einem alten artikel von mir lande und sehen will was ich sonst so an diesem tag getrieben habe. zum beispiel waren wir heute vor 10 jahren an diesem tag in tschechien.
greenwashing kennt ja mittlerweile jeder. pinkwashing kannte ich noch nicht, hab ich aber schon öfter beobachtet (LGBTQ+-freundlichkeit zu imagezwecken herausstellen). aber wie würde man das hier auf dem foto nennen? asswashing ergibt ja irgendwie keinen sinn?
vor 531 tagen schrieb ich „hallo kirby“, nachdem ich wirres.net mit kirby wieder belebt hatte. und seit 500 tagen habe ich jeden tag etwas veröffentlicht. nicht unbedingt jeden tag einen text, aber mindestens ein bild oder einen checkin.
ich bin ganz zufrieden mit dem, was ich mir hier in den letzten letzten anderthalb jahren zusammengedengelt habe. auf der vorderseite sieht’s aus wie das was ich mir als blog vorstelle, 1-2 tägliche beiträge in denen ich das abbilde was ich gesehen habe, was mich beschäftigt, was ich empfehle, was ich gegessen habe. dahinter ein weiterer fluss mit bookmarks, likes oder reposts von sachen die mir begegnet sind, aber oft noch unsortiert, unkommentiert oder zu lieblos für die voderseite sind. die 84 bilder vom baum den ich mir im letzten winter vorgenommen habe jeden tag wenn ich dran vorbeikomme zu fotografieren muss nicht jeder sehen. aber für mich ist es die wiederentdeckung des logs in weblog. in die gleiche kerbe (loggen) fällt mein medienmenü oder medienlog, in dem ich filme, serien und bücher logge, die ich gesehen oder gelesen habe. tatsächlich tauchen dort seit januar nur filme und serien und youtube-stunden auf, die ich mit dem laptop gesehen habe. keine bücher. obwohl ich im märz ein buch angefangen habe. und im september gleich zwei. zuende gelesen hab ich seit jahren keins mehr (aber ich bin dran).
aber das ist ja der witz an der sache mit dem loggen: mir selbst visualisieren womit ich meine zeit verbracht habe und womit nicht und wo diese zeit hin ist. eigentlich war das von anfang an eine motivation für mich ins internet zu schreiben: wenn die zeit schon mit steigendem tempo an mir vorbeirauscht, dann wenigsten die eine oder andere erinnerung festhalten.
wenn ich mir den aktivitätsgraphen der letzten 12 monate ansehe, erkenne ich auch, dass ich seit dem frühjahr auch mehr uns mehr auf den geschmack komme. die felder werden heller, ich veröffentliche also auch mehr und mehr.
nutze ich KI? klar, vor allem im maschinenraum. während ich früher diese webseite mit hilfe von gegoogelten codeschnipseln zusammendengelt habe, überlasse ich den grossteil des codings mittlerweile diversen KI-modellen. das prinzip ist das gleiche wie früher: ich stelle mich mit meinen ideen auf die schultern von anderen, die das mit dem coden besser können, um meine ideen umzusetzen. ich lese zwar weiterhin, wie früher, liebend gern den quellcode von webseiten und versuche zu verstehen wie dinge funktionieren, ich staune, wenn ich CSS-, microformat- oder json-ld-spezifikationen lese, ich freue mich über denkarbeit, die andere in plugins stecken und die ich dann adaptieren kann, aber eigentlich ist das prinzip, wie ich meine webseite baue, seit 30 jahren unverändert: ich kopiere und stehle code um daraus was eigenes zu machen. mit KI geht das ganze nur einen ticken schneller.
ob ich damit im jobs’schen/picasso’schen sinne ein good oder great artist oder gar kein artist bin, weiss ich auch nicht.
Good artists copy, great artists steal.
was zählt: ich hab mir mein haus selbst gebaut, auch wenn mir dabei sehr, sehr viele andere geholfen haben, deren code entweder open-sourced ist, googlebar war oder von LLMs zum lernen genutzt wurde. umgekehrt helfe ich (hoffentlich) anderen, auch was eigenes zu bauen, indem ich meine ideen hier frei verfügbar hinausposaune.
und für recherche nutze ich KI natürlich auch. oder wie nennt man das, wenn man etwas weiss, mal gehört hat, sich aber nicht mehr genau erinnern kann? genau dafür nutze ich auch immer wieder LLMs.
wie hat das steve jobs sagt, „xx kopieren, künslter klaubne bei den bestenb?“
Du meinst sehr wahrscheinlich das Zitat, das oft Steve Jobs zugeschrieben wird:
“Good artists copy, great artists steal.”
Jobs verwendete diese Formulierung 1996 in einem Interview und bezog sie auf die Idee, sich von hervorragenden Arbeiten anderer inspirieren zu lassen und daraus etwas Eigenes zu schaffen. Der Satz stammt allerdings nicht ursprünglich von Jobs; er wird häufig Pablo Picasso zugeschrieben, wobei auch diese Zuschreibung nicht eindeutig belegt ist.
andererseits ist die nutzung von KI für solche fragen manchmal auch quatsch. kagi und google hätten mir mit dem gleichen wortlaut der frage auch helfen können. kagi präsentiert das ergebnis allerdings in suchergebnissen, google als KI zusammenfassung.
ich koche übrigens genauso, wie ich blogge. einerseits suche ich nie perfektion, sondern immer effizienz, andererseits nehm ich den ganzen aufwand in kauf, damits mir schmeckt und freue mich, wenns auch anderen oder der beifahrerin schmeckt. auch was ich koche oder blogge hat oft den gleichen ursprung: die beifahrerin sagt gelegentlich: „mach doch mal chili con carne“ oder sucht mir rezepte raus und ich guck dann was ich draus mache. ist beim bloggen nicht anders: irgendjemand macht xy im internet und ich gucke was ich daraus mache.
gestern dachte ich mir: warum chili con carne a la jamie oliver eigentlich überhaupt kochen? also gabs gestern zum abendessen extra fein gewürfelte rote zwiebel mit einer dose mutti-tomaten, einer kleinen dose kichererbsen, einer dose schwarzen bohnen, etwas dosenmais (abweichend vom originalrezept), etwas balsamico, etwas sojasauce, etwas kreuzkümmel, etwas zimt und wie erwartet ergab das ein sehr leckeres, gazpachio-artiges gericht. frische, feingewürfelte paprika hätte dem ganzen auch gut getan, hatten wir aber nicht mehr. heute früh hab ich den rest von gestern abend mit salami-würfeln verlängert. chili con salami war auch gut.
ich habe schon lange nicht mehr dokumentiert was ich hier im maschinenraum getrieben habe.
was ich schon lange mit mir rumgetragen habe und jetzt, nach einer inspiration von rast und rost, endlich so umgesetzt habe, dass es mich erfreut: sammlungen.
eigentlich hab ich das jetzt schon ein paar wochen, aber die reziprokität hab ich erst in den letzten tagen umgesetzt. ein artikel, der sich in einer sammlung befindet, zeigt das unter der überschrift mit einem hinweis und link auf die sammlungsseite an. das ist zwar schon reziprok, aber auch sehr subtil. weniger subtil ist (jetzt neu) eine liste der ganzen sammlung unter allen artikeln einer sammlung. so sieht das zum beispiel unter dem chili con carne rezept aus:
bei kottke.org hab ich den fixen „via“-link geklaut. ein via kann ich natürlich auch wie in den letzten 30 jahren im fliesstext setzen, aber so formalisiert, mit einem feld im backend finde ich das auch sehr gut, gerade zum beispiel für kurze empfehlungen, zu denen ich gar nicht viel schreibe (beispiel).
ich kann jetzt aus dem backend fotos zu instagram und grain schicken. grain ist einer der wenigen ATmosphere dienste die nicht schnarchlangsam sind und mir immer noch sehr gut gefallen. grain ist wie instagram früher war.
neben fett, kursiv oder durchgestrichen, kann ich jetzt auch text highlighten.
und natürlich der aus meiner primären blogrolle generierten reader. ich beobachte mich dabei, wie ich den reader ziemlich oft nutze, obwohl die feeds auch alle in meinem regulären feedreader sind. aber es ist schön mal schnell nachzusehen, ob in den blogs, die ich gerne lese, was neues steht. und so zwinge ich mich auch, öfter mal die webseiten zu besuchen, als nur immer alles in meinem feedreader zu lesen.
was ich auch toll finde, dass die blogrollen jetzt nach letzter aktivität sortiert sind. alphabetisch oder nach präferenz sortieren ist so ungerecht. aber die sortierung ihrer nachbarschaft nach bezeichnungslänge von frau klugscheisser gefällt mir auch sehr.
claudia hat aufgeschrieben, was sie beim kommentieren (in blogs) nervt. von meinen vorherigen kommentarsystem war sie (zu recht) genervt. mit der einbindung von isso ist sie zufrieden, aber ich selbst auch.
obwohl ich isso jetzt seit fast zwei monaten in betrieb habe, ist hier noch kein spam-kommentar gelandet. das mag daran liegen, dass es (derzeit noch) ausschliesslich über javascript funktioniert. das nervt claudia nicht, aber andere — und ich möchte das langfristig noch ändern. ansonsten habe ich isso wirklich niedrigschwellig konfiguriert: wer mindestens drei zeichen kommentar eingibt, kann das formular und damit einen kommentar abschicken. die angabe des namens, der emailadresse oder der eigenen website ist optional. so oder so gibts eine vorschau und die option den kommentar 30 minuten lang (nach der veröffentlichung) zu editieren (über einen cookie). markdown ist unterstützt, links werden klickbar, lediglich der hinweis darauf, dass markdown unterstützt wird, fehlt noch. wobei ich glaube, dass, ausser ein paar spezialisten, ohnehin niemand weiss was markdown ist.
jedenfalls denke ich, claudia hat recht. ich finde es auch extrem nervig, wenn man einen kommentar schreibt und nach dem senden entweder nix passiert oder ein hinweis auf moderation erscheint. wenn schon moderation, dass könnte der kommentar mir selbst doch wenistens weiter angezeigt werden?
ich kommentiere schon länger so, dass ich kommentare, die ich anderswo hinterlasse, auch hier veröffentliche. wie alles was ich hier mache, mache ich das natürlich in erster linie für mich selbst. so kann ich später schauen ob es antworten gab, ob die moderation erfolgreich war oder gelöschtes zumindest bei mir selbst behalten. und für die eine oder andere person mag es sogar interessant sein zu sehen, was ich anderswo ins internet schreibe.
aber am liebsten ist mir das kommentieren per webmention. das geht nicht überall, aber zum beispiel bei eay.de oder dem kopfzeiler. ich schreibe aber beim webmention-kommentieren nicht nur eine antwort unter einen fremden beitrag, sondern ich behalte auch die fähigkeit den zu editieren oder zu löschen. das finde ich ziemlich sensationell. mit wordpress kann man das kommentieren per webmention mit (natürlich) matthias pfefferles indieweb-plugin konfigurieren, mit kirby und ein bisschen handarbeit hilft einem maurice renks indieconnector.
was mich im gegenteil zu claudia nicht nervt: wenn man gar nicht kommentieren kann.
Kommentieren unmöglich:Blogg doch selbst, steht dann z.B. da. Ok, alles klar, ich lese dann aber auch nicht mehr mit. Für mich sind Blogs die einzig verbliebenen Medien, wo noch gute Gespräche möglich sind – keine Wandzeitungen.
die gespräche sind ja immer noch möglich. diesen sermon hier möchte ich nicht unter claudias eintrag posten, aber trotzdem ist dieser beitrag auch ein kommentar. claudia wird diesen artikel sehen, entweder in ihren referern oder bei rivva. oder weil sie hier zufällig mal reingeschaut hat. das ist ja das tolle am internet, an links, an eienr wandzeitung. besteht alles irgendwie aus gesprächen und kommentaren.
nachdem ich vor ein paar tagen im 2005er archiv dieser webseite gewühlt habe und drüber geschrieben habe, konnte ich in den letzten tagen einen 20 jahren alten punkt von meiner tofoliste streichen: die beiträge die ich damals ins wahlblog.de geschrieben habe auf wirres.net kopieren.
weil das schnell unübersichtlich wurde habe ich eine sammlungsseite verfasst, die das alles bündelt: sammlung #wahl05
sammlungen sind eine idee die mir frank westphal mindestens einmal ins ohr gelegt hat. die sammlungsseite habe ich als einfachen blogbeitrag angelegt, aber alle in ihr erwähnten oder relevanten beiträge linken auf den artikelseiten wieder zurück auf die sammlung (beispiel). so eine art kontext-klammer finde ich gut.
weil ich gerade dabei war zu schauen was ich sonst noch so über parteitage schrieb, fiel mir auf wie nötig solche übersichtseiten sind. ich erinnerte mich, dass ich in den folgejahren noch ein paar mal auf parteitagen war und darüber schrieb. aber so richtig zurechtgefunden habe ich mich in meinem archiv nicht. also habe ich das mal etwas sortiert und für die anderen parteitage eine eigene sammlung angelegt: sammlung parteitage
in der #wahl05 sammlung schrieb ich, dass ich zwar das archiv aufgeräumt und etwas strukturiert habe, die wahlblogseiten aber weiterhin für suchmaschinen indexierung sperre:
das archiv dient meinem privatvergnügen und ich empfehle niemandem den alten scheiss von mir zu lesen (obwohl es teilweise ganz amüsant zu lesen ist).
so wie ich vor 20 jahren schrieb, würde ich heute nicht mehr schreiben, aber in 20 jahren werde ich das sicher nochmal interessiert lesen. so wie ich es jetzt, 20 jahre später auch nochmal (fast) alles gelesen habe. aber sonst muss das wirklich keine(r) lesen, auch wenns geht.
ich habe cursor mal meine apache logs auswerten lassen, wer in den letzten 14 tagen hier seiten aufgerufen hat. wie man sieht, machen offenbar suchmaschinen-indexer und echte besucher nur einen sehr kleinen teil aus. den grössten batzen machen hier täglich so um die 40-50 tausend bots oder scripte aus. im prinzip habe ich hier ein riesiges cache-warming botnetz.
RSS feeds häufig und von überall aus abzurufen ist durchaus im sinne des erfinders, aber wenn man das auf minuten runterrechnet, sind das im schnitt acht abrufe meiner RSS feeds pro minute.
bots & scripts
LLM
indexer
humans
Σ
seiten
43.000
4.800
4.200
400
52.400
RSS
10.900
-
-
1.000
11.900
.md
180
-
30
-
210
summe
54.080
4.800
4.230
1.400
64.510
eigentlich wollte ich sehen, wie die markdown-dateien angenommen werden. es zeigt sich: nicht schlecht, im schnitt 200 aufrufe pro tag, aber nichts gegen den abruf von 50 tausend html-seiten durch bots, scraper und indexer. die „humans“ zahlen sind auch eine optimistische näherung. das matomo-pixel das ich in den RSS feed gepackt habe tählt um die 400 RSS leser täglich, aber da mein matomo-host stats.wirre.net auf einschlägigen ad- und trackerblocker listen steht, dürfte 1000 leser ungefähr und mit etwas optimismus passen. die 400 menschlichen seiten-leser sind der tägliche schnitt laut matomo ohne optimismus zuschlag.
tl;dr: i’m blogging for the bots
interessant finde ich, dass rezepte mittlerweile dank google die meistbesuchten seiten hier sind (ausser der startseite). die zahlen sind auch aus den letzten tagen auf die unique pageviews pro tag runtergerechnet.
ich hab in den letzten monaten immer wieder überlegt wie ich artikel von hier auf instagram bringen kann oder umgekehrt. auf instagram habe ich immer noch viele menschen die mir folgen, oder besser gesagt, die auf pflanzenbilder und selfies von mir reagieren. instagram selbst nutze ich selbst so gut wie gar nicht mehr, weil ich mich immer ärgere wenn ich die app offen habe und verführt werde kurze videos in mich reinzustopfen. zack sind 30, 40 minuten vorbei und ich ärgere mich, dass ich meine zeit nicht selbstbestimmt verschwendet habe.
die schwierigkeiten die instagram einem in den weg legt wenn es darum geht eigene inhalte von instagram zurückzuholen sind erstaunlich. instagramm gibt sich sehr viel mühe öffentliche beiträge nicht automatiert auslesabr zu machen, ausser man heisst googlebot. jedenfalls hab ich mehr oder weniger aufgehört auf instagram zu posten, weil das kopieren der beiträge von instagram hierher zu mühsam wurde und umgekehrt nicht möglich ist.
ausser man wandelt sein instagramkonto in ein professionelle konto um, meldet sich bei facebook als entwickler an, verknüpft sein facebook und instagramkonto und stellt an einigen stellschraben rum. nach langem zögern hab ich das jetzt gemacht und kann beiträge von hier einfach auf instagram posten — per knopfdruck im kirby backend.
im indieweb nennt man das posse: „Publish (on your) Own Site, Syndicate Elsewhere“
ich veröffentliche also hier ein foto und von hier dann zu mastodon, bluesky, standard.site — und jetzt auch zu instagram. und jetzt wo ich über meta/facebook auch eingeschränkten zugang zur API habe, kann ich auch kommentrae von instagram hierherholen.
so nutze ich zwar meta/facebook/instagram, aber wenn die mich morgen sperren solten oder ich sie oder meta verendet oder nur noch spanner-brillen verkauft ist mir das egal — weil ich nix verliere.
ich bin kein freund davon zu behaupten sei irgendwas oder gar alles besser gewesen. aber den zustand der isntagram-app, bzw. der instagram-timeline, würde ich schon gerne beklagen. alles ist unübersichtlich geworden, ständig will mir jemand was verkaufen oder mich hypnotisieren und meine aufmerksamkeit absaugen.
wie wohltuend ist da zum beispiel grain: ein vertikaler, scrollbarer sreifen mit fotos, nichts als fotos. und: dark mode, herzchen zum drücken und … fotos. ich schleiche zwar seit wochen durch die ATmosphere, aber auf grain hat mich heute nochmal pxlnv.com gestupst.
weil grain auf dem ATprotokoll basiert und die fotos und metadaten auf meinem, bzw. dem PDS von bluesky speichert, kann ich kirby auch einfach beiträge auf grain posten lassen (indem kirby eingach im richtigen format/schema metadaten und einen blob speichert). auch das geht aus dem kirby-backend per knopfdruck und sieht dann so aus.
warum nicht pixelfed? ich würde sagen weil es meinem verständnis von digitaler unabhängigkeit widerspricht mir ein weiteres social media konto anzulegen nur um einen weiteren ausgabekanal für das zu haben was ich hier auf wirres.net und meiner eigenen fediverse gotosocial instanz schon habe. bei grain hingegegn melde ich mich mit meinem vorhandenen bluesky-konto an und dort, auf dem bluesky PDS wird das auch alles gespeichert und ich kann mit den daten machen was ich will. keine reibung, kein zusätzlicher login, kein zusätzlicher API key, einfach ein weiterer kanal.
weil es so einfach ist bei diensten mitzumachen, die auf dem ATprotokoll aufsetzen, hab ich mir gedacht mal alle profile die ich im lauf der zeit angelegt habe aufzulisten. das ist auch ganz einfach, indem ich in meinen PDS gucke.
ich weiss nicht ob mein verständnis von unabhängigkeit richtig ist oder der reinen lehre entspricht, aber dieses possen fühlt sich gut an. alles zuhause an einem ort zu haben und da wo es geht, da wo es vielleicht wen interessiert, auch meinen quark hinschieben zu können. oder eben auch nicht. wiediewied es mir gefällt.
gestern machte mich der übellaunig ins internet schreibende, aber sehr freundlich in emails schreibende unstory.eu darauf aufmerksam, dass er gelegentlich seiten löscht und jetzt einer meiner links ins leere zeigen würde. das veranlasste mich dazu eine funktion hier nachzurüsten, die nach der veröffentlichung eines beitrags eine warteschlange mit allen links des beitrags füllt und bei archive.org anfragt ob die verlinkten seiten im archive.org gespeichert werden können.
vorher hatte ich mal überlegt ob ich das html von links oder bookmarks einfach bei mir sichern sollte, aber das erschien mir bei näherer betrachtung immer zu komplex und kompliziert.
VW hat die API bei der ich und viele andere ihre fahrzeugdaten abgeholt haben mehr oder weniger gekillt. die begründung ist wohl mehr sicherheit oder so, aber de facto kann ich jetzt weder den ladestand, das odometer, bzw. den status unseres autos nicht mehr in automationen verwenden. auch die navigations- und ladeplanungs app pump, die wir seit einem jahr nutzen, funktioniert damit für uns nicht mehr. sie zeigt den ladestand unseres autos jetzt konstant mit 27% an. die verkackte VW-app funktioniert natürlich weiterhin, was besser als gar nichts ist, aber das ist schon ziemlich arschig von VW so zu agieren.
ein bisschen recherche zeigte, dass es ein paar workarounds gibt, der workaround den ich am interessantesten fand war, dass der stromanbieter tibber offenbar als einer der wenigen „partner“ weiterhin (oder wieder) zugang zu VW-fahrzeugdaten hat. und tibber bietet wiederum einen API zugang zu seinen daten an. die zapfe ich jetzt ersatzweise an und habe jetzt zumindest wieder den ladezustand, die reichweite und die info ob das auto gerade lädt oder nicht im home assistant. damit kann ich wiederum die API von abrp bespielen und wieder mit abrp ladeplanung machen.
seit dem ich viele seiten als markdown anbiete und eine llms.txt anbiete, habe ich das gefühl, dass der druck den KI-crawler auf die website ausüben stark nachgelassen hat. davor kam es immer wieder vor, dass crawler sich durch die archiv-paginierung wühlten und damit den server quälten.
shellies sind wirklich klein. ich habe eine alte ikea-lampe, die eigentlich mit halogen-leuchtmitteln betrieben werden soll auf LEDs umgestellt. dafür musste ein neuer trafo her und damit man die lampe dimmen und schalten kann, habe ich neben dem neuen trafo auch noch einen shelly ins lampengehöuse eingebaut bekommen.
trotz verschiedenster metriken die ich hier erfasse habe ich wenig ahnung woher mein publikum kommt, was es erwartet, was den menschen gefällt oder missfällt. alle was ich habe sind ahnungen. deshalb gestalte ich den ganzen scheiss hier fast ausschliesslich so, wie ich es mag wenn ich webseiten besuche.
ich mag minimalistische webseiten, bei denen die inhalte im vordergrund stehen und nicht das beiwerk, die mich nicht nach cookie- oder tracking-zustimmung fragen, die relativ schnell laden, im desktop browser genau so gut funktionieren wie auf dem telefon oder tablet, die ich per RSS oder im reader-modus lesen kann, die dunklen hintergrund haben (wenn ich das will). spontan fallen mir als vorbilder daring-fireball und das couchblog ein. wenn ich etwas länger nachdenke fallen mir auch nur das couchblog und daring-fireball ein. wenn ich dann auf meine blogrolle schaue, fallen mir ein paar mehr ein konnexus.net, florian.photo, eay.cc, vowe.net, knuspermagier.de oder anmutunddemut.de.
in der vorherigen version vom couchblog hab ich erstmals vom 512kb.club gehört. ich glaube nico hat das 512kb.club-banner in der aktuellen (wieder) wordpress-version runtergenommen, weil er sich nicht mehr qualifiziert. ich qualifizierte mich nicht mal ansatzwesie mit einer startseite, die initial 3-7mb daten lädt. aber jetzt doch, mit meiner minimalversion die wahrscheinlich noch ganz gut optimierbar ist und im prinzip aus markdown dateien besteht, die per javascript zu html gezaubert werden:
wirres.net/index.md.html ist gerade mal 190kb gross. und sie enthält trotzdem links zu über 700 artikeln die dann auch jeweils nicht viel mehr als 70 bis 480kb laden (je nachdem ob und wieviele fotos eingebettet sind).
ich habe so eine ahnung dass mein angebot von markdown-versionen oder einer minimalistischen version so gut wie niemanden interessiert. aber ich denk ja nicht nur an menschliche besucher, sondern auch an automaten. ich sehe täglich 400 bis 1500 einzelne abrufe von markdown-versionen meiner beiträge. ob sich das ganze gewese um solche optimierungen lohnt ist eine andere frage. aber diese frage stellt sich ja auch beim verfassen von texten oder kommentaren. man weiss nie ob’s irgendwem gefällt und wenn ja wieviel.
deshalb bleibt mir nicht viel anderes übrig als mich zu bemühen und gelegentlich an die lsenden zu denken. heute habe ich nochmal an die lesenden gedacht. beim google page speed test meiner minimal-übersichtseite …
… sah ich heute nämlich etwas neues: „agentisches browsen“. ein punkt von dreien gibts für:
Wenn deine llms.txt-Datei nicht den Empfehlungen entspricht, können Large Language Models möglicherweise nicht nachvollziehen, wie deine Website gecrawlt oder für das Training verwendet werden soll. Die llms.txt-Datei muss eine Markdown-Datei sein, die mindestens eine H1-Überschrift enthält.
ich weigere mich ja meine webseite nach google vorgaben auszurichten, aber gelegentlich den empfehlungen die die page speed insight aussprechen zu folgen kann sich doch lohnen (für die indexierbarkeit, aber auch lesenden-freundlichkeit). für die auffindbarkeit von wirres.net in der google-suche lohnt es sich momentan lediglich für rezepte.
bing hat bisher meine rezepte (grösstenteils) tapfer ignoriert. in den webmaster tools empfiehlt bing sehr eindringlich index now zu nutzen. weil das von mir eingesetzte seo-plugin das eigentlich kann, habe ich das schon vor vielen monaten aktiviert.
das problem war nur: hat nicht funktioniert. diese woche habe ich das mal debugged und repariert. und seit ich jetzt bei jedem neuen oder geänderten artikel bing und den bei index-now angeschlossenen suchmaschinen einen ping sende, findet man bei einer suche nach „wassermeldonensalat ottolenghi“ auch wirres.net ganz oben.
ich hasse es, wenn beiträge in blogs mit einem call to action enden. das riecht so llm-ig oder seo-ig. aber es würde mich wirklich sehr interessieren was dir, lieber leser, liebe leserin an wirres.net fehlt oder dich nervt. die automaten geben mir bereitwillig auskunft darüber. aber die humans eher wenig. aber da mich jetzt alle humans mit aktiviertem javascript mit leichtigkeit in den kommentaren erhellen oder beschimpfen können, würde ich mich über feedback sehr freuen.
wegen des neuen kommentarsystems habe ich gedacht, ich müsse nochmal meine datenschutzerklärung ansehen und gegebenenfalls ergänzen. statt mir halbwissen zusammenzugooglen habe ich die hilfe von chatgpt und gemnini in anspruch genommen um mit deren halbwissen die anmerkungen zum datenschutz ein bisschen umzuformulieren, zu kürzen und vor allem verständlicher zu machen. ich finde das ist ganz gut gelungen. danach habe ich cursor die erklärung nochmal auditieren lassen und noch ein paar ganz gute hinweise erhalten.
isso setzt beim kommentieren tatsächlich einen cookie. der authentifiziert die kommentierenden 15 minuten lang gegen die isso-API, damit die ihren kommentar editieren oder löschen können. pfiffig und für sowas — nicht zum tracken — sind die dinger ja auch mal erfunden worden.
ausserdem daran erinnert worden, dass ich tatsächlich an einer stelle die komplette IP-adresse von besuchenden verarbeite: für den shitvote nutze ich tatsächlich die ungekürzte IP adresse der besuchenden um einen hash zu errechnen und doppel-shit-votes (in ansätzen) zu verhindern. sonst sind die IPv4 adressen überall um zwei oktette gekürzt und die IPv6 adressen auf ein /48-präfix gekürzt.
ich benutzte meinen homepod eigentlich nur für zwei dinge und alleine wegen dieser beiden dinge mag ich meinen homepod sehr, sehr gerne. bis heute.
die eine sache für die ich die siri im homepod gerne nutze ist zu fragen: „wie spät?“ die andere sache ginge wahrscheinlich auch mit jedem anderen der 5 vernetzten lautsprecher bei mir im zimmer, aber ich lasse es den homepod machen: bei einem formel-eins-rennen, fünf minuten vor start ein formel-eins-wrooooom-geräusch abspielen.
seit heute fängt siri selbständig an musik abzuspielen. leise, aber immer wieder. da sich homepods nicht wirklich debuggen oder befragen lassen was sie zur jeweiligen aktion gebracht hat, steh eich völlig auf dem schlauch. ich habe zwischenzeitlich alles abgeschaltet was ich in verdacht hatte, mein iphone, home assistant, mein laptop bluetooth, die klimaanlage — nichts hilft.
aber zum automatisieren habe ich ja home assistant. eine kleine automation schaltet die musik jetzt aus, sobald die musik startet.
das funktioniert, auch wenns keine lösung ist. wenn ich in den nächsten tagen nicht rausbekomme was oder wer das verursacht, muss der homepod temporär sterben (stromlos werden). immerhin habe ich ausgeschlossen, dass der homepod das rauschen der klimaanlage als sprachbefehle interpretiert.
apropos formel 1, das guck ich ja gelegentlich gerne und fahre dafür gerne mit einem virtuellen privaten netzwerk nach östereeich. das rennen heute in östereich konnte zwar nicht viel mehr als dreissig prozent meiner aufmerksamkeit binden, war aber trotzdem ganz spannend. aber wirklich toll waren die drohnenaufnahmen, nicht mit der üblichen drohnen-vogelperspektive, sondern eine drohne, die den autos mit bis zu 300 km/h im tiefflug hinterherflog. keine ahnung was man machen muss um für sowas bei einer veranstaltung mit publikum eine genehmigung zu bekommen, aber östereich hatte ja noch kein rammstein. die bilder waren aber tatsächlich beeindruckend.
beim spiegel habe ich das schon öfter gesehen: endmarken. wenn ein spiegel-artikel zuende ist, klascht der spiegel ein logo-„S“ an den letzten absatz.
das kann ich auch, dachte ich mir und klatsche jetzt einen haufen scheisse, meinen shit-vote, bzw. „ich mag diesen scheiss!“-button an den letzten absatz — oder je nachdem, wenn ein beitrag nicht mit einem absatz endet, auch dadrunter.
ausserdem habe ich den artikel-fuss („footer“), die kommentar-sektion und die beilage ein bisschen neu geordnet, in der hoffnung dass damit auch menschen die nicht ich sind die funktion und den sinn (ein bisschen) begreifen. wenn nicht, ist auch nicht so schlimm, solange meine texte (ein bisschen) verständlich sind.
auch witzig (für mich) meine mutter, die jetzt ja ein welterste und -einzige wirres.net-beiträge per email bekommt, meinte sie hätte die letzten artikel nicht gelesen. dass habe ich ehrlichgesagt auch nicht anders erwartet, dass mein reigen an technischen deep-dives ins ATprotokoll, avtivitypub, bubbles und meine maschinenraum-geschichten an einem teil des publikums vorbeigehen und dass dieses publikum genau das tut, weiterblättern („scrollen“). das ist das schöne am internet: man kann den massengeschmack ignorieren und ganz viele nischeninteressen („long tail“) bedienen und das gezielte ignorieren funktioniert.
apropos home assistant und automatisierungen: phasenweise habe ich mich damit genauso manisch beschäftigt, wie ich mich derzeit manisch mit dieser website beschäftige. aber home assistant ist so freundlich, dass es auch ohne meine aufmerksamkeit monatelang zuverlässig funktioniert. selbst gelegentlich leerlaufende batterien bringen das system und die sensorik nicht zum erliegen, auch weil ich vieles redundant aufgesetzt habe. trotzdem habe ich der automatischen wohnung heute nochmal etwas aufmerksamkeit geschenkt, updates eingespielt, kaputtaktualisiertes („breaking changes“) gefixt, batterien getauscht und über-optimistische-sensor-wert-validierungen, bzw. glättung. als ich die aufgesetzt habe, konnte ich mir nicht vorstellen, dass am hoffenster temperaturen > 27°C auftreten (das ist immer im schatten). pustekuchen, in den letzten tagenm gings öfter drüber. deshalb hat meine sensor historie jetzt abgeflachte kurven und durch die filter-anpassung ein paar falschmessungen/ausreisser nach unten.
the agency staffel 2 hat mich in den ersten paar folgen mit 4 parallelen handlungssträngen total überfordert. aber mit jeder folge verstehe und finde ichs besser. die abgefucktheit von geheimdienstarbeit bringt die serie wirklich gut rüber, vor allem im gegenteil zu den 2000 anderen filmen und serien die geheimdienstarbeit gerne ästhetisieren, ridikülisieren oder glorifizieren. das macht the agency zwar auch, sonst wäre es ja nicht eine fiktionale unterhaltungssendung, sondern eine „true political crime“-serie auf netflix.
das klimaanlagen-/wärmepumpen-rabbithole, in das markus kürzlich gefallen ist, habe ich gerade noch vermieden. die beifahrerin hat vor ein paar jahren eine mobile, kleine klimaanlage für ihr atelier gekauft, die jetzt in meinem zimmer steht und es auf erträgliche 24,5°C kühlt. sie hat jetzt zwar auch interesse an einem weiteren gerät angemeldet, weil die temperaturen in ihrem zimmer jetzt auch auf über 25°C klettern. und meine eltern wollen auch eine. und da soll ich dann sowohl beraten als auch montieren. aber das konnte ich alles gut in den winter schieben weil man jetzt ohnehin nichts derartiges kaufen kann.
ich staune, wie viele menschen bei google nach „wassermelonensalat ottolenghi“ suchen. google verrät mir, dass dieser suchbegriff zwischen dem 18.06 und 24.06 fast 600 mal dazu geführt hat, dass meine rezeptseite dazu bei google angezeigt wurde. google hat deshalb in den letzten tagen pro tag ungefähr 60 menschen hierher geschickt. das fühlt sich beinahe an, wie früher, als google der grösste fan von blogs war. jetzt liebt google, die alte opportunistin, offenbar nur noch rezepte.
als ich die tage darüber nachdachte ob und was mir diese menschen bringen, die von google hierhergespült werden, stand ich auf dem schlauch. immerhin produzieren sie eine metrik und heben zwei meiner rezepte auf der rückseite unter „meistbesuchte seiten“ nach oben. ich habe überlegt ob ich eine einfach zugängliche (rezept) bewertungsfunktion mit ⭐⭐⭐⭐⭐ anbieten soll, weil ja niemand versteht, was das 💩 soll. dann dachte ich, vielleicht eine einfach zugängliche kommentarfunktion und habe mir nochmal isso angeschaut. das hatte ich mir zuletzt vor einem jahrzehnt angeschaut als haloscan eingestellt wurde. aus unerfindlichen gründen hatte ich mich damals dann für disqus entschieden, deren javascript ich (optional) unter meine artikel klebte.
jedenfalls war ich überrascht wie unkompliziert sich isso anfühlt. keine anmeldung und nach dem absenden des kommentars bleibt der sogar noch editierbar oder löschbar. kommentare lassen sich mit markdown formatieren und das ganz lässt sich auch noch leicht mit docker installieren. also erstmal isso unter die zwei rezepte geklebt, die gerade so viel besuch bekommen.
dann habe ich gedacht, wenn selbst menschen mit jahrzenhnten interneterfahrung von meinem jetztigen kommentarsystem überfordert sind und mich teilweise per mail um bedienungstipps fragen, kann ich ja auch mal einen regulären beitrag kommentierbar machen und schauen was passiert.
dieser beitrag ist also kommentierbar. name, email oder website sind optional, lediglich javascript ist voraussetzung. moeration ist erstmal deaktiviert. was hälst du von (isso-) kommentaren unter beiträgen auf wirres.net?
nachtrag 20:00 uhr: ich habe die kommentare aus maurice komments plugin in isso importiert und erstmal die kommentarfuntion komplett auf isso umgeschaltet. isso-kommentare werden jetzt überall unter dem beitrag angezeigt, ausser man klappt die kommentare zu.
webmentions, kommentare auf mastodon oder bluesky erden erstmal weiterhin in der beilag angezeigt, aber ich hab pläne und idee das in zukunft zu verbessern und technisch eleganter zu machen.
gelegentlich mache ich sachen nur weils geht. manchmal ergeben sich dann zufällig andere, gute sachen daraus.
vor zwei wochen hatte ich die idee, dass ich beiträge ja auch als markdown ausliefern könnte. seitdem kann man im browser einfach an eine beitrags-adresse ein .md hängen und der artikel wird als text/markdown geladen:
dann las ich zufällig über standard.site und ATproto und sah, dass ich den markdown-text einfach mit ein paar metadaten in mein PDS schreiben kann und das markdown dann zu einem ordentlich aussehenden html-beitrag gerendert wird, zum beispiel hier:
weil ich die markdown-version der beiträge auch im quelltext ankündige, mit …
<link rel="alternate" type="text/markdown" title="markdown-gedöns — weils geht (Markdown)" href="https://wirres.net/articles/markdown-gedons-weils-geht.md">
… finden crawler und bots die markdown-version automatisch — wenn sie wollen — und nehmen das angebot auch dankend an, wie ich in meinen logs sehe (derzeit ca. 600 markdown-dateien-crawls pro tag).
von mir aus können sich crawler und bots hier austoben, solange sie sich benehmen, höflich bleiben und sich an die robots.txt regeln halten. eine regel mit der ich mir einbilde in den letzten jahren gut gefahren zu sein: inhalte die jünger als fünf jahre sind dürfen die crawler indexieren, was älter ist nur wenn ich es explizit zur indexierung freigegeben habe. ich weiss dass es nicht wenige arschloch-bots gibt, die sich nicht an die regeln halten, und das ich dagegen (momentan) wenig ausrichten kann. was ich aber nicht mache: markdown für bots gesperrte inhalte auszuspielen.
effektiv stehen hier also ca. 953 beiträge zur indexierung bereit. das stimmt natürlich nicht ganz, in echt sind es 3483 beiträge die laut
zur indexierung freigegeben sind. aber das sind vor allem „sofortbilder“ (mein instagram archiv, 2376 beiträge), checkins (151) und statische seiten. eine liste dieser 953 beiträge, die auch indexiert werden dürfen und keine checkins oder sofortbilder sind, stehen jetzt auch in einer übersichtlichen liste zur verfügung:
wirres.net/index (html, klassiches layout, mit link zur html- und markdown-version)
leider können browser heutzutage noch nicht nativ markdown rendern, weshalb der markdown-text eben als plaintext angezeigt wird (ausser man installiert sich zum beispiel diese chrome-extension).
wäre es nicht toll, wenn browser statt nur nach einem html-dokument zu fragen, auch — falls browsende das wünschen — auch nach einem markdown-dokumnet fragen könnten? das wäre dann wie die safari reader funktion, die aus unlesbaren seiten eine vereinfachte, gut lesbare version rendert. zum lesen von online-koch-rezepten kann man mittlerweile kaum noch html benutzen, weil die rezpte fast immer in slop-texte eingebettet sind. ich lese rezepte online fast nur noch in mela. markdown rezepte hingegen sind gut lesbar:
jedenfalls, für alle die sich fragen was das alles soll: es ändert sich nichts, ausser dass es jetzt eine schlanke, schnelle übersichtseite aller artikel gibt, die manche vielleicht übersichtlicher oder schöner finden als die klassische startseite mit 21 artikeln im volltext:
und eben ne menge markdown-gedöns, das man getrost ignorieren kann, was ich aber mal ausprobieren wollte, ob es geht. es zeigt sich: ja, es funktioniert eine markdown indexseite mit einem dünnen javascript-wrapper auch jetzt schon ohne browser extension zu rendern. und ja, bots fressen gerne markdown. und ja ich finde das fazzinierend.
und abgesehen davon, spare ich jetzt mit do it yourself einen haufen geld, weil cloudflare das alles was ich mir hier selbst gebaut habe kunden für viel geld verkauft:
Markdown for Agents is available to Pro, Business and Enterprise plans, and SSL for SaaS customers at no cost.
(pro pläne verkauft cloudflare ab ca. 20 €/monat, business geht bei 180 €/monat los und enterprise ab 2000 €/monat. und ja, „content negotiation headers“ für markdown hab ich auch eingebaut.)
nachtrag: ich habe gemini gebeten einen blick in den mascheinenraum zu werfen („wenn du dir die header von wirres.net/articles/markdown-gedons… ansiehst, was siehst du, was fehlt, was ist ungewöhnlich?“). die antwort verstehe ich als kompliment und habe sie in die beilage kopiert.
ich muss leider nochmal an einem teil meines publikums vorbeischreiben. das ATmosphere-rabbithole, in dem ich gerade stecke fasziniert mich gerade zu sehr, um das nicht aufzuschreiben.
man sagt ja: wenn man einen hammer in der hand hat, sieht man überall nägel. ich sehe im moment überall das AT-protokoll und die formate, bzw. lexika die dahinterstecken. mich fragen leute was der vorteil des standard.site-formats gegenüber RSS sei. der vergleich geht ein bisschen an der sache vorbei. die frage ist einfach: was sind die sachen die man mit einem protokoll machen kann, was sind die potenziale?
bereits 2002/2003, noch bevor es wordpress gab, hatte ich auf wirres.net bereits RSS (mit volltexten) eingebaut. weil ich potenzial, anwendungsfälle dafür sah — und weil es anwendungsfälle gab. ich weiss nicht ob ich es damals schon nutzte, aber netnewswire, also einen tollen RSS-reader, gabs seit 2002. 99,99% aller menschen interessierten sich damals nicht für RSS (und blogs), aber die die es nutzten fanden es grossartig, weil es grossartig und praktisch war.
mike masnik erinnert sich an das internet von damals, dass es angeblich nicht mehr gibt und von plattformen und apps zerfressen und zerfasert wurde. allerdings mit dem twist, dass das einerseits nicht stimmt, das alte internet ist noch da, und es keimt unter dem plattform-beton gerade wieder auf.
But, as Godier’s piece notes, protocols are… boring. They change slowly (for a good reason, because you need stability to build on). They tend to change by consensus, which is messy. And rather than having billion dollar companies throwing a whole massive engineering team at making everything work, in the protocol world, we rely on constant experimentation by anyone who wants to experiment.
The open web of the nineties didn’t win because the tools were better. It won because a critical mass of people decided that the alternative, a handful of AOL-style walled gardens choosing what everyone saw, was not the future they wanted. Then they built their way out of it. Slowly, unglamorously, in rooms that looked a lot like this one.
Whether atproto ends up being the thing, or a stepping stone to the thing, I don’t know. Nobody in the room claimed to know. But the work is real, the apps are shipping, and the people building them are taking it seriously without taking themselves seriously. That combination is rare, and historically, it’s the one that wins.
das entscheidende und spannende, damals wie heute, sind nicht die grossen visionen, die massenwirksamen apps und plattformen, sondern die greifbareren, jetzt nutzbaren werkzeuge die genutzt, ernsthaft weiterentwickelt werden und funktionieren. die arbeit im maschinenraum ist real. nicht meine, sondern die von tausenden frickelnden menschen, auf deren schultern man sich stellen kann und ihre werkzeuge mitbenutzen kann.
gestern habe ich eine liste von ein paar apps die auf dem AT-protokoll aufsetzen veröffentlicht die funktionieren und mit denen man spannenede sachen machen kann.
bei sill meldet man sich mit seinen bluesky- (oder beliebigen anderen ATproto-) login an und bekommt ohne weiteres zutun eine von seinen bluesky- (oder mastodon-) kontakten kuratierte und gewichtete linkliste.
bei margin meldet man sich mit seinen bluesky-login an und sieht bookmarks, anmerkungen oder hervorhebungen von textbasiertem zeug aus dem internet von allen menschen in der ATmosphere — und sicher auch irgendwann eine filtermöglichlichkeit auf menschen denen man folgt.
mein sifa-profil zeigt ohne weiteres zutun von mir auch meine bei popfeed als gesehen markierten serien und filme an.
das tolle am AT-protokoll ist, dass sich dienste und menschen auf basis dieses protokolls — und seiner (beliebig) erweiterbaren, strukturierten lexika — verbinden können. eine gemeinsame, offene, gestalbare sprache ist die basis von gemeinschaft.
man muss meine (aktuelle) begeisterung für protokolle nicht teilen. ich interessiere mich zum beispiel sehr wenig für den CAN bus oder das OBD-II protokoll. aber ich weiss, dass man mit ihnen spannende sachen mit autos machen kann. vor allem weiss ich, dass standardtisierte, offene protokolle jede technologie soweit voranbringen können, dass sie für jedermann und jederfrau nutzen bringen. kaum jemand interessiert sich für TCP/IP, http oder SSL, aber mittlerweile nutzten sie fast alle und freuen sich darüber, ohne zu wissen worüber sie sich freuen.
für mich ist wirres.net die quelle der wahrheit. nicht in dem sinn, dass alles was hier geschrieben steht stimmt, sondern das alles was ich ins internet schreibe und poste seine heimat hier hat. ich veröffentliche hier und verteile anderswohin. in ausnahmen veröffentliche ich auch anderswo, aber dann hole ich es auch wieder hierher. dafür gibts die beiden indieweb-begriffe POSSE und PESOS, aber das ist egal, weil das grundprinzip wichtiger ist, als wie man es nennt. der entscheidende punkt ist, dass ich einerseits hier alles an einer stelle beisamen und persistiert haben möchte und andererseits aber auch die menschen dort erreichen möchte wo sie gerade sind.
meiner mutter schicke ich automatisiert jeden artikel per mail. technikartikel wie diesen ignoriert sie einfach, zu langen, pseudophilosophischen texten schreibt sie mir fast immer zurück.
ich weiss dass (relativ) wenig menschen lust haben wirres.net in ihrem browser aufrufen, es aber gerne im RSS-reader ihrer wahl lesen. deshalb stelle ich RSS-feeds zur verfügung und gebe mir grosse mühe dass sie gut funktionieren und keine (oder wenig) einschränkungen zum original haben.
selfies poste ich weiterhin in kopie auf instagram, weil die menschen auf instagram aus mir unbekannten gründen gerne selfies und blumen sehen.
fotos und links zu manchen längeren artikeln poste ich auf bluesky und mastondon, weil es dort menschen gibt, die gerne auf diese art daran erinnert werden, dass ich ins internet schreibe und fotos poste.
filme und rezensionen zu filmen kopiere ich gelegentlich auch auf letterboxed, weil es dort (vielleicht) leute gibt die sie auf wirres.net nicht gefunden hätten und sich (vielleicht) über meine rezension freuen.
ich mache wieder checkins mit swarm, weils geht und es für mich der einfachste weg ist fotos mit text auf wirres.net zu posten (mit ownyourswarm). gelegentlich favt auch jemand checkins von mir auf swarm.
die liste kann ich fast beliebig weiterführen, der entscheidende punkt ist, dass die gezielte verteilung meiner inhalte im internet einerseits anderen entgegegnkommt und andererseits für mich die beschäftigung mit interessantem technik-gedöns bedeutet.
artikel im volltext mit dem standard.site protokoll in die ATmosphere zu blasen ersetzt RSS nicht. aber es eröffnet neue potenziale der entdeckbarkeit, von empfehlungs- und interaktionsmöglichkeiten. wenn ich einem RSS feed folge weiss das niemand. wenn ich einer standard.site publikation folge, wie zum beispiel nicos couchblog, sieht man das hier oder auch hier.
wenn ich ein bookmark in meinen river werfe sieht das kaum jemand. man kann die bookmarks zwar per RSS abonnieren (oder alles, wirklich alle abonnieren), aber vielleicht ist es ja besser dieses bookmark auch in einer dezidierten bookmarkanwendung finden zu können. hier zum beispiel. oder hier. wenn man sich mit seinem bluesky-login dort angemeldet, kann man mein bookmark kommentieren, weiterverteilen, faven oder selbst sichern.
das verteilen meiner artikel oder bookmarks ist und war nicht kompliziert. ausser schreibzugriff auf mein (bluesky) PDS (per app-passwort) brauche ich nichts weiter. kirby schickt dann ziemlich leichtgewichtige json-blobs an den PDS und fertig. obwohl margin.at keine ausgewachsene API hat, kann ich dort bookmarks, anmerkungen oder markierungen einfach (per knopfdruck) aus meinen ohnehin vorhandenen bookmarks auf wirres.net senden. ich brauche keine margin.at-app, das AT-protokoll reicht. wobei eine margin-app (fürs handy) gibts eh nicht, wohl aber eine chrome extension. die brauche ich dank des protokolls nicht zum anlegen von bookmarks, aber sie ist trotdem toll, weil zitate die ich ins bookmark kopiere, dann mit der extension in chrome auch auf der seite markiert werden.
diese markierung wäre dann auch sichtbar für jemanden der bei margin.at angemeldet ist und die chrome extension installiert hat.
ich weiss, alles technische, komplizierte spielereien deren nutzen zweifelhaft oder zumindest nicht sonderlich weit verbreitet ist. null relevanz. aber so viel potenzial.
um nochmal das zitat von tim trautmann von oben zu wiederholen:
Whether atproto ends up being the thing, or a stepping stone to the thing, I don't know.
weiss niemand, ob das zu was führt oder jemals von normalen menschen adaptiert wird. aber interessant ohne ende isses schon — und es funktioniert.
die überschrift („ich will keine APPs, ich will APIs“) habe ich ein bisschen im text vernachlässigt. das hole ich jetzt nach.
mir ist das schon seit vielen jahren aufgefallen, dass viele hersteller von sachen glauben, dass ihre sachen eine app brauchen. in der praxis geht das oft völlig am bedarf vorbei. bei der heimautomatisierung setzt sich (j sei dank) langsam die erkenntnis durch, dass es keinen sinn macht wenn der kühlschrank, die spülmaschine, der airfryer, der staubsaugerroboter und die lichter jeweils eine eigene app haben. langsam setzt sich (dank matter) die erkenntnis durch, dass offnene protokolle der weg sind, mit denen technisch komplexe sachen irgendwann mal akzeptanz finden können.
mit protokollen kann ich mit den sachen entweder machen was ich will oder etablierte, stabile systeme eines herstellers meiner wahl nutzen. im fall von heimautomatisierung zum beispiel home assistant, homekit, google home oder dieses alexa-gedöns.
wedium hat den schuss offenbar nicht gehört. wedium, das ich seit der republica „testen“ darf, erscheint mir als das langweiligste, verschlossenste und nutzloseste „soziale Netzwerk“ der welt.
im web ist wedium nicht zugänglich, beiträge sind auch nicht ausserhalb der app teilbar. der share-button in der app kopiert lediglich eine url des beitragsbildes. ich kann auf ios noch nicht mal aus der photos-app ein bild per share-button zu wedium sharen. nicht eine schnittstelle habe ich in der beta-version der app gesehen.
aber das ist neben dem „sozialen“ der ganze witz an einer netzwerk app: dass man sie vernetzen kann, dass man mit APIs spielen kann, potenziale ausloten kann, dass man als nutzer die app besser machen kann, indem man mit auf dem netzwerk rumhackt. völlig unverständlich, dass man bei wedium glaubt nicht nur das rad netzwerk neu erfinden kann, sondern dass man es auch von null auf besser machen könne.
so überwältigt ich in den letzten paar tagen vom AT-protokoll war, davor ganz ähnlich vom fediverse und activityPub fasziniert war, so unterwältigt bin ich von wedium.
wenn wedium schon das marketing verkackt, wie soll das dann erst mit der eigentlichen maschine klappen? bei der konkurenz? also konkret den grossen (über-) mächtigen plattformen und den vielen kleinen, spannenden, lebhaften und dynamischen projekten, die auf offenen protokollen aufsetzen.
spannende zeiten, aber höchstwahrscheinlich nicht für wedium.
mit seinem ATmosphere login (zum beispiel dem von bluesky) kann man sich bei sehr vielen diensten anmelden. die daten dieser dienste werden teilweise bei diesen diensten gespeichert, aber hauptsächlich auf dem zum AT-login gehörenden PDS (personal data server). auf einem bluesky-PDS werden zum beispiel alle meine bluesky-beiträge gespeichert: pdsls.dev
weil ich mich zum testen in den letzten tagen bei sehr vielen dieser ATmosphere-diensten angemeldet habe, liste ich die hier mal auf, damit ich auch selbst den überblick behalte.
hier kann man (allen existierenden) standard.site beiträgen folgen, sie liken und teilen. wie ein RSS reader, ohne RSS. was ich sehr mag: rendert meine beiträge die ich auf dem PDS sichere sauber.
Reader für standard.site dokumente und RSS. rendert markdown nicht sauber, fühlt sich etwas sluggish und überladen an und ist derzeit nicht offen für anmeldungen. trotzdem vielversprechend.
reader der links aus bluesky-beiträgen und eigenen quellen zu einem feed aggregiert:
Sill finds the most popular links in your Bluesky and Mastodon feeds to give you a clear picture of what’s happening. It does this by watching your timelines for links that people post, and then aggregates them by the number of people who shared each link.
medienaktivitätstracker für filme (aber auch bücher, spilee, fernehen und musik). gerade erst angemeldet. wenn ich einen weg finde meinen medienkonsum den ich hier tracke dorthin zu aggregieren, mach ich da auch mit. wirkt auch etwas sluggish und buggy.
Since 2023-05-01, removing the staging.bsky.app/profile part of Bluesky URLs to his posts will redirect to the canonical post on aaronparecki.com. For example
ich „syndiziere“ (mit dem indieconnector) nicht alle, aber viele meiner beiträge von wirres.net zu mastodon und bluesky. zum beispiel ist der beitrag „currywurst“ auch auf bkluesky.
leider sind die jeweiligen IDs 3mn3kzvtns72d (bluesky) oder 01KSWYPT075VEG8SEYF91ABR7X (mastodon/GTS) nicht viel kürzer als die artikel ID die kirby angelegt hat: mqmwcyaybdffzdty.
aber so richtig kurz waren die nicht gerade, deshalb bin ich zu meinen alten kurz-url-muster zurückgekehrt: mein vorheriges CMS ezpublish hat die artikel-id einfach hochgezählt. bei alten artikeln habe ich das beibehalten und das funktioniert wie eh und je, auch das alte articleview-url-muster: